Die "Nürnberger Gesetze" und ihre Folgen
Das Beispiel Leo Katzenberger

Die "Nürnberger Gesetze" und ihre Folgen
Verkündung der "Nürnberger Gesetze" durch Hermann Göring, 1935. Bildnachweis: Stadtarchiv Nürnberg

Die Verkündung der "Nürnberger Gesetze" 1935 war ein entscheidender Schritt in der Ausgrenzung und Verfolgung von Juden und anderen Minderheiten. Diese Politik endete während des Krieges im Holocaust. Am Beispiel des jüdischen Kaufmanns Leo Katzenberger, den ein Sondergericht unter dem Vorwurf der "Rassenschande" zum Tode verurteilte, wird die Willkür des nationalsozialistischen Unrechtsstaates aufgezeigt, und die antisemitische Anfeindung, Entrechtung und Verfolgung einer jüdischen Familie in Nürnberg exemplarisch dargestellt. Im 3-stündigen Programm stehen die ideologischen Zusammenhänge zwischen dem rassistischen Gedankengut der Nationalsozialisten und der Idee der "Volksgemeinschaft" im Vordergrund. Thema ist dabei das Schicksal von Menschen mit körperlicher und geistiger Behinderung, die im nationalsozialistischen Staat Opfer von Maßnahmen wie Zwangssterilisation oder Euthanasie wurden. Das 6-stündige Programm veranschaulicht darüber hinaus das Phänomen des Rassismus anhand weiterer Beispiele.

Zielgruppen:

Jugendliche, 8.-12. Klasse, Auszubildende

Partner:

Geschichte für Alle e.V. Institut für Regionalgeschichte (GFA)

 

FormatDauerPreisgruppeSpracheTeilnehmer (max.)Kosten * 
Moderierte Programme 120 MinutenA de 33 40,00 €Anfrage
Moderierte Programme 180 MinutenA de 33 60,00 €Anfrage
Moderierte Programme 360 MinutenA de 33 120,00 €Anfrage
  • A = Jugendliche, Schüler, Studenten, Auszubildende, Polizei und Bundeswehr
  • B = Erwachsene und Touristen

* Alle Preise verstehen sich zzgl. Eintrittspreis in die Ausstellung