Podiumsgespräch

Die Frankfurter Rechtsanwältin Seda Basay-Yildiz. Bildnachweis: Janine Schmitz/ photothek.net
Sonntag, 29. März 2020, 18.30 Uhr

Nach dem NSU: Die Bedrohung durch den Rechtsextremismus heute

Fragen an den Staat und die Gerichtsbarkeit

Die Bedrohung der Frankfurter Rechtsanwältin Seda Basay-Yildiz aus den Reihen der Frankfurter Polizeibehörde 2018, der Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke und der Anschlag auf die Synagoge in Halle im Jahr 2019 zeigen, dass auch nach dem Ende des NSU-Prozesses am Oberlandesgericht in München noch viele Fragen zu rechtsextremen Netzwerken unbeantwortet sind. Die Rechtsanwältin Seda Basay-Yildiz vertrat im NSU-Prozess die Familienmitglieder von Enver Simsek, dem ersten Mordopfer der NSU-Mordserie. Im August 2018 erhielt Frau Basay-Yildiz selbst einen Drohbrief, in dem sie und ihre kleine Tochter mit dem Tod bedroht wurden.

Frau Basay-Yildiz gibt Einblick in den Verlauf des NSU-Verfahrens und gibt eine Einschätzung zur aktuellen Situation in Deutschland. Das Gespräch moderiert Ina Krauß, die für den Bayerischen Rundfunk den NSU-Prozess am Oberlandesgericht München verfolgte.

Eine Anmeldung wird empfohlen, nur so können wir Ihnen einen Sitzplatz garantieren. Unter (0911) 231 - 75 38 oder
dokumentationszentrum@stadt.nuernberg.de

Ausstellung "BLUTIGER BODEN. Die Tatorte des NSU"

Kosten
Eintritt frei