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Ausstellung

Johann Adam Klein: Bayerische Postkutsche vor Nürnberg. Aquarell, 1823. Bildnachweis: Museen der Stadt Nürnberg, Kunstsammlungen
25. August bis 20. November 2011

Sehnsucht Nürnberg

Ausstellung der Kunstsammlungen der Stadt Nürnberg im Stadtmuseum Fembohaus

"Die Nürnberger haben mehr Cultur, die Berliner mehr Aufklärung" - das stellt Moses Mendelssohn schon 1784 fest. Diese "Cultur" wird im 19. Jahrhundert zum Inbegriff dessen, was Nürnberg für die Romantiker - nicht nur in Deutschland - bedeutet: Zeuge einer großen "altdeutschen" Vergangenheit, Museum seiner selbst und eine Art "mentale Universalheimat". Gleichzeitig wird auch der Touristenstrom breiter: Es kommen Menschen zum Schauen, Lernen und Genießen - Menschen, an denen sich aber auch verdienen lässt.

Vor allem die Künstler entdecken nun die Heimatstadt des großen Dürer mit Blick fürs Pittoreske: Stolze Patrizierhäuser, Wehrbauten, winklige Giebel und Gässchen, gemalt, gezeichnet - und durch den Druck weltweit verbreitet. Doch mit dem Nebeneinander von Mittelalter-Schwärmerei und Frühindustrialisierung, Denkmalbewußtsein und Kirchenabrissen klingt auch Paradoxes an.

Ausstellung und Katalog lassen Nürnberg zwischen Mittelalter, Romantik, Tourismus und Frühindustrialisierung in allen Facetten lebendig werden.

Pressematerial zur Ausstellung "Sehnsucht Nürnberg"

Begleitprogramm zur Ausstellung