
Der Jubiläumsbär ist da: Vor vierzig Jahren wurde das Spielzeugmuseum Nürnberg eröffnet. Es geht zurück auf die bereits in den 1920er Jahren begonnene Sammlung des Ehepaars Lydia und Paul Bayer. Kaum jemand weiß jedoch, was den eigentlichen Anstoß für den Aufbau ihrer Spielzeugsammlung gab: Als Schulmädchen hatte Lydia Bayer nämlich auf Geheiß ihrer gestrengen Eltern ihr Lieblingsspielzeug, eine schöne Puppenstube, einem armen Nachbarskind überlassen müssen. Frisch vermählt, erzählte sie ihrem Mann von diesem schmerzlichen Kindheitserlebnis. Als er ihr zum Geburtstag dann eine vergleichbare Puppenstube schenkte, nahm eine Sammelleidenschaft ihren Lauf, der Nürnberg letztlich sein weltberühmtes Museum - unter der langjährigen Leitung der Tochter Lydia Bayer jr. - verdankt.
An diese berührende Geschichte erinnert die detaillierte, eigens für das Spielzeugmuseum geschaffene Miniaturpuppenstube des Seiffener Stübelmachers Gunter Flath: Eine gemütliche Kaffeerunde blickt erwartungsfroh auf die mit einer großen "40" dekorierte Geburtstagstorte. Der freundliche, aus gold-gelbem Mohair gefertigte Teddy freut sich mit den Feiergästen. Er ist 29 cm groß, fünffach gegliedert und auf traditionelle Weise mit Holzwolle gestopft. Die Halsmarke am roten Lederband trägt die gravierte Aufschrift "Spielzeugmuseum Nürnberg".
Der Jubiläumsbär wurde bei Hermann-Spielwaren im fränkischen Coburg-Cortendorf entworfen und gefertigt. Er ist auf 150 Exemplare limitiert und nur beim Spielzeugmuseum Nürnberg erhältlich.
Der neue Sammlerbär kostet im Museumsladen 120,- EUR. Postversand ist gegen Vorauskasse (Verkaufspreis zzgl. 5,- EUR Versandpauschale) oder über Kreditkarte (Visa, Master Card) möglich.

Bereits in den fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts waren Eisbären als Kuscheltiere sehr beliebt. Plüschtierhersteller wie die Coburger Firma Hermann-Spielwaren hatten sie schon damals im Sortiment. Nach ihren historischen Vorbildern ist dieser 2008 aufgelegte Sammlerbär des Spielzeugmuseums gestaltet.
Auf tapsigen Filzpfoten steht das Eisbärchen da. Sein Körper ist aus weißem Mohair und mit Holzwolle gestopft. Das drehbare Köpfchen mit der schwarzen Schnauzengarnierung und den dunklen Augen lässt das Eisbärenkind frech in die Welt schauen. Um den Hals trägt es ein rotes Lederhalsband mit geprägter Messingmarke. Wie schon sein Vorgänger ist das Eisbärchen mit 15 cm Länge ein kleiner Bär mit großer Ausstrahlung. Als Sonderedition wurde das Eisbärchen exklusiv für das Spielzeugmuseum bei der Hermann-Spielwaren GmbH im oberfränkischen Coburg-Cortendorf entworfen und gefertigt. Es ist auf 333 Exemplare limitiert und nur beim Spielzeugmuseum Nürnberg erhältlich.
Das Eisbärchen kostet im Museumsladen 58,- EUR. Postversand ist gegen Vorauskasse (Verkaufspreis zuzüglich 5,- EUR Versandpauschale) oder über Kreditkarte (Visa, Master Card) möglich.

Dieser nur noch in wenigen Restexemplaren verfügbare Sammlerbär aus dem Jahr 2004 hat mit seinen Namensvettern aus dem ewigen Eis des Nordens nicht viel gemein. Stattdessen zeigt sich der 26 cm große Bursche mit seinem luftigen, leicht rosa schimmernden Fell aus gespitztem Mohairplüsch bestens gerüstet für den Sommer in südlichen Breiten. Eine schicke runde Sonnenbrille schützt die schwarzen Knopfaugen. Und die Aussicht auf ein leckeres Himbeereis aus der Erzi-Holz(eis)diele zaubert Vorfreude in sein freundliches Gesicht.
Wie manch anderer Sonderbär des Spielzeugmuseums wurde unser "Eisbär" bei Teddy-Hermann im oberfränkischen Hirschaid entworfen und gefertigt.
Er ist auf 333 Exemplare limitiert und nur beim Spielzeugmuseum Nürnberg erhältlich.
Er kostet im Museumsladen 60,00 EUR. Postversand ist gegen Vorauskasse (Verkaufspreis zuzüglich 5,- EUR Versandpauschale) oder über Kreditkarte (Visa, Eurocard/ Master Card) möglich.

