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Führung

Unbekannter Meister: Anton IX. Tucher (1562-1636), Wachsbossierung, um 1630. Leihgabe der Tucher'schen Kulturstiftung. Foto: Uwe Niklas
Sonntag, 26. August 2018, 14.30 Uhr

Kaufherren, Kunstmäzene und Kommunalpolitiker
700 Jahre Patrizierfamilie Tucher in Nürnberg

Sonderführung zum Tucher-Jubiläum

Die Tucher gehörten zu den bedeutendsten Fernhandelskaufleuten und Patrizierfamilien in Nürnberg. Nachdem Konrad Tucher 1318 das erste Haus in Nürnberg erworben hatte, nahm die Familie sieben Jahrhunderte lang in politischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Hinsicht entscheidenden Einfluss auf die Geschicke der Stadt. Die Tucher taten sich unter anderem als international vernetzte Handelsherren und Politiker, Mäzene großartiger Kunstwerke und bedeutende Stifter hervor.

Herausragende Vertreter der Familie sind z.B. Hans VI. Tucher, der legendäre "Jerusalemfahrer" und "Vater" der Nürnberger Stadtbibliothek; Anton II. Tucher, bedeutender Politiker und Stifter des berühmten "Engelsgrußes" des Bildhauers Veit Stoß; Linhart II. Tucher, Familienpatriarch, Handelsherr und Sammler; Theodor von Tucher, Gründer der Tucher-Brauerei; Hans-Christoph von Tucher, Jurist, Bankier und Wiederaufbauer des Tucherschlosses.

Anlässlich dieses Jubiläums folgt die besondere Führung den vielfältigen Spuren der Familie Tucher in der Stadt, in der Sebalduskirche, im Germanischen Nationalmuseum und in dem vor 50 Jahren wiederaufgebauten Tucherschloss in der Hirschelgasse.

Kartenverkauf und Treffpunkt
Museumskasse im Museum Tucherschloss
Hirschelgasse 9-11
90403 Nürnberg

Dauer: ca. 150 Minuten
Die Führung ist auf max. 30 Teilnehmer begrenzt.
Eine vorherige Anmeldung ist unbedingt erforderlich!

Information und Anmeldung
Kunst- und Kulturpädagogischen Zentrum der Museen in Nürnberg (KPZ)
Abteilung Erwachsene und Familien
Tel. (0911) 13 31 - 238
Fax (0911) 13 31 - 318
E-Mail: erwachsene@kpz-nuernberg.de

 

 

Kosten
15 EUR (inkl. Eintrittspreis im Museum Tucherschloss und Hirsvogelsaal, in der Sebalduskirche und im Germanischen Nationalmuseum), keine Ermäßigungen