

Ausstellung im Spielzeugmuseum
27.Oktober 2006 bis 18. Februar 2007
Spiele sind nicht nur ein vergnüglicher Zeitvertreib, sie spiegeln oft auch den historischen Kontext ihrer Entstehungszeit wider. Angesichts der Allgegenwart von Gewalt und Krieg ist es daher nicht verwunderlich, dass auch die vorwiegend heitere Welt der Spiele ihre düsteren Seiten hat. Vor diesem Hintergrund zeigt die Ausstellung, wie sich die Vorbereitung und der Verlauf des Zweiten Weltkriegs auf die Spieleproduktion in den Krieg führenden Ländern ausgewirkt hat.
Als Instrumente der Propaganda sollten Spiele Kinder und Erwachsene auf den Krieg einstellen, die Kampfmoral stärken, den Feind verteufeln oder den Sieg herbeiwürfeln: Sie verbreiteten im Wortsinne "Bombenstimmung". Manche Spiele dienten vorwiegend der Belehrung, andere eher der Unterhaltung und Ablenkung. Gespielt wurde nicht nur im Salon oder im Kinderzimmer, sondern auch im Luftschutzraum, an der Front oder im Gefangenenlager. Nur wenige Spiele wurden von staatlichen Stellen bewusst als Propagandainstrumente eingesetzt. Kommerzielle Interessen und patriotische Gefühle trugen vielmehr dazu bei, dass die Spielehersteller ihr Programm freiwillig am kriegerischen Zeitgeist orientierten.
In Zusammenarbeit mit der niederländischen Stiftung
"Wist jij dat?" ("Wussten Sie schon?")
präsentiert die Ausstellung etwa 200 Brett- und Kartenspiele
sowie Puzzles aus der privaten Sammlung Gejus van Diggele.
Die Exponate vermitteln beklemmende Eindrücke von der
vermeintlich spielerischen Seite des Krieges. Zugleich schärfen
sie am historischen Beispiel den Blick für das Gefahrenpotential,
das in den Kriegsszenarien und Gewaltspielen des virtuellen
Zeitalters schlummert.
Zur Ausstellung bietet das KPZ ein Begleitprogramm für
die 8. bis 10. Jahrgangsstufe an:
"Wehrmacht auf dem Wohnzimmertisch".

Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Kunst- und Kulturpädagogischen Zentrum (KPZ) der Museen in Nürnberg
Gerade im Zeitalter der Medienflut tut es Kindern wie Erwachsenen einfach gut, sich in die zauberhafte Welt der Märchen entführen zu lassen. Bei Kerzenschein und untermalt mit exotischen Instrumenten inszeniert die Märchenerzählerin Ulla Konold einmal im Monat an einem Sonntagnachmittag bekannte und unbekannte Märchen aus aller Welt. Wer einen solchen Nachmittag miterlebt hat, kommt immer wieder gerne ins Museum zurück. Zusätzlicher Anreiz: Außer dem Museumseintritt fallen keine weitere Kosten an! Für Spenden sind wir allerdings dankbar.
Sonntag, 7. Januar 2007, 15 Uhr:
Manik war der jüngste Sohn eines Bauern. Er war freundlich zu Mensch und Tier und so half ihm das Männlein "Hüpf auf meinen Daumen" die Tochter des Königs gesund zu machen. Der König aber wollte einem Bauernsohn nicht seine Tochter zur Frau geben und so musste Manik viele Abenteuer bestehen, bevor er die Prinzessin heiraten durfte.
Sonntag, 7. Januar 2007, 15 Uhr:
Die Geschichte eines Fischerknaben, der mit Hilfe seines Paten, des Delfinkönigs, viele Abenteuer meistert und am Schluß seine Prinzessin bekommt.
Sonntag, 16. Dezember 2007, 15 Uhr:
Märchen der Gebrüder Grimm. Erzählt wird die Geschichte eines armen Mädchens, das von der Jungfrau Maria in den Himmel aufgenommen wurde. Dort lebte es in Glück und Freude, aber eines Tages öffnet es die verbotene dreizehnte Himmelstüre ...

