
Donnerstag, 15. Oktober 2026, 18 Uhr
Die Kunstsammlungen der Stadt Nürnberg in der Weimarer Republik
Vortrag von Dr. Andreas Curtius, Kurator Gemälde- und Skulpturensammlung
In der Zeit der Weimarer Republik (1918 bis 1933) haben sich der Umfang und der Charakter der Kunstsammlungen der Stadt Nürnberg wesentlich verändert. Maßgeblich dafür war das Eingreifen des damaligen Oberbürgermeisters Dr. Hermann Luppe (1874–1945).
Die Kunstsammlungen der Stadt Nürnberg, für die Albrecht Dürer mit dem Geschenk der Apostelbilder ans Rathaus 1526 den Grundstein legte, sind unter Hermann Luppe erstmals durch gezielte Ankäufe systematisch erweitert worden. Der an Kunst sehr interessierte Oberbürgermeister nahm erheblichen Einfluss auf die Ankäufe durch Konservator Fritz Traugott Schulz und hat den Charakter der Sammlung wesentlich mitgeprägt. Vor hundertfünf Jahren, am 13.3.1921, hat Luppe die Städtische Galerie feierlich wiedereröffnet. Er verstand die Galerie als Bildungseinrichtung. Dem Publikum sollte ein Überblick über das neuere Kunstschaffen Deutschlands geboten werden.
Ort der Veranstaltung
Barockvestibül des Stadtmuseums im Fembo-Haus
Eine Anmeldung unter Angabe der Personenzahl ist erwünscht
kunstsammlungen@stadt.nuernberg.de
Veranstaltungen zum Jubiläum "500 Jahre Kunstsammlungen der Stadt Nürnberg"
- Kosten:
- Eintritt frei