Eingangshalle mit Schatzkammern

Eingangshalle mit Blick zu den "Schatzkammern". Foto: Brigitte List

Die große Halle mit dem beeindruckenden Kreuzrippengewölbe wurde einst vielfältig - auch zu Lagerzwecken - genutzt. Eines der schönsten erhaltenen Stücke älterer Nürnberger Glasmalerei ist das 1502 in der berühmten Werkstatt des Glasmalermeisters Veit Hirsvogel entstandene gotische Maßwerkfenster: Es stellt die Verkündigung an Maria dar und geht auf einen Entwurf der Dürer-Werkstatt zurück.

Die Halle dient heute u.a. als Ort für Trauungen und kann angemietet werden. Nähere Informationen hierzu erhalten Sie unter
Vermietungen

Die "vordere Schatzkammer". Foto: Gerd Grimm

Die beiden an die Halle anschließenden "Schatzkammern" bergen Bildnisse von dem Lehrer Albrecht Dürers, Michael Wolgemut, sowie von Dürers Schüler Hans Schäufelein. Außerdem finden sich hier bedeutsame Beispiele für Kirchenstiftungen oder Erinnerungstafeln, wie z.B. das 1493 gemalte Gedächtnisbild für Adelheid Tucher mit der topografisch erstaunlich präzisen Ansicht der Stadt Jerusalem oder das große Altarblatt mit der Ecce-Homo-Darstellung von Matthäus Merian (1621-1687).

Die "hintere Schatzkammer". Foto: Gerd Grimm