Leo und Claire
Filmische Fiktion und historische Realität

Leo und Claire
Leo Katzenberger (Michael Degen) wird wegen "Rassenschande" zum Tode verurteilt. Bildnachweis: Screenshot

(D 2001, 105 Minuten, Regie: Joseph Vilsmaier)

Der Spielfilm basiert auf dem wahren Schicksal Leo Katzenbergers, der in den 1930er Jahren ein bekannter Schuhfabrikant und Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde in Nürnberg war. Er wurde von Nachbarn der "Rassenschande" bezichtigt, daraufhin aufgrund der "Nürnberger Gesetze" verhaftet und in einem beispiellosen Schauprozess zum Tode verurteilt und hingerichtet. Im gemeinsamen Gespräch lotet das Seminar die Trennlinie zwischen filmischer Fiktion und historischer Realität aus. Die erworbene Medienkompetenz ermöglicht, Chancen und Risiken filmischer Darstellungen von Geschichte zu erkennen.

Hinweis: Dieses Angebot enthält keinen Ausstellungsbesuch.

Zielgruppen:

Jugendliche, 8.–12. Klasse, Auszubildende

 

Partner:

Geschichte Für Alle e.V. Institut für Regionalgeschichte (GFA)

 

 

FormatDauerPreisgruppeSpracheTeilnehmer (max.)Kosten * 
Filmdiskussionen 180 MinutenA de 90 60,00 €Anfrage
  • A = Jugendliche, Schüler, Studenten, Auszubildende, Polizei und Bundeswehr
  • B = Erwachsene und Touristen

* Alle Preise verstehen sich zzgl. Eintrittspreis in die Ausstellung