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Ausstellung

Spielzeug-Auto aus einem Stück Brennholz, 1950er Jahre. Leihgeberin: Elisabeth Hamel
26. Juni 2015 bis 1. Februar 2016

Notspielzeug. Die Phantasie der Nachkriegszeit

Nürnberg war nach Kriegsende eine in Trümmern liegende Großstadt. Zugleich war diese Stadt 1945 für Kinder "der schönste Spielplatz der Welt". Kindliche Phantasie und Kreativität und der aus dem Mangel geborene Ideenreichtum der Nachkriegszeit spiegelt sich in den "Notspielzeug"-Objekten und -Geschichten. Die Ausstellung präsentiert selbstgemachte Spielsachen und deren Kontext: Biografien und Fotografien ihrer Hersteller, der Erwachsenen und der Kinder, die in den Trümmern mit "Notspielzeug" gespielt haben.

Der Einfluss der nordamerikanischen Soldaten in Nürnberg berührte auch die Kultur des Spielens der Jugendlichen: In Milchbars gaben sie bei Flippern und Musikboxen ihre wenigen Groschen aus. Die Ausstellung vor dem Hintergrund der "Stunde Null" zeigt die Verarbeitung von Krieg und Diktatur der Generation des Wiederaufbaus in Nürnberg.

Begleitprogramm für Schulklassen:
Alltag im "Dritten Reich"
Spielzeug selbstgemacht

Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen. Er umfasst 202 Seiten und ist zum Preis von 24,80 EUR an der Museumskasse und im Buchhandel erhältlich.

Weiterhin gibt es ein Internet-Dossier des Bayerischen Rundfunks mit Videos, Fotos und O-Tönen und einen Film über die Entstehung der Ausstellung.
Internet-Dossier: Notspielzeug
Bayerisches Fernsehen: Spielzeug aus Notzeiten

Auch vom Kinderfunk des Bayerischen Rundfunks gibt es einen Beitrag.
Radio Mikro zur Ausstellung "Notspielzeug"
(Audio-Datei mp3, 8,70 MB)

Kosten
Der Besuch der Ausstellung ist im Museumseintritt enthalten.

Begleitprogramm zur Ausstellung