Veranstaltung

Das Chanson der Kokotte, Susanne Rudloff begleitet von Michael Lösel. Bildnachweis: Roland Merbig
Sonntag, 7. April 2019, 16 Uhr

Heimat & andere Déjà-vus

Poetisches Theater im Fembo-Haus

Das Stück der Bühnenpoeten um Michael Lösel beschäftigt sich mit dem Begriff "Heimat". Dabei muss dieser zurzeit kontrovers diskutierte Topos gar nicht neu definiert werden. Zeigt sich doch im poetischen Theater sehr früh, welch unterschiedliche Vorstellungen seit jeher damit verbunden sind.

Sechs heimatlose Personen unterschiedlicher Herkunft tragen sich mit dem Gedanken, im Fembo-Haus eine Wohngemeinschaft zu gründen. Die Schikanen des Hausverwalters und die unterschiedliche historische und kulturelle Herkunft der Figuren führen sehr bald zu Reibereien aber auch zu dem einen oder anderen Déjà-vu-Erlebnis. Werden sie am Ende doch ein Zuhause finden oder nur eine vorübergehende Bleibe?

Wenn die Bühnenpoeten in einem Musentempel spielen, steigen die Porträtierten aus dem Rahmen ihrer Bilder, spricht der Soldat mit der Lehrerin, streiten sich Hausfrau und Künstler, necken sich Kokotte und Zimmermann, während der Hausverwalter mit umwölkter Stirn ihre Auseinandersetzungen aus der Distanz belauscht.

"Mit großem Gespür bringen sie die für diesen Ort notwendigen Zuordnungen aus Geschichte, Gewohnheiten, Ereignissen feinmaschig in sichere literarische Pose." (Hermann Willanzheimer, Publikumsstimme)

Mitglieder des Autorentheaters sind: Michael Lösel, Susanne Rudloff, Holger Trautmann, Luna Mittig, Vincent E. Noel, Jennifer Heep, Günter Körner; Regie Elisabeth Trautmann.

Die Teilnehmerzahl ist auf max. 35 Personen begrenzt. Voranmeldung für Platzreservierung empfohlen unter:
Tel. (0911) 8 91 70 89
poetischesTheater@michael-loesel.de

Weitere Informationen zum Poetischen Theater des Projekts Mus[e]en-Lesungen unter
www.poetischestheater.de
Facebook-Seite "Poetisches Theater"

Kosten
Außer dem Museumseintritt fallen keine weiteren Kosten an.