Die Pop-Up Ausstellung "Infinite Universes" zu 30 Jahren tschechischer Spielegeschichte. Bildnachweis: Ceská Centra, Prag; Foto: Jakub Červenka
27. Januar bis 1. Februar 2026

Infinite Universes

Computerspiele sind vielleicht nicht das erste, woran man bei tschechischer Kultur denkt – aber aus der langen künstlerischen Tradition des Landes in den Bereichen der Illustration, der Zeichentrick-Animation, des Puppentheaters und des experimentellen Films ist eine Videospielindustrie entstanden, die in Sachen Umsatz und internationale Anerkennung der heimischen Filmindustrie inzwischen den Rang abgelaufen hat. Zudem ist Tschechien auch bei der Entwicklung von Brettspielen ein bedeutender Standort, wovon nicht zuletzt der Erfolg des Verlages Czech Games Edition zeugt, dessen Spiel Codenames 2016 als Spiel des Jahres prämiert wurde.

Das Deutsche Spielearchiv Nürnberg zeigt im Foyer des Pellerhauses die Pop-Up-Ausstellung "Infinite Universes", kuratiert von Spielehistoriker Miroslav Žák, die diesen Prozess dokumentiert.

Neben ausgestellten Brettspielen, Postern und Panels mit Informationen zur tschechischen Spieleindustrie, Spielgrafiken, Figuren und Spielzeug zu beliebten Charakteren und Concept Art gibt es auch Musik aus tschechischen Videospielen von nationalen und internationalen Komponisten zu hören. Doch eine Ausstellung zu Spielen wäre nicht vollständig ohne interaktive Elemente: illustrierte Bücher zum Durchblättern und natürlich Spielstationen, an denen verschiedene Spiele direkt ausprobiert werden können.

Öffnungszeiten
täglich 13 bis 18 Uhr

Die Ausstellung ist eine Leihgabe des Tschechischen Zentrums München und ist in englischer Sprache.
Ceské centrum Mnichov

Kosten
Eintritt frei