Vorstellungen mit der Laterna Magica gehörten im 19. und frühen 20. Jahrhundert zu den beliebtesten Vergnügungen im bürgerlichen Familienkreis. Bunte Bilder, mit der Zauberlaterne an die Wand geworfen, entführten in ferne Länder, illustrierten Märchen und amüsante Geschichten, stellten den Kindern aber auch die neuesten Errungenschaften der Technik vor.
Der Sammler Jochen Kümmerer erweckt im Museum diese zauberhafte Form der Unterhaltung zu neuem Leben. Mit einer historischen, leicht modifizierten Laterna Magica stellt er auf der Basis der originalen Texthefte drei Programme vor:
14.00 Uhr: "Naturerscheinungen"
14.30 Uhr: "Die Rache des Elefanten"
15.00 Uhr: "Tiere aus aller Welt" Serie 2
In Kooperation mit dem Kunst- und Kulturpädagogischen Zentrum der Museen in Nürnberg (KPZ).

Samstag 19. Mai 2007, 19 bis 24.00 Uhr
Das Spielzeugmuseum lädt wieder die ganze Familie zu einem vielseitigen Mitmachprogramm ein: Gesellschaftsspiele warten auf fröhliche Mitspieler, auf dem historischen Spielplatz finden Wettbewerbe im Armbrustschießen statt und im Museum können Groß und Klein bei einem bunten Quiz gegen die Uhr ihr Wissen und ihre Schnelligkeit unter Beweis stellen.
Prominente Persönlichkeiten wie Oberbürgermeister Ulrich Maly, Kulturreferentin Julia Lehner, Museumsdirektor Franz Sonnenberger und Spielwarenmessechef Ernst Kick "verschenken Zeit" und tragen Texte rund um das Thema Zeit vor. Kurze "Zeitreisen" führen zu Spielzeug aus früheren Jahrhunderten. Entspannung bieten im historischen Kellergewölbe Filmausschnitte, in denen Zeit und Zeitmaschinen eine ganz besondere Rolle spielen. Welche Zeit wünschen Sie sich? Eine stille Zeit, eine übermütige Zeit oder eher eine verspielte Zeit? Ziehen Sie ihr ganz persönliches Zeit-Los, gestaltet von Besuchern der Blauen Nacht.
In Kooperation mit dem Kunst- und Kulturpädagogischen Zentrum der Museen in Nürnberg (KPZ).

Samstag, 11. und Sonntag, 12. August 2007
jeweils 10 - 17 Uhr
Aus einer Konservendose, einem Stück Karton, etwas Klebeband und einem Gummiring bastelt jeder Teilnehmer eine Lochkamera, auch Camera Obscura (von lat. Camera - Kammer und obscura - dunkel) genannt.
In die dunkle Konservendose kann durch ein kleines, in die Dose gebohrtes Loch Licht hineinfallen. Auf der dem Loch gegenüberliegenden Seite entsteht ein spiegelverkehrtes und auf dem Kopf stehendes Abbild. Zum Ablichten legen die Bastler noch ein Stück Fotopapier ein, und auf geht es zur Motivsuche. Die Fotografien werden gemeinsam in einer Dunkelkammer unter Anweisung entwickelt und dürfen mit der Lochkamera zusammen natürlich als Andenken mit nach Hause genommen werden.
Die Teilnahme an der "Lochkamerawerkstatt" ist
im Museumseintritt inbegriffen. Für Materialkosten fallen
jedoch zusätzlich 2,00 EUR an.
Kinder unter zehn Jahren
sollten von einem Erwachsenen unterstützt werden.


