museen der stadt nürnberg

Die wichtigsten vergangenen Ausstellungen und Veranstaltungen des Museum Tucherschloss im Jahr 2009.

Museum Tucherschloss und Hirsvogelsaal

Archiv 2009

Schülerinnen des Labenwolf-Gymnasiums beim Montagskonzert im Hirsvogelsaal.

Montagskonzerte im Hirsvogelsaal

Die Montagskonzerte im Hirsvogelsaal sind das Resultat einer Kooperation zwischen den städtischen Museen und dem musisch ausgerichteten Labenwolf-Gymnasium in Nürnberg. Im sechs- bis achtwöchigen Turnus kommen Museumsbesucher und Musikliebhaber immer montags, um 13.15 Uhr, in den besonderen Genuss musikalischer Kostproben. In verschiedensten Besetzungen bieten die jungen Musikerinnen und Musiker Kammerkonzerte sowie A-Cappella-Gesänge von ungefähr 30-minütiger Dauer.

Das Angebot richtet sich nicht nur an Museumsbesucher, sondern auch an Berufstätige, die ihre Mittagspause einmal ganz anders gestalten wollen. Für einen Kostenbeitrag von nur 1,00 EUR stehen die Konzerte jedem offen, der musikalisch beflügelt in die zweite Tageshälfte starten möchte.

Für Museumsbesucher ist der Besuch des Konzerts im regulären Eintrittspreis von 5,00 EUR (ermäßigt 2,50 EUR) eingeschlossen.

Ort der Veranstaltung

Hirsvogelsaal des Museum Tucherschloss
Treibberg 6
90403 Nürnberg

Termine

Montag, 2. Februar 2009, 13.15 Uhr
Montag, 30. März 2009, 13.15 Uhr
Montag, 11. Mai 2009, 13.15 Uhr
Montag, 29. Juni 2009, 13.15 Uhr
Montag, 19. Oktober 2009, 13.15 Uhr
Montag, 7. Dezember 2009, 13.15 Uhr

Der Hirsvogelsaal: feierlicher Rahmen für Konzerte klassischer Musik.

Kammerkonzerte mit Cembalo 2009

Schon seit 2004 laden die museen der stadt nürnberg, zusammen mit der Cembalistin und Kirchenmusikerin Susanne Hartwich-Düfel, Freunde der Kammermusik zu vier Konzertveranstaltungen ins bezaubernde Ambiente des Hirsvogelsaals ein. Aufgrund der großen Nachfrage wird die Reihe "Kammerkonzert mit Cembalo" auch im Jahr 2009 mit vier neuen Terminen fortgesetzt.

Susanne Hartwich-Düfel hat an der Hochschule für Musik in München bei Prof. Hedwig Bilgram Kirchenmusik, Konzertfach Orgel und Cembalo studierte und ist seit 1994 als Kantorin an der Sebalduskirche in Nürnberg beschäftigt.

In unterschiedlicher Besetzung von Streichern oder Flöte begleitet, spielt die Musikerin die Werke großer internationaler Komponisten. Als Initiatorin der Reihe freut sie sich gemeinsam mit namhaften Künstlerinnen und Künstlern auf eine neue Saison der Faszination Kammermusik rund um das Cembalo.

Termine

Johann Sebastian Bach: "Musikalisches Opfer"

Samstag, 28. März 2009, 20 Uhr

Mit Jörg Krämer (Soloflötist am Staatstheater Nürnberg), Sören Uhde (Professor für Violine an der Hochschule für Musik Würzburg), Johanna Eras (Violoncello) und Susanne Hartwich-Düfel (Cembalo)

Bei seinem Besuch am Hof des Preußenkönigs Friedrich II. bekam J.S. Bach vom König ein Thema gestellt und beeindruckte Friedrich II mit einer spontanen Vertonung des selben in verschiedensten kontrapunktischen Formen. Daher wurden diese Kompositionen meist nur skizziert und keiner festen Instrumentierung zugeschrieben; lediglich die sich anschließende Triosonate ist für Flöte - das Instrument Friedrichs II. -, Violine, Violoncello und Cembalo vorgesehen.

