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Von 2001 bis Dezember 2020 informierte die Dauerausstellung "Faszination und Gewalt" über Ursachen, Zusammenhänge und Folgen der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Jetzt wird das Dokumentationszentrum umgebaut. Für die Zeit der Baumaßnahmen informiert die Interimsausstellung "Nürnberg – Ort der Reichsparteitage. Inszenierung, Erlebnis und Gewalt" in der Großen Ausstellungshalle in kompakter Form über das Geschehen auf dem Gelände. Ende 2023 öffnet das Dokumentationszentrum mit einer neuen Dauerausstellung.

Fotografien, Exponate und ein Film mit Originalaufnahmen zeigten dem Besucher in diesem Raum der ehemaligen Dauerausstellung anschaulich, auf welche Art und Weise die Reichsparteitage in Nürnberg der inneren und äußeren Selbstdarstellung des NS-Regimes dienten und wie sie "Volksgemeinschaft" und "Führer"-Mythos in Szene setzten.
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Am Ende des Ausstellungsrundgangs bot sich den Besuchern ein Blick in den unvollendet geblieben Innenhof der Kongresshalle: 50.000 Menschen sollten dort während des Parteikongresses Platz finden, ein freitragendes, in der Mitte verglastes Dach den Innenraum überspannen.
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Ein Blick über den Volkspark Dutzendteich: Die sogenannte Große Straße bildete die zentrale Achse des Reichsparteitagsgeländes. In ideologischer Absicht ist sie im Norden auf die Nürnberger Burg ausgerichtet, einem Symbol des alten Reichs. Im Hintergrund ist die Bauruine der Kongresshalle zu sehen, auf der anderen Seeseite Zeppelintribüne und -feld.
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Im Foyer des Dokumentationszentrums Reichsparteitagsgelände wurde das architektonische Konzept des Grazer Architekten Günther Domenig erkennbar: Wie ein Pfahl bohrt sich ein 130 Meter langer, gläserner Gang diagonal durch das Gebäude und stört nachhaltig die rechtwinklige, steinerne Machtdemonstration der Nationalsozialisten.
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Bildnachweis für alle Panoramen: Stadt Nürnberg