Die Geschichte des Hirsvogelsaals ist mit einem großen Skandal verwoben. Foto: Christine Dierenbach
Sonntag, 25. Oktober 2020, 10.30 Uhr

Skandal um Lienhard!

Die Geschichte des Hirsvogelsaals

Ein Leben in Saus und Braus, Immobilien-Investitionen und ein luxuriöser Festsaal – ausgestattet von angesehenen zeitgenössischen Künstlern und Inneneinrichtern – als Brautgeschenk. 18 Monate nach dem rauschenden Hochzeitsfest die Trennung, eine skandalöse Scheidung und der Ruin.

Klingt wie der neuste Klatsch und Tratsch aus der Welt der Promis?

Könnte sein, aber dies alles geschah im 16. Jahrhundert, als der betuchte Patrizier Lienhard III. Hirsvogel ein gotisches Wohnhaus in der Hirschelgasse erwarb und dort den heute sogenannten Hirsvogelsaal als Fest- und Gartensaal anbauen ließ. Die Hochzeit mit der Augsburger Patrizierin Sabine Welser im Jahr 1535 nahm nach einigen Monaten ein skandalöses Ende. Doch warum?

Erleben Sie die Pracht des Hirsvogelsaals und erfahren Sie die ganze Geschichte um Lienhard und wie turbulent es mit dem Saal bis heute weiterging.

Bei entsprechender Nachfrage wird die Führung um 11.15, 12.00 und 12.45 Uhr wiederhalt.

Weitere Termine
29. November 2020
13. Dezember 2020
jeweils 10.30 Uhr (11.15, 12.00 und 12.45 Uhr)

Wichtiger Hinweis
Für die Führung gelten folgende Corona-Schutzmaßnahmen: Es können maximal 5 Personen teilnehmen. Für die Teilnahme ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sowohl für Besucherinnen und Besucher als auch für die Führungsperson verpflichtend. Die Mund-Nasen-Bedeckung muss selbst mitgebracht werden. Durchgehend ist der Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.
Zur Nachverfolgung eventueller Infektionsketten ist für die Teilnahme eine Voranmeldung bis zum Freitag 11 Uhr vor der jeweiligen Führung unbedingt erforderlich unter Angabe des Namens aller teilnehmenden Personen sowie einer Telefon- bzw. Handy-Nummer.

Anmeldung unter
Buchungsdienst KPZ, Abteilung "Schule und Jugendliche"
Tel. (0911) 13 31 – 241 oder
schulen@kpz-nuernberg.de

Dauer
30 Minuten
Kosten
Außer dem Museumseintritt fallen keine weiteren Kosten an.
Partner
Kunst- und Kulturpädagogisches Zentrum der Museen in Nürnberg (KPZ)