Donnerstag, 7. Juni bis Samstag, 9. Juni 2007
jeweils zwischen 10 und 16 Uhr
Wie funktioniert eigentlich ein Kaleidoskop? Dieser interessanten Frage können Kinder vom 3. bis 5. Januar 2008 in einer Kaleidoskop-Werkstatt im Spielzeugmuseum nachgehen. Beim Basteln eines eigenen Kaleidoskops wird anschaulich die Funktionsweise eines der beliebtesten optischen Spielzeuge des 19. Jahrhunderts erklärt.
Seit längerem schon gibt es im Spielzeugmuseum verschiedene Möglichkeiten, Einblicke in die Geheimnisse alter Bildmedien zu nehmen. Denn obwohl wir in einer Welt leben, die maßgeblich von bewegten Bildern bestimmt wird, haben wir deren Anfänge aus den Augen verloren. Dabei sind es gerade die optischen Spielereien früherer Jahrhunderte, die Erwachsene und Kinder bis heute faszinieren.
Erfinder des Kaleidoskops war der schottische Wissenschaftler David Brewster. In dem fernrohrähnlichen Gerät bewegen sich beim Drehen bunte Glassteinchen oder andere, meist transparente Materialien. Durch deren Spiegelung in einem Winkelspiegel entstehen symmetrische Bilder und Muster mit unendlichen Variationen. Das Kaleidoskop gehört zu den Spielsachen, die heute wiederentdeckt und mit neuer Gestaltung erhältlich sind. So war auf der Weltausstellung in Japan im Jahr 2005 das größte moderne Kaleidoskop mit 47 Metern Höhe zu bewundern.
Der Kostenbeitrag pro Kind beträgt 1,- EUR.


Sonderschau im Spielzeugmuseum
12. Mai bis 23. September 2007
Aus Anlass des Jahrestagung der Europäischen
Spardosensammler EMBC (10.-13. Mai 2007 in Nürnberg)
präsentiert das Spielzeugmuseum eine Auswahl von Blechspardosen
aus drei Jahrhunderten.
Europäische Spardosensammler EMBC
<http://www.embc.de>
Anhand von rund siebzig, teils sehr raren Stücken aus dem Besitz des Sammlerehepaars Harald und Ulrike Merklein wird die Entwicklung der Blechspardosenherstellung in Deutschland dargestellt. Die kleine Sonderschau präsentiert die Geschichte des Sparens als ebenso vergnügliche wie nachdenkliche Reise durch die verschiedenen Epochen der Zeit. Der Bogen spannt sich dabei von einfachen Sparobjekten in Form von Sparkrügen und -häusern aus dem späten 18. Jahrhundert bis hin zu einer Vielzahl bunter mechanischer Kinderspardosen mit Spielfunktionen.
Sparbehälter gibt es bereits seit der Antike. Sie waren zumeist aus Ton, später auch aus Eisen gefertigt und dienten Erwachsenen zur Geldrücklage für schlechte Zeiten. Doch mit dem Aufstieg des Bürgertums im Zeitalter der Industrialisierung fanden Spardosen aus Blech vermehrt auch Eingang in die Welt der Kinder. Zunächst waren es meist so genannte "Kleinmeister", die einfache Sparkrüge und bemalte Dosen, oft in Form von Trommeln, herstellten. Ab etwa 1860 regten auch abgewandelte Kinderspielzeuge wie Eisenbahnen und Dampfboote zum spielenden Sparen an. Die Massenherstellung von Blechspielwaren und das neue Verfahren des Blechdrucks führte dann um 1900 zu einer Unmenge einfacher, oft aber auch sehr fantasievoller Groschenschlucker.
Die Firmen Felix Lasse aus Leipzig und Georg Zimmermann aus dem fränkischen Zirndorf gelten als die Unternehmen mit dem größten Spardosen-Sortiment. In den 1930er Jahren fanden Hersteller wie Saalheimer & Strauss aus Nürnberg mit ihren mechanischen Spardosen weltweite Beachtung. In dieser Zeit verkaufte allein die Zirndorfer Firma Michael Seidel mehr als fünf Millionen ihrer Registrierspardosen. Noch bis zum allgemeinen Niedergang der Blechspielzeugindustrie in den 1960er und 1970er Jahren hatten fast alle Spielwarenhersteller Spardosen im Angebot.

