
Donnerstag, 12. November 2026, 18 Uhr
Die wechselvolle Geschichte der städtischen Dürer-Sammlung
Vortrag von Susanna Szikal M.A., Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Projekt duerer.online – Virtuelles Forschungsnetzwerk Albrecht Dürer
Wohl kein Künstler ist so eng mit Nürnberg verbunden wie Albrecht Dürer. Mit den "Vier Aposteln", die er seiner Heimatstadt 1526 schenkte, legte er den Grundstein für eine städtische Kunstsammlung. Umso überraschender ist, dass Nürnberg heute nur noch zwei Gemälde und wenige Zeichnungen der fast 1500 erhaltenen Originale seines berühmtesten Sohnes besitzt.
Der Vortrag zeichnet die wechselvolle Geschichte der Nürnberger Dürer-Sammlung nach. Er erzählt von glücklichen Schenkungen und Erwerbungen, aber auch von tragischen Verlusten. Zugleich zeigt er, wie Nürnberg schon seit dem 17. Jahrhundert versuchte, Dürers Werk präsent zu halten: durch Gemäldekopien, die im Albrecht-Dürer-Haus – seiner einstigen Wohn- und Werkstatt und heute Museum – gezeigt werden, durch die nahezu vollständige Sammlung seiner Druckgrafik und durch Zeugnisse seiner jahrhundertelangen Wirkungsgeschichte in der Stadt.
Ein Streifzug durch 500 Jahre Sammlungsgeschichte und die Frage, wie eine Stadt ihren berühmtesten Künstler sammelt, verliert und immer wieder neu entdeckt.
Ort der Veranstaltung
Barockvestibül des Stadtmuseums im Fembo-Haus
Eine Anmeldung unter Angabe der Personenzahl ist erwünscht
kunstsammlungen@stadt.nuernberg.de
Veranstaltungen zum Jubiläum "500 Jahre Kunstsammlungen der Stadt Nürnberg"
- Kosten:
- Eintritt frei