
Donnerstag, 29. Oktober 2026, 18 Uhr
Die Kunstsammlungen als Gedächtnis der Stadt
Vortrag von Daniela Gäbisch M.A., Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Museologin
Was bleibt von einem Ort, wenn seine Mauern verschwunden sind? Wie lässt sich an ein Schloss, ein Kloster oder eine Gaststätte erinnern, die längst nicht mehr existieren? Oft sind es nicht die Gebäude selbst, sondern Gemälde, Grafiken, Fotografien, Möbel oder Alltagsgegenstände, die ihre Geschichte bis heute bewahren.
Der Vortrag nimmt Sie mit auf eine Spurensuche durch die Kunstsammlungen der Stadt Nürnberg und zeigt, wie unterschiedlich Objekte Vergangenheit erfahrbar machen können. Anhand ausgewählter Beispiele wird deutlich, dass Museumsobjekte weit mehr sind als kunst- oder kulturhistorische Zeugnisse: Sie sind Erinnerungsorte, erzählen von Menschen und Ereignissen und bewahren die Geschichte von Orten, die aus dem Stadtbild längst verschwunden sind.
Gleichzeitig gibt der Vortrag Einblicke in die Arbeit der Kunstsammlungen. Wie gelangen Objekte ins Museum? Warum werden sie gesammelt und bewahrt? Und wie gelingt es, aus einzelnen Gemälden, Fotografien oder Alltagsgegenständen spannende Geschichten über die Stadt Nürnberg zu erzählen?
Ein Abend über die Erinnerungskraft von Objekten und die Frage, wie Museen dazu beitragen, das kulturelle Gedächtnis einer Stadt lebendig zu halten.
Ort der Veranstaltung
Barockvestibül des Stadtmuseums im Fembo-Haus
Eine Anmeldung unter Angabe der Personenzahl ist erwünscht
kunstsammlungen@stadt.nuernberg.de
Veranstaltungen zum Jubiläum "500 Jahre Kunstsammlungen der Stadt Nürnberg"
- Kosten:
- Eintritt frei