Emmy Zweybrück, Wien, um 1925
Holz, bunt bemalt
Zum vierten Mal präsentieren die museen der stadt nürnberg in ihrer neuen Ausstellungsreihe "Schau-Stück des Monats" ein herausragendes Kunstwerk in städtischem Besitz: Der Oktober 2007 ist dem fröhlichen Künstlerholzbaukasten "Bunte Stadt" der hoch talentierten und leider fast vergessenen, Wiener Pädagogin und Malerin Emmy Zweybrück (1890-1956) im Spielzeugmuseum gewidmet.
Aus den insgesamt 34 gesägten und gedrechselten Bauteilen lassen sich variantenreiche Stadtbilder mit Mauern, Torbogen, Häusern, Türmen und wuchernden Fantasiepflanzen arrangieren, über denen der Zauber von "Tausendundeiner Nacht" liegt. Trotz der auch bei gewöhnlichen Holzbaukästen weit verbreiteten Reduktion auf Grundformen wie Würfel, Quader, Kegel, Zylinder oder Halbkugel, besitzt der Baukasten eine märchenhafte Ausstrahlung. Diesen Eindruck bewirken vor allem die fein abgestimmte Farbpalette mit ihren intensiven Tönen und die geschickte Verwendung von Gold und Silber für Dächer und Zierbänder.
Für interessierte Museumsbesucher, die mehr über von Künstlerhand gestaltetes Spielzeug, das Anliegen kunstgewerblicher Werkstätten und die Lebens- und Kunsterziehungsbewegung zu Beginn des 20. Jahrhunderts sowie die Arbeit der Künstlerin Emmy Zweybrück erfahren möchten, haben sich die städtischen Museen ein ganz besonderes Serviceangebot einfallen lassen.
Im Rahmen der Präsentation des Künstlerholzbaukasten "Bunte Stadt" bietet der Leiter des Spielzeugmuseums, Dr. Helmut Schwarz, zwei kostenlose Spezialführungen an:


1. Mai - 28. Oktober 2007
Unter dem Titel "Spielen im Freien, Staunen im Dunkeln" wurde im vergangenen Jahr ein großer neuer Außenspielbereich eröffnet. Bislang ungenutzte Nachbargrundstücke wurden zu Spielbereichen für Kinder und Familien gestaltet. Unter dem Motto "Spielen früher" können kleine und große Kinder auch heuer wieder unter fachkundiger Anleitung hier selbst Hand anlegen und längst Unbekanntes ausprobieren - denn welches Kind weiß heute noch, wie ein Peitschenkreisel funktioniert, ein Reifen getrieben wird oder welche Murmelspiele es gibt?
Gleichzeitig lässt sich im Rahmen von Führungen in der neuen Museumseinheit "Schattenreich" im spätmittelalterlichen Kellergewölbe erleben, wie die Faszination des Spiels mit Licht und Schatten zur Entwicklung verschiedenster optischer Spielzeuge geführt hat: Projektionen zaubern Schattenbilder an die Wand, Teddies tanzen Breakdance, rasante Kamerafahrten aus Willy Bogners Film "Ski to the Max" entführen in die Welt der schnellen Bilder aus Eis und Schnee und vieles mehr...
In einem zwischen dem Museumsbau und dem Spielgelände
im Innenhof gelegenen pittoresken schmalen Gebäude mit
typischer Nürnberger Dockengalerie ist das während
der Sommermonate bewirtschaftete Museumscafé "La
Kritz" entstanden, das zum Verweilen einlädt.

Die Geschichtenerzählerin Ulla
Konold entführt mit diesem eigens für das Spielzeugmuseum
entwickelten Programm in die Welt der Sagen und Geschichten
aus dem alten Nürnberg.
Ulla Konold im Internet
<http://www.maerchenundmehr.de>
Lebende Tote, Geister und Gespenster weben seit Jahrhunderten durch die mächtigen Mauern Nürnbergs, dieser Stadt, die Kaiser Karl die "vornehmste und bestgelegene" seines Reiches nannte.
Untermalt von geheimnisvoller Musik, erzählt Ulla Konold Sagen und Geschichten aus Nürnberg. Auf dem Spaziergang durch die Jahrhunderte - von Bildprojektionen stimmungsvoll umrahmt - begegnen die Besucher Kaiser Karl, dem Nusskaspar, der weißen Frau und vielen anderen Gestalten, deren Name und Schicksal auf immer mit Nürnberg verbunden ist.
Die beiden etwa halbstündigen Programme finden im "Schattenreich", dem stimmungsvollen historischen Kellergewölbe des Museums, statt. Die Teilnehmerzahl ist auf etwa 30 Personen begrenzt.


