Die eindrucksvolle Barockstuckdecke im 2. Obergeschoss, ein Werk von 1674. Foto: Erich Malter
Donnerstag, 1. Oktober 2026, 11 Uhr

Ein Haus, viele Geschichten

Rundgang durch das Fembo-Haus anlässlich des Weltseniorentages

Kaufmannshaus, patrizisches Wohnpalais, Sitz eines europaweit agierenden Landkartenverlags, Frauenarbeits- und Kochschule, Stadtmuseum – das Fembo-Haus in der Burgstraße 15 hat viele Gesichter.

Errichtet wurde es im Jahr 1596 von dem aus den Niederlanden stammenden Seidenhändler und Glaubensflüchtling Philipp van Oyrl. Mit seiner prächtigen Schaufassade, dem Zwischengebäude mit Innenhof und umlaufenden Galerien sowie dem Rückgebäude vereint es die charakteristischen Merkmale eines Nürnberger Hofhauses der Renaissancezeit.

Die Führung folgt den Spuren der unterschiedlichen Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses und beleuchtet seine wechselnden Nutzungen über mehr als vier Jahrhunderte. Dabei wird sichtbar, wie die verschiedenen Epochen das Gebäude geprägt haben und welche architektonischen Zeugnisse davon bis heute erhalten geblieben sind.

Es führt Dominika Kolodziej, Kunsthistorikerin und Leiterin des Stadtmuseums im Fembo-Haus.

Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen begrenzt.

Kosten
Außer dem Museumseintritt fallen keine weiteren Kosten an.