Georg Friedrich Händel: Werke für Violoncello und Cembalo

Samstag, 18. Juli 2009, 20 Uhr

Mit Johanna Eras (Violoncello) und Susanne Hartwich-Düfel (Cembalo)

Anlässlich des 250. Todestages von G.F. Händel steht dieses Konzert ganz im Zeichen des barocken Großmeisters. Johanna Eras (Violoncello) und Susanne Hartwich-Düfel (Cembalo) kombinieren Sonaten für Violoncello und Cembalo mit Suiten für Cembalo solo, die in ihrer kompositorischen Vielfalt und ihrem Farbenreichtum aus dem unerschöpflichen Schatz selten gespielter Perlen der Kammermusik stammen.

Händel in England: Blockflöte und Cembalo

Samstag, 3. Oktober 2009, 20 Uhr

Mit Katharina Schumann (Professorin für Blockflöte an der Hochschule für Musik in Weimar) und Susanne Hartwich-Düfel (Cembalo)

Der Schaffenszeit G.F. Händels in seiner Zweiten Heimat England ist dieses Konzert für Blockflöte und Cembalo gewidmet. Neben Sonaten für Blockflöte und Cembalo und Cembalosuiten werden auch Kompositionen anderer englischer Barockkomponisten gespielt.

Wolfgang Amadeus Mozart: Sonaten für Violine und Hammerflügel II

Samstag, 28. November 2009, 20 Uhr

Mit Sören Uhde (Professor für Violine an der Hochschule für Musik Würzburg) und Susanne Hartwich-Düfel (Hammerflügel)

Nach dem großen Erfolg der im vergangenen Jahr begonnenen Serie von Mozart-Violinsonaten kommt nun eine weitere Serie von Sonaten zur Aufführung. Anstelle des Cembalos wird Susanne Hartwich-Düfel diesmal eine Kopie eines zur Mozart-Zeit üblichen Hammerflügels spielen.

Neue Caesaren für den Hirsvogelsaal: Augustus (vorne), Claudius (links) und Caligula (links hinten).
Foto: Stephan B. Minx.

Ave Caesar

Kaiserglanz im Hirsvogelsaal

14. bis 28. Mai 2009

Im Mai 2009 veranstaltet das Museum Tucherschloss in Zusammenarbeit mit dem Institut für Klassische Archäologie der Universität Erlangen zwei kaiserliche Festwochen zu Ehren von zwölf wieder in den Hirsvogelsaal einziehenden römischen Caesaren!

Die ursprünglichen, Ende des 16. Jahrhunderts geschaffenen Büsten von zwölf römischen Kaisern - von Caesar bis Domitian -, die bis vor dem Zweiten Weltkrieg die Wände des Hirsvogelsaales schmückten, gelten nach intensiven Nachforschungen als verschollen und hinterließen im wiederaufgebauten Hirsvogelsaal eine nicht nur optische Lücke.

Um dieses Kleinod der Renaissance weiter zu vervollständigen, entschlossen sich die museen der stadt nürnberg, in Absprache mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege und beraten vom Institut für Klassische Archäologie der Universität Erlangen, neue Kaiserbüsten für den Saal in Auftrag zu geben. Diese Aufgabe wurde den beiden Nürnberger Akademie-Bildhauern Anke Oltscher und Olaf Bieber anvertraut, die sich in den letzten Jahren intensiv mit Porträts römischer Caesaren auseinander setzten. Entstanden sind dabei keine bloßen Abgüsse oder Kopien, sondern sensibel differenzierte künstlerische Neuschöpfungen, die überlieferte Details der ursprünglichen Renaissancebüsten aufnehmen und sich außerdem an den tradierten antiken Vorlagen aus der Abgusssammlung des Instituts für Klassische Archäologie in Erlangen orientieren.

Der ehemalige Hirsvogelsaal mit den heute verschollenen Renaissancekaiserbüsten, Aufnahme von 1935.
© Stadtarchiv Nürnberg.

Nun sind alle zwölf Caesaren bereit, ihren ursprünglichen Platz auf der Gebälkzone unterhalb des berühmten Deckengemäldes des Dürer-Schülers Georg Pencz einzunehmen!

