Eingang zur neuen Dauerausstellung, alle Räume sind barrierearm zugänglich und mit Bodenleitlinien versehen.
Donnerstag, 3. Dezember 2026, 16 Uhr

Das neue Dokuzentrum taktil

Führung für Menschen mit Einschränkungen mit Dr. Astrid Betz

Die Dauerausstellung im Dokumentationszentrum setzt neue Schwerpunkte: Taktile, interaktive und partizipative Ausstellungsstationen laden Besuchende nicht nur zum Nachdenken sondern auch zum Mitmachen ein. Die Geschichte des Nationalsozialismus sowie die Zeit davor und danach wird aus Nürnberg heraus, das heißt aus lokalgeschichtlicher Perspektive erzählt. Wir wurden die Reichsparteitage inszeniert und welchen Eindruck hinterließen sie bei den Teilnehmenden und Besuchenden?

Landesweit wurden Stadtarchive angeschrieben und sogenannte Egodokumente recherchiert. Das bezeichnet Berichte in Form von Tagebüchern beispielsweise, die einen sehr persönlich Eindruck wiedergeben. Neueste Forschungsergebnisse auch über Menschen, die in Nürnberg Zwangsarbeit leisteten, in Kriegsgefangenschaft waren oder deportiert wurden. Großformatige Biographien würdigen Menschen, die verfolgt wurden und erhellt den Kontext ihres Aufenthaltes in Nürnberg. Auch die Nachkriegsnutzung und der Aufbau demokratischer Strukturen vor Ort nach 1945 bis zur gegenwärtig immer wieder geführten Debatte über Erhalt und Verfall des Geländes und seiner kulturell vielfältigen Nutzung wird präsentiert.

Die zentrale Frage nach dem Wert der Demokratie für den Besuchenden wird gleich zu Beginn gestellt und kann am Ende ausgelesen werden. Der Besuchende erfährt dann auch, was andere Besucher hierüber denken.

Eine Anmeldung wird empfohlen unter:
buchung.dokumentationszentrum@stadt.nuernberg.de oder 
Tel. 0911/ 2 31 - 75 38

Kosten
Außer dem Museumseintritt fallen keine weiteren Kosten an. Für Personen mit Schwerbehindertenausweis ist der Eintritt kostenlos.