Ich bin neu hier!

Thonet Schaukelstuhl aus dem Jahr 1904.

Unter diesem Titel präsentiert das Museum Industriekultur ausgewählte Neuzugänge aus der Sammlung, sozusagen als kurzen "Zwischenstopp" im Licht des Foyers: Interessante Objekte – zu außergewöhnlich oder schlicht zu schön, um sie nicht mit den Museumsbesuchern zu teilen.

Dieses Mal zu bewundern, ein Schaukelstuhl mit verstellbarer Beinstütze, Modell Nr. 7004. Der bemerkenswerte Neuzugang, erst seit kurzem im Haus, wurde 1904 bei Thonet in Wien gefertigt – ein elegantes Bugholzmöbel, bezogen mit sogenanntem Wiener Geflecht.

Die meisten Neuzugänge werden nach ihrer Inventarisierung ins Depot gebracht. Nur ein Bruchteil der umfangreichen Sammlung Industriekultur wird dauerhaft im Museum präsentiert. Tausende von Sammlungsobjekten ruhen "im Verborgenen". Gelegentlich verlassen einige davon ihren Aufbewahrungsort und gehen auf Reisen als Leihgaben an andere Museen oder werden, zeitlich begrenzt, als Beispiele zur Veranschaulichung von Themenbereichen in den Sonderausstellungen unseres Hauses eingesetzt.

Der größte Sammlungsbereich im Museum Industriekultur, die sogenannte Alltagskultur, beinhaltet Gegenstände und Dokumente aller Art aus dem privaten Lebensumfeld der Menschen seit den Anfängen der Industrialisierung. Doch auch Technik- und Firmengeschichte, Objekte aus hiesigen Produktionen und eigene Sammlungen wie Nachrichten- und Unterhaltungselektronik, Büro und Verwaltung, Foto/Kino, Fahrzeuge etc. gehören dazu. Ebenso Spezialsammlungen wie "Jugendstil aus Nürnberg", Werbung, Verpackungen, Email oder Möbel, um nur einige zu nennen.