Zu diesem Anlass lädt das Museum Tucherschloss zu zwei festlichen Ausstellungswochen ein, in denen Sie die einmalige Gelegenheit haben, sich die neu geschaffenen Kaiser - zusammen mit ihren antiken Vorbildern - auf Augenhöhe und von allen Seiten anzusehen, bevor sie auf ihren endgültigen Standort direkt unter dem Deckenfirmament erhoben werden.

Hierzu erweitert das Museum seine Öffnungszeiten und bietet Ihnen während des Zeitraums der Ausstellung täglich von 10 bis 17 Uhr die Möglichkeit, sowohl die Ausstellung im Hirsvogelsaal als auch das Schloss und den Garten zu besichtigen.

Neben täglichen Führungen erwartet Sie ein spannendes Begleitprogramm von Themenvorträgen über Lesungen, Theater, Filmvorführungen bis hin zu Kochabenden, an denen Sie den Geschmack historischer Küche testen dürfen. In diesem Sinne: Ave Caesar!

Der wiederaufgebaute Hirsvogelsaal ohne die Kaiserbüsten in einer Aufnahme aus dem Jahr 2007.
Foto: Herbert Liedel.
Ausstellungsort:  Hirsvogelsaal des Museums Tucherschloss
Eingang nur über das Museum: Hirschelgasse 9-11, 90403 Nürnberg
Öffnungszeiten: Täglich 10 - 17 Uhr
Eintritt: Normaler Museumseintritt. Für die Abendveranstaltungen wird gesonderter Eintritt erhoben.

Zu dieser Ausstellung bieten wir ein umfangreiches Begleitprogramm.
interner Link Informationen zum Begleitprogramm
<http://www.museen.nuernberg.de/tucherschloss/archiv/begleitprogramm.html>

Logo Institut für Klassische Archäologie
 

Die Ausstellung ist eine Zusammenarbeit mit dem Institut für Klassische Archäologie der Universität Erlangen-Nürnberg.
externer Link Institut für Klassische Archäologie Erlangen
<http://www.aeria.phil.uni-erlangen.de>

Logo Radio Charivari
 

Unser Medienpartner für die Ausstellung "Ave Caesar. Kaiserglanz im Hirsvogelsaal" - Radio Charivari Nürnberg
externer Link Radio Charivari Nürnberg
<http://www.charivari986.de>

Titelbild Schaustück
"Schaustück" des Monats Juni 2009: Neue Kaiserbüsten für den Hirsvogelsaal. Hier im Vordergrund: Kaiser Augustus.

Schaustück des Monats Juni 2009
Die Kaiserbüsten des Hirsvogelsaals

Anke Oltscher und Olaf Bieber, 2006-2009

Auch im Jahr 2009 setzen wir unsere beliebte Sonderreihe "Schaustück des Monats" fort, in der wir Ihnen herausragende Exponate aus dem Besitz der Stadt Nürnberg vorstellen.

Der Juni ist den Kaiserbüsten des Hirsvogelsaals gewidmet, die ab dem 2. Juni auf ihren endgültigen Standorten unter dem Deckenfirmament zu sehen sind.

Bereits im späten 16. Jahrhundert schmückten zwölf Kaiserbüsten von Caesar bis Domitian die Wände des ursprünglichen Hirsvogelsaals, der Ende des Zweiten Weltkriegs zerstört wurde. Obgleich ausgelagert, waren die originalen Kaiserporträts nach dem Krieg nicht mehr auffindbar und müssen als verloren gelten. Um den ursprünglichen Raumeindruck des im Jahr 2000 neu aufgebauten Hirsvogelsaals wieder herzustellen, entschlossen sich die museen der stadt nürnberg im Jahr 2005, neue Kaiserbüsten in Auftrag zu geben. Entstanden sind differenzierte künstlerische Neuschöpfungen, die sich an überlieferten antiken Caesarenporträts aus der Antikensammlung des Instituts für Klassische Archäologie in Erlangen sowie an erhaltenen historischen Fotografien der verschollenen Renaissancekaiser orientieren. Nachdem die neuen Kaiserbüsten in der Ausstellung "Ave Caesar" zwei Wochen lang exklusiv zusammen mit ihren Vorbildern in Augenhöhe betrachtet werden konnten, nehmen sie am 2. Juni 2009 nun die ehemaligen Plätze ihrer verschollenen Vorgänger ein.

