Wie viel Spiel steckt in Nürnberg? Und wo steckt Nürnberg in Spielen? Foto: Paula Eifler
1. Februar bis 28. Juni 2020

PLAYING THE CITY
Nürnberg im Spiel

Städte sind Spielräume – die Regeln sind verhandelbar! Ob als Baukasten, als Touristenmagnet oder als Ort für Urban Gaming: Der Lebensraum Stadt lässt sich auf unterschiedlichste Weise als Spielfeld begreifen. Aber auch die Verarbeitung des urbanen Raums im Spiel ist oftmals Thema: Beim eigens auf die Heimatstadt angepassten Monopoly ins Gefängnis gehen, in Reisespielen verschiedene Regionen entdecken oder bei Quiz- und Memospielen Sehenswürdigkeiten erkennen – Spiele mit Bezug zur eigenen Lebenswelt finden sich in fast jedem Spieleregal.

Wie lässt sich der Stadtraum Nürnbergs spielerisch erfahren, im Spiel begreifen und verarbeiten? Diesen Fragen möchte die Ausstellung "PLAYING THE CITY. Nürnberg im Spiel" auf den Grund gehen.

In einem Semesterprojekt zwischen dem Deutschen Spielearchiv Nürnberg und dem Studiengang Medienwissenschaft der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg sind sechs Studierendenarbeiten entstanden, die alle spielerische Perspektiven auf den Nürnberger (und Erlanger) Stadtraum eröffnen. Die Annäherung der Studierenden erfolgt dabei in unterschiedlichsten analogen und digitalen Medien: als Videoaussschnitt, in fotografischen Beobachtungen, Screenshots aus Computerspielen oder in Form von eigenen Zeichnungen. Mehrere Gruppen entwickelten eigene analoge und digitale Spiele, die vor Ort ausprobiert werden können. Ergänzt werden die einzelnen Stationen durch Gesellschaftsspiele aus der Sammlung des Deutschen Spielearchivs.

Öffnungszeiten
Montag bis Freitag: 10 bis 15 Uhr (außer feiertags)
Samstag: 14 bis 17 Uhr
Sonntag: 14 bis 18 Uhr

Foyer Haus des Spiels/ Pellerhaus
Egidienplatz 23

Eine Ausstellung des Deutschen Spielearchivs Nürnberg in Kooperation mit dem Studiengang Medienwissenschaften der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

Kosten
Eintritt frei