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Albert Speer in der Bundesrepublik

Vom Umgang mit deutscher Vergangenheit

Ausstellung

28. April bis 26. November 2017

Albert Speer, Architekt und Rüstungsminister des NS-Regimes, zeichnete von sich nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis 1966 erfolgreich das Bild eines unpolitischen Technokraten. Er habe von den Verbrechen des Nationalsozialismus keine Kenntnis gehabt und sei, von der Aura Hitlers verführt, unverschuldet in den Krieg hineingeraten. Die Sonderausstellung korrigiert die "Speer-Legende" und macht den Umgang der Deutschen mit ihrer Vergangenheit sichtbar.

Pressetext (PDF-Datei 44 KB)
Flyer zur Ausstellung (PDF-Datei 579 KB)

Albert Speer vor Journalisten auf der Pressekonferenz nach seiner Haftentlassung, 1. Oktober 1966.

Frei zur Veröffentlichung nur mit dem Vermerk:
Bildnachweis: Pressebild-Verlag Schirner/ Deutsches Historisches Museum, Berlin

Wichtiger Hinweis: Das Foto darf nur im Rahmen der Berichterstattung über die Sonderausstellung "Albert Speer in der Bundesrepublik" verwendet werden, im Zeitraum von 25.04. bis 25.07.2017. Eine werbliche nicht redaktionelle Verwendung ist nicht gestattet.

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Blick auf das Zentrum der Ausstellung mit einer Installation aus den Buchstaben SPEER. Diese Konstruktion dominiert den Raum so wie einst Speers propagandistische Sicht die öffentliche Meinung. Die Außenseiten der Buchstaben zeigen überlebensgroße Fotos aus Speers Lebensphasen.

Frei zur Veröffentlichung nur mit dem Vermerk:
Bildnachweis: Museen der Stadt Nürnberg, Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände; Foto: Stefan Meyer, Architekturfotografie Nürnberg-Berlin

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Im Inneren der Buchstaben-Installation dokumentieren mehrere Video-Projektionen wie Speer sich nach seiner Entlassung 1966 in der Öffentlichkeit präsentierte: Die für ihn typischen Redewendungen und Argumentationsstrategien verdichten sich zu einem Muster seiner Selbstrechtfertigungen, die trotz ständiger Wiederholung heute jedoch kaum mehr glaubhaft scheinen.

Frei zur Veröffentlichung nur mit dem Vermerk:
Bildnachweis: Museen der Stadt Nürnberg, Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände; Foto: Stefan Meyer, Architekturfotografie Nürnberg-Berlin

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Den zweiten Teil der Ausstellung markiert ein großes dunkles Karree mit weit auskragenden Ausstellungstafeln. Sie schildern wie Speers Legenden sich in Nürnberg etablieren, wie der scheinbar objektive Zeitzeuge Speer eine große Beachtung erfährt, sein Netzwerk dabei hilft und seine Öffentlichkeitsarbeit funktioniert.

Frei zur Veröffentlichung nur mit dem Vermerk:
Bildnachweis: Museen der Stadt Nürnberg, Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände; Foto: Stefan Meyer, Architekturfotografie Nürnberg-Berlin

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"Wartende Experten" beantworten im dritten Teil der Ausstellung die angeblich "unbeantwortbaren Fragen" zur Rolle Speers im Nationalsozialismus mit Material aus den Archiven.

Frei zur Veröffentlichung nur mit dem Vermerk:
Bildnachweis: Museen der Stadt Nürnberg, Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände; Foto: Stefan Meyer, Architekturfotografie Nürnberg-Berlin

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Blick in den Ausstellungsraum im Dokumentationszentrum: Dem Bild Speers stehen Historikerinnen und Historiker gegenüber, die dessen Legende widerlegen.

Frei zur Veröffentlichung nur mit dem Vermerk:
Bildnachweis: Museen der Stadt Nürnberg, Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände; Foto: Stefan Meyer, Architekturfotografie Nürnberg-Berlin

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