Für interessierte Museumsbesucher, die mehr über die Kaiserbüsten, ihre Geschichte und ihre Herkunft erfahren möchten, haben sich die städtischen Museen ein ganz besonderes Serviceangebot einfallen lassen:

Im Rahmen der Präsentation des Juni-Schaustücks bietet Ulrike Berninger M.A., Leiterin des Museums Tucherschloss mit Hirsvogelsaal, zwei kostenlose Spezialführungen an.

Weitere Informationen zu diesem Schaustück können Sie als PDF-Datei herunterladen.
Schaustück: Die Kaiserbüsten des Hirsvogelsaals
PDF-Datei (641 KB)
<http://www.museen.nuernberg.de/download/download_tucherschloss/schaustueck_200906_kaiserbuesten.pdf>

Das Tucherschloss und sein Renaissancegarten bieten den malerischen Rahmen ...
... für den Open-Air Gottesdienst im Schlosshof ...
... und das anschließende Fest in der Gartenanlage.

St. Egidien zu Gast im Tucherschloss

Open Air-Gottesdienst im Renaissancegarten
Sonntag, 26. Juli 2009, 10.30 Uhr

Gottesdienst und Gartenfest der evangelisch-lutherischen Kirche St. Egidien im Renaissancegarten des Museums Tucherschloss.

Rund um den Egidienberg mit seiner gleichnamigen Kirche und das am Treibberg gelegene Renaissanceschloss der Familie Tucher, das die Verwaltung der städtischen Museen beherbergt, sind heute die Stadtbibliothek im stattlichen Pellerhaus, universitäre und kirchliche Einrichtungen und die meisten Nürnberger Gymnasien versammelt.

Die Tatsache, dass gute Freunde, getreue Nachbarn und desgleichen nicht nur zum täglichen Brot, sondern auch zum sonntäglichen Feiern gehören, war im Jahr 2005 Grund und Anlass zu einer freundschaftlichen Initiative: Im Rahmen einer herzlichen Kooperation feiert St. Egidien an einem Sonntag im Juli seinen Gottesdienst unter freiem Himmel im Schlosshof der einstigen Tucherschen Sommerresidenz.

Begrüßt werden die Gottesdienstbesucher von der ehemaligen Hausherrin "Katharina Tucher", die das Wort an Pfarrer Heinrich Weniger weitergibt und nach der Predigt zum gemeinsamen Picknick in "ihren" Garten einlädt.

Getränke und ein kleiner Imbissstand stehen dort für die Besucher bereit. Zu einem gemütlichen Picknick können Decken und Verpflegung selbst mitgebracht werden.

Plakat des Festivals grenzenlos.
Zwei Musikerinnen des Trios
N-semble.
Der ukrainische Bajan-Spieler Juri Kravets.
Das Russische Theater Nürnberg.

grenzenlos

Nürnberg trifft Charkiw
6. Internationales Fest der Partnerstädte

Im Tucherschloss wird wieder groß gefeiert! Zum 6. Mal steigt das Internationale Fest der Partnerstädte auf dem gesamten Schlossareal. Die museen der stadt nürnberg und das Amt für Internationale Beziehungen widmen es in diesem Jahr Charkiv, der zweitgrößten Stadt der Ukraine, und feiern die lebendige Städtepartnerschaft mit einem hochkarätigen Kulturprogramm:

Die deutsch-russische Band Apparatschik aus Berlin bietet einen übermütigen Mix aus russischer Volksmusik, Ska, Rock und Polka. Auch die Folkloreband Jarmarok aus Charkiv begeistert mit schwungvollen ukrainischen Klängen. Und das Quintett um den Vibraphonisten Florian Bührich aus Nürnberg zeigt, wie viel mitreißender Swing auch im ukrainischen Jazz steckt. Das hochkarätige Trio N-semble macht durch sein Violinespiel die Charkiver Komponisten bekannt. Virtuose Klassik und Jazz präsentieren der ukrainische Bajan-Spieler Juri Kravets, im Team mit dem Saxophonisten Norbert Nagel spielen. Die Band VLADIWOODSTOK bringt mit ihrem Polka-Punk sogar den steifsten Konzertbesucher in Schwung. Ein buntes Showprogramm präsentiert der in Nürnberg lebende Ukrainer Rus Herzhov, der zum Workshop Folkloretanz einlädt.

