Veranstaltung

Waldschattenspiel von Walter Kraul, Eigenverlag, 1985. Bildnachweis: Deutsches Spielearchiv Nürnberg, Foto: Ilyas Blanco Ollé
Sonntag, 6. Dezember 2026, 15 bis 17.30 Uhr

Schattenkunst und Schattenspiel

Vortrag und Workshop mit Kunstwissenschaftler und Ausstellungskurator Prof. Dr. Thomas Hensel über Schatten in analogen und digitalen Spielen

Der Kunstwissenschaftler und Ausstellungskurator Prof. Dr. Thomas Hensel von der Hochschule Pforzheim erzählt in seinem Vortrag von der Bedeutsamkeit des Schattens in der Kulturgeschichte. Der Schatten als Sinnbild, Phänomen und Metapher steht am Anfang von Religion, Philosophie sowie bildender Kunst. Ausgehend von den Objekten, die er für die Ausstellung Games-Geschichte(n) beigesteuert hat, berichtet er direkt im Sonderausstellungsraum von seiner Kuratorenarbeit an der Ausstellung "Obumbro. SchattenKunst ComputerSpiel" (Museum Ulm, 2018/19) und weist an ausgewählten Beispielen auf, wie wichtig das Sujet des Schattens im digitalen, aber auch analogen Spiel ist.

Im Anschluss an den Vortrag wird zusammen "mit Schatten" gespielt: Zum einen das Waldschattenspiel, ein Brett- und Würfelspiel für zwei bis sieben Mitspielende ab einem Alter von fünf Jahren. Ziel es ist, Zwerge durch einen Wald zu bewegen, in dem ein geheimnisvolles Licht schaurig-schöne Schatten wirft. Und daneben werden Schattenspiele mit den eigenen Händen ausprobiert: Angeleitet unter anderem durch das Handbuch "Hand Shadows to be thrown upon the wall" aus dem Jahr 1859, sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer herzlich eingeladen, mit ihren eigenen Händen ein Schattentheater aufzuführen und sich gegenseitig mit Schattenfingerfiguren zu überraschen und zu inspirieren.

Das Angebot richtet sich an alle Spiel- und Kulturinteressierten ab 12 Jahren (Minderjährige bitte in Begleitung eines Erziehungsberechtigten).
Maximale Teilnehmerzahl: 30 Personen

Ort des Workshops
Sonderausstellungsraum im Spielzeugmuseum

Anmeldung für den Workshop bis zum 01.12.2026 unter:
haus-des-spiels@stadt.nuernberg.de

Wichtiger Hinweis
Die Ausstellung Games-Geschichte(n) ist für die Zeit des Vortrags geschlossen.

Ausstellung "Games-Geschichte(n)"

 

Kosten
Außer dem Museumseintritt fallen keine weiteren Kosten an.