Hass und Hetze im Internet. Grafik: Martin Küchle
Donnerstag, 14. Februar 2023, 19 Uhr

Digital radikalisiert?

Rechtsextremismus im Netz

Durch die Kommunikation über das Internet hat sich verändert, wie sich Rechtsextremistinnen und Rechtsextremisten untereinander vernetzen, gegenseitig inspirieren und versuchen, Anhängerinnen und Anhänger zu rekrutieren. Rechtsterroristinnen und Rechtsterroristen gehen sogar soweit, ihre Taten ins Internet zu übertragen und ihre Ideologien in sogenannten Manifesten online zu veröffentlichen. Der Fortschritt durch die Digitalisierung befördert auch die Effektivität der Kommunikation rechtsextremer und rechtsterroristischer Inhalte, auf die eine offene Gesellschaft starke Antworten finden muss.

Expertinnen und Experten für Rechtsextremismus und Kommunikation gehen in der Podiumsdiskussion auf die veränderten Realitäten von Rechtsextremismus im Netz ein und analysieren Kommunikationsstrukturen. Sie erläutern, welche gesellschaftlichen, politischen und juristische Instrumente es zur Eindämmung des Phänomens bereits gibt und welche Aspekte für die Zukunft wichtig sein werden.

Rednerinnen und Redner

Christian Huberts arbeitet seit 2009 als kultur- und medienwissenschaftlicher Publizist. Sein Fokus ist die digitale Spielkultur in allen Facetten.

Simone Rafael ist Kommunikationswissenschaftlerin und hat für die Amadeu Antonio Stiftung ein Internetportal gegen Rechtsextremismus aufgebaut.

Karolin Schwarz ist freie Autorin, Journalistin und Expertin für Desinformation und Rechtsextremismus im Netz. Im Februar 2016 gründete sie das Projekt hoaxmap.org.

Moderation

Andrea Kuhn ist Leiterin des Nuremberg International Human Rights Film Festival.


Ort der Veranstaltung
Museum für Kommunikation
Festsaal, 1. Stock
Lessingstraße 6
90443 Nürnberg

Eine Anmeldung für die Veranstaltung vor Ort wie auch für den Livestream ist erforderlich unter Tel. (0911) 2 30 88 - 230
anmeldung.mfk-nuernberg@mspt.de

Ausstellung "RECHTSTERRORISMUS. Verschwörung und Selbstermächtigung – 1945 bis heute"

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Museum für Kommunikation statt.

Kosten
Eintritt frei