Frei nach Nikolaj Gogol fasziniert das Russische Theater Nürnberg mit seiner Präsentation "Madman". Ist die ukrainische Stadt Rachiv wirklich die Mitte Europas? Stanislaw Mucha zeigt in seinem Film "Die Mitte", welch Odyssee er auf seiner Suche nach dem Zentrum Europas erlebt hat. Die Nürnberger Dokumentarfilmerin Ullabritt Horn begegnete auf ihrer Reise in die Ukraine dem Chinesen Han Sen. Warum es ihn, der akzentfrei Deutsch spricht, dorthin verschlagen hat, erzählt sie mit liebevollen Details in ihrem Film "Ein Chinese mit dem Kontrabass". Die Schauspielerin Lea Schmocker liest ukrainische Prosa und Lyrik, begleitet auf dem Akkordeon von Juri Kravets. Außerdem locken der Schnupperkurs "Ukrainisch für Anfänger" und ein Erzählcafé.

Die kleinen Festbesucher dürfen sich auf ukrainische Kinderspiele freuen, ein eigenes Charkiv-Memory, typische Matrjoschkas aus Papier basteln und können bei einem Charkiv-Quiz Spannendes über das ferne Land erfahren - pädagogisch bestens betreut durch das KPZ.

Auch die größeren Besucher dürfen spielen - der Schachclub Nürnberg 1911 lädt im Garten zum Schachturnier. Tamara und Aleksandr Bakulenko aus Charkiv zeigen live traditionelle ukrainische Malerei auf höchstem Niveau und geben Interessierten Gelegenheit, selbst ein Bild zu erstellen.

Und die einstige Hausherrin Katharina Tucher führt, begleitet von einer Russisch-Übersetzerin, durch ihr Schloss. Für das leibliche Wohl sorgt der deutsch-rumänische Kulturverein Romanima e.V. mit osteuropäischen Spezialitäten.
externer Link Kulturverein Romanima e.V.
<http://www.romanima.de/home.php>

Feiern und tanzen Sie mit uns - auf ukrainische Art im Tucherschloss!

Samstag, 8. August 2009: 18 bis 23 Uhr
Sonntag, 9. August 2009: 13 bis 21 Uhr

Eintritt frei.

Das genaue Programm für beide grenzenlos-Tage mit den vorläufigen Uhrzeiten der einzelnen Programmpunkte als PDF-Dokument zum Herunterladen.
Download Link Programm grenzenlos 2009
PDF-Datei (388 KB)
<http://www.museen.nuernberg.de/download/download_tucherschloss/2009_grenzenlos_programm.pdf>

Infos unter:
Tel. 0911/ 231 - 54 20 oder 0911/ 231 - 50 46
museen@stadt.nuernberg.de

Veranstalter sind die museen der stadt nürnberg in Kooperation mit dem Amt für Internationale Beziehungen der Stadt Nürnberg.
externer Link Amt für Internationale Beziehungen
<http://www.nuernberg.de/internet/international/>

Wir danken dem Kunst- und Kulturpädagogischen Zentrum der Museen in Nürnberg (KPZ) und dem Partnerschaftsverein Charkiv-Nürnberg für die Unterstützung!

externer Link Kunst- und Kulturpädagogische Zentrum Nürnberg
<http://www.kpz-nuernberg.de/kpz/index.shtml>

externer Link Partnerschaftsverein Charkiv-Nürnberg
<http://www.pvcharkovnuernberg.de/index.shtml>

Logo Fisimatenten
Übrigens: Das Motiv unseres Sommertheaters hat Nürnbergs Kreuz- und Querdenker Toni Burghart ersonnen.
Das nächtliche Tucherschloss als Kulisse für romantische Verwicklungen zwischen...
... Charlotte de Raguse und Jobst Tucher,
... Martin Peller und Friederike Tucher,
... Marie Tucher und Georg Wilhelm Hegel
sowie Georg Peller und Charlotte de Raguse.
Und das alles, während den Soldaten vor Hunger erbärmlich der Magen knurrt...

Fisimatenten
oder: Napoleon ist nicht an allem schuld!