Wie die vielen großen und kleinen Besucher des Museums freut er sich mit bunt besticktem Spielschürzchen und prall gefülltem Murmelnetz auf das Spiel im Freien. Denn seit Mai 2006 ist das Museum um eine große Attraktion reicher: Ein großes, schön gestaltetes Außenspielgelände lädt in den Sommermonaten Familien und Kinder dazu ein, die beliebtesten Spiele früherer Generationen kennen zu lernen. Und dazu gehört natürlich auch das Spiel mit den Schussern, Murmeln, Klickern oder wie die kleinen Kugeln sonst noch genannt werden.
Mit seinem blonden Fell aus Mohairplüsch, der dunkel abgesetzten Schnauze und der traditionellen Holzwollefüllung erinnert der 30 cm große Murmelbär in seiner Gestalt an historische Vorbilder. Erstmals wurde mit dem Murmelbär eine Sonderedition des Spielzeugmuseums bei der Hermann Spielwaren GmbH im oberfränkischen Coburg-Cortendorf entworfen und gefertigt. Er ist auf 333 Exemplare limitiert und nur beim Spielzeugmuseum Nürnberg erhältlich.
Er kostet im Museumsladen 88,- EUR. Postversand ist gegen Vorauskasse (Verkaufspreis zuzüglich 5,- EUR Versandpauschale) oder über Kreditkarte (Visa, Eurocard/ Master Card) möglich.

Unser "Spezi" ist 32 cm groß, hat einen weichen, honigfarbenen Pelz und hält als Zeichen seiner Reporternatur Notizblock und Bleistift in den Tatzen. Eine randlose Brille und eine Ballonmütze mit Schottenmuster geben ihm ein verschmitztes Aussehen. Die rechte Sohle trägt seinen gestickten Namenszug. Wie seine Vorgänger stammt auch der "Spezi" von der Firma Clemens aus Kirchardt in Baden.
Namensgeber und Pate des "Spezi" ist der Journalist Klaus Schamberger, der in seiner Kolumne "Der Spezi unterwegs" seit Jahren mit spitzer Feder Ereignisse aus der Frankenmetropole aufspießt. Zahlreiche Mundartgedichte und Bücher haben den gebürtigen Nürnberger auch als witzig-hintersinnigen Schriftsteller bekannt gemacht.
"Spezi" ist auf 555 Exemplare limitiert, kostet 50,- EUR und ist nur beim Spielzeugmuseum erhältlich. Postversand ist gegen Vorauskasse (Verkaufspreis zuzüglich 5,- EUR Versandpauschale) oder über Kreditkarte (Visa, Eurocard/Master Card) möglich.

Kevins Namensgeber ist der leider viel zu früh verstorbene britische Maler, Rockmusiker und Poet Kevin Coyne, der ein ganz besonderes Verhältnis zu Bären hatte. Aus seiner Feder stammt beispielsweise das illustrierte "Tagebuch eines Teddybären", das auf hintersinnige Weise dsa Seelenleben eines Teddys und Familienvaters schildert. Mit Kevin Coyne zusammen gestaltete das Spielzeugmuseum 2002 die Ausstellung "Teddy Coyne Cosmos", die auf witzig-skurrile Weise das enge Verhältnis von Menschen und Bären thematisierte.
Unser Künstlerbär "Kevin" kam 1997 als Sonderedition des Spielzeugmuseums mit einer Limitierung von 555 Exemplaren heraus. Er wurde entworfen und gefertigt bei der Firma Clemens im badischen Kirchardt. "Kevin" ist 27 cm groß, hat einen weichen, honigfarbigen Pelz und besitzt als Zeichen seiner künstlerischen Natur Pinsel, Palette und eine pfiffige Baskenmütze.
Er kostet im Museumsladen 50,- EUR. Postversand ist gegen Vorauskasse (Verkaufspreis zuzüglich 5,- EUR Versandpauschale) oder über Kreditkarte (Visa, Eurocard/ Master Card) möglich.