Februar 2026
Möbelmontage
Jetzt geht es wirklich los! Das, was das Team des Dokuzentrums zusammen mit seinen Gestaltern in den letzten Jahren am PC und in langen Abstimmungsrunden überlegt, konzipiert, entworfen und korrigiert hat, nimmt nun endlich Gestalt an. Die erste Lieferung Möbel ist in Nürnberg angekommen – noch verraten nur die Beipackzettel, welches Element aus welchem Kapitel sich hinter der Folie auf den zahlreichen Paletten verbirgt. Das Montageteam der Tischlerei arbeitet vor Ort schnell – bereits am nächsten Tag sind schon erste Möbel und Trägerelemente zu erkennen. Bei 1600 m² Ausstellungsfläche wird es trotzdem noch eine ganze Weile dauern, bis alles steht.
Januar 2026
Probedruck
Gemeinsam mit unseren Gestaltern haben wir in einen ersten Farbproof durchgeführt. Ziel dieses Tests war es, die spätere Wirkung des Drucks auf den für die Möbel vorgesehenen hinterleuchteten Glasplatten realistisch zu beurteilen. Dabei wurden insbesondere die Farbwiedergabe, die Kontraste sowie die Bildqualität sorgfältig geprüft, um sicherzustellen, dass das visuelle Erscheinungsbild unseren gestalterischen und qualitativen Anforderungen entspricht. Ebenfalls gemeinsam abgestimmt haben wir die Einpassung von Vitrinen und Monitoren in den Druck. Abstände und Ränder mussten für ein harmonisches Erscheinungsbild der Gesamtplatte sorgsam festgelegt werden.
November 2025
Farbmuster
Unsere neue Dauerausstellung wird farbig! Wie aber die Farben, die wir bisher nur in den Grafikentwürfen am Monitor betrachten konnten, in Realität wirken – das haben wir mit unseren Gestaltern vor Ort getestet. Zu beachten sind dabei die Lichtverhältnisse, der Druck und das Zusammenspiel unterschiedlicher Materialien. Grau ist eben nicht gleich Grau, und Grün nicht gleich Grün...
April 2025
Vitrinenplanung
Zahlreiche Objekte werden in der neuen Dauerausstellung zu sehen sein. Schon jetzt, bevor die Ausstellungsmöbel gebaut werden, wird jede einzelne Vitrine genau geplant. Damit später alles stimmt, gilt es nicht nur, alle Objekte zu vermessen, sondern vielmehr muss exakt festgelegt werden, wie diese präsentiert und wie die Vitrinen eingerichtet werden sollen. Das bedeutet für das Team des Dokuzentrums zusammen mit Innenarchitekt und Szenograph Stefan Blaas von Tatwerk und Objekteinrichterin Anette Schubert von Handbuch Atelier jede Menge Detailarbeit und Abstimmung!
Frühjahr 2025
Test Besucherleitsystem
Die Architektur des Dokuzentrums ist spannend – und die Orientierung für unsere Gäste manchmal ganz schön schwierig: Höfe und Hallen, Treppen von Domenig und eine Treppe aus den 2020er Jahren, verschiedene Ausstellungen, Ecken, Winkel, Gänge... Mit der Erweiterung des Dokuzentrums und dem zusätzlichen Stockwerk ist das Haus nicht übersichtlicher geworden. Umso wichtiger ist ein gut durchdachtes und weithin sichtbares Besucherleitsystem im Haus, das rechtzeitig auf wichtige Zielpunkte hinweist.
Zusammen mit der Leipziger Firma Form & Fokus haben wir daher ein Test-Leitsystem entwickelt – noch aus Pappe und leicht zu montieren, aber schon ganz nah dran an dem, was folgen wird, wenn nächstes Jahr die neue Dauerausstellung öffnet. An mehreren Stellen haben wir seit der Öffnung des neuen Eingangs im Februar bereits nachjustiert, Schilder ergänzt, anders positioniert, Pfeile ersetzt. Gemeinsam werden wir die nächsten Monate im Live-Betrieb evaluieren, welche Beschilderung auch bei großem Andrang im Haus funktioniert, oder was gegebenenfalls verbessert werden muss – für das neue, barrierearme Leitsystem! Und das ist dann alles andere als aus Pappe, nämlich aus lackiertem Aluminiumblech.
Dezember 2024
Objekte sind der Star
Großer Aufwand für kleine Dinge: In Vorbereitung eines digitalen Angebots für unsere neue Dauerausstellung haben wir über 300 Objekte unserer Sammlung fotografieren lassen. Aufwand und Logistik, dies auf unserer immer noch währenden Baustelle zu organisieren, waren nicht unerheblich. Schließlich müssen die Objekte entsprechend sorgsam behandelt und geschützt werden. Ebenso herausfordernd war es, Objekte mit NS-Bezug in's "passende Licht" zu setzen. Besuchende sollen in Zukunft digital in unserer Sammlung stöbern und sich Objekte genauer ansehen können, mit weiterführenden Informationen zu Herkunft und Kontext. Ein erster Schritt dazu ist gemacht.






























