Buch und Regie: Stefanie D. Kuschill M.A.
Musik: Robert Stephan

Die historisch-boulevardeske Komödie entführt Sie in das Nürnberg in napoleonischer Zeit! Erleben Sie unter freiem Himmel und in historischer Kulisse einen turbulenten Tag im Leben der damaligen Familie Tucher!

Wir befinden uns in der Zeit zwischen 1806 und 1814: Nürnberg wurde gerade durch den Beschluss Napoleons dem neuen Königreich Bayern zugesprochen. Truppendurchmärsche, Einquartierungen von fremden Soldaten und finanzielle Krisen prägen den Alltag der Bevölkerung.

Auch Jobst Tucher - Hausherr des Tucherschlosses und Ex-Ratsmitglied der Stadt Nürnberg hat zusammen mit seiner Frau Susanne und den beiden Töchtern, Marie und Friederike, unter der Situation zu leiden. Dazu ist er auch noch ein Geizkragen, der den einquartierten Soldaten gerade genug Lebensmittel zum Überleben gönnt, und seine trotz allem noch gut gefüllte Speisekammer ordentlich verschlossen hält. Zunächst hat Jobst auch alles im Griff - seine Frauen sind brav, die Soldaten verhalten sich relativ ruhig und seine Freundschaft mit dem Gassenhauptmann Grübel schadet seinen etwas krummen Geschäften ebenfalls nicht. Einen Herzenswunsch hat er allerdings noch: Freiherr werden! Wie alle Patrizier möchte er endlich dem schnöseligen Landadel gleichgestellt werden und sich "Jobst von Tucher" nennen dürfen! Dieser Wunsch rückt plötzlich in greifbare Nähe, als ihm die Tochter eines hochgestellten, französischen Generals ins Haus schneit... - wenn da nur nicht sein Konkurrent Peller wäre, und dieses hübsche Früchtchen nicht so verführerisch wäre, und seine Tochter sich nicht ausgerechnet in den Sohn von Peller verlieben würde, was unbedingt verhindert werden müsste, und die Soldaten nicht beständig versuchen würden, ihn zu berauben, und und und...

Freuen Sie sich auf dieses turbulente, musikalisch begleitete Boulevard, bei dem Sie außerdem noch kulinarisch auf Ihre Kosten kommen! Zum glücklichen Ausgang des Stücks dürfen Sie sich das Tuchersche "Pot au Feu" - einen besonders schmackhaften Eintopf - munden lassen, das während des Stücks und vor Ihren Augen zubereitet wird. Zusammen mit einem frisch gezapften Bier können Sie dann den vergnüglichen Abend im romantisch illuminierten Renaissance-Garten ausklingen lassen.

Und wenn Sie wollen, können Sie mit Ihrer Eintrittskarte zu einem späteren Zeitpunkt das Museum Tucherschloss und Hirsvogelsaal einmalig kostenlos besichtigen.

Beginn der Vorstellung: 19.30 Uhr
Dauer: ca. 2 Stunden

Veranstaltungsort

Innenhof und Renaissance-Garten des
Museum Tucherschloss und Hirsvogelsaal
Hirschelgasse 9 - 11
90403 Nürnberg

Karten

erhalten Sie an den beiden Vorverkaufsstellen:

Tourist Information
in der NÜRNBERG INFO
Königstraße 93, Nürnberg
geöffnet:
Mo - Sa 9 bis 19 Uhr
So 10 bis 16 Uhr
Tel. (0911) 23 36 - 132

Tourist Information
Hauptmarkt 18, Nürnberg
geöffnet:
Mo - Sa 9 bis 18 Uhr
So 10 bis 16 Uhr
Tel. (0911) 23 36 - 135

Wichtige Hinweise

Achtung: Auch bei leichtem Regen wird gespielt, bringen Sie wetterfeste Kleidung mit!

Das Museum verfügt leider über keine Parkmöglichkeiten für PKW!
Parkmöglichkeit: Parkhaus Hans-Sachs-Platz, Hans-Sachs-Platz 1, 90403 Nürnberg
65 Plätze, Mo bis So durchgehend geöffnet.

Weitere Informationen erhalten Sie bei der Direktion der museen der stadt nürnberg unter
Tel. (0911) 231 - 54 21.

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