Filmvorführung

Filmszene: Der Zeuge Andrej Markovski im Kreuzverhör zwischen Staatsanwaltschaft und Verteidigung.
Donnerstag, 3. Mai 2018, 18.30 Uhr

Mord in Frankfurt

Filmpräsentation und Gespräch

D 1967, 77 Minuten, SW, Regie: Rolf Hädrich

Prof. Dr. Ulrike Weckel, Justus-Liebig-Universität Gießen
Moderation: Hanne Leßau, Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände, und Andreas Mix, Memorium Nürnberger Prozesse

Frankfurt Mitte der 1960er Jahre: In der Großstadt geschehen drei Ereignisse gleichzeitig, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben. Ein polnischer Arzt ist als Belastungszeuge in einem NS-Prozess geladen. Eine Stewardess besucht ihren Freund bei Proben zu einem Theaterstück über Auschwitz. Ein Taxifahrer wird umgebracht, nachdem er die Stewardess vom Flughafen in die Stadt gefahren hat. Die drei Begebenheiten verbindet als zentrales Thema: Mord.

"Mord in Frankfurt" von Rolf Hädrich ist ein preisgekrönter Fernsehfilm aus dem Jahr 1967, der zeigt, wie Menschen unterschiedlich auf ein und dasselbe Verbrechen reagieren, ohne jedoch vorschnell moralisch Anklage zu erheben.

Dem für seine zeitkritischen Arbeiten bekannten Regisseur gelingt mit "Mord in Frankfurt" eine kluge, fast schon philosophische Studie über die bundesrepublikanische Gesellschaft zwanzig Jahre nach Ende des nationalsozialistischen Regimes.

Ort der Veranstaltung
Memorium Nürnberger Prozesse
Bärenschanzstraße 72
90429 Nürnberg

Um Anmeldung wird gebeten unter Tel (0911) 321 - 7 93 72 oder per
E-Mail
memorium@stadt.nuernberg.de

Informationen zur Ausstellung "Fritz Bauer. Der Staatsanwalt"

Kosten

Eintritt frei

 

In Kooperation mit

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