Ausstellung im Spielzeugmuseum
23. März bis 30. September 2007
Mit der Wiederentdeckung des Mittelalters im Zeitalter der Romantik begannen Ritter, Burgen und Turniere auch Kinder in ihren Bann zu schlagen. Spiele, Baukästen und Zinnfiguren entführten sie in die Zeit kühner Recken und holder Burgfräulein. Die Nibelungensage versetzte vor allem Jungen in eine Fantasiewelt voller Abenteuer. Künstler schufen um 1900 Ritterfiguren, die im anspruchsvollen Holzspielzeug bis heute nachwirken. Große Verbreitung fanden in den 1950er Jahren Burgen und Figuren der Marke Elastolin. Hollywood-Filme wie "Prinz Eisenherz" oder "Ivanhoe" und Comic-Heftchen wie "Sigurd " oder "Falk" verhalfen der Ritterromantik in den fünfziger Jahren zu ungeahnter Popularität. Mit Helm, Schwert und Schild eiferten ungezählte Jungen den Abenteuern ihrer Helden nach.
Die Ausstellung vermittelt mit zahlreichen Exponaten einen
farbigen Eindruck von der Faszination, die das vermeintlich
düstere Mittelalter seit zwei Jahrhunderten nicht nur
auf Kinder ausübt. Fantasiereiche Lego- und Playmobil-Burgen,
formschöne Holzritter und spannende Brettspiele belegen,
dass das Mittelalter auch heute noch zu den großen Spielzeugthemen
zählt.

Das Kunst- und Kulturpädagogische Zentrum (KPZ) der Museen in Nürnberg bietet für die Dauer der Ausstellung für die 1. bis 4 Jahrgangsstufe ein Sonderprogramm an:
Mit Hilfe von altem und neuem Spielzeug tauchen die Kinder
ein in die Welt von Rittern und Burgfräulein. Sie erfahren,
welche Aufgaben die Ritter wahrnahmen und wie sich ihr Leben
gestaltete. Dabei lernen sie auch sagenumwobene Helden wie
Ivanhoe oder den berühmten Prinz Eisenherz kennen und
beschäftigen sich mit ritterlichen Bösewichten,
wie dem fränkischen Raubritter Eppelein von Gailingen.
Fast jedes Kind hat schon einmal davon geträumt, selbst
ein Ritter oder ein Burgfräulein zu sein. Dazu besteht
nun Gelegenheit: Die Kinder überlegen sich, welcher
Name am besten zu ihnen passen würde und gestalten
dazu mit ihren Lieblingsfarben ihr ganz persönliches
Adelswappen.
Dauer: 90 Minuten
Informationen und Anmeldung unter:
Kunst- und Kulturpädagogische Zentrum (KPZ)
Abteilung Schulen
Geschäftsstelle im Germanischen Nationalmuseum
Kartäusergasse 1
D-90402 Nürnberg

Samstag, 3./ 10./ 24. November 2007, jeweils 14 - 17 Uhr
Kursleiterin: Ursula Michalke
Kursgebühr: EUR 10,- (inkl. Vorlagen und Material)
zzgl. Museumseintritt
An drei Samstagen im November können Sie einen Rundgang durch das Museum damit verbinden, Miniaturen nach alten Originalvorlagen herzustellen. Sie haben die Wahl zwischen schönen alten Spielen, glitzernden Lamettapäckchen, einer Christbaumkugelschachtel, einer Papierkrippe oder einem kleinen Rauschgoldengel. Sie kreieren damit eine ganz besondere Dekoration für einen Kaufladen, eine Puppenstube oder einen Marktstand.
Der Kurs ist für Jugendliche und Erwachsene gedacht.

Samstag, 17. November
Samstag, 1./ 8./ 15./ 22. Dezember 2007, 14 - 17 Uhr
Kursleiterin: Schmuckdesignerin Carmen Berner
Kursgebühr: EUR 8,- (Material nach Verbrauch: EUR
2 bis € 4.-) zzgl. Museumseintritt
Wohin bloß mit den alten Spielsachen, mit denen Spielen keinen Spaß mehr macht oder dem kaputten Spielzeug, das man nicht wegwerfen möchte? Daraus können tolle Ketten, Ringe, Ohrringe, Armbänder oder einfach dekorative Objekte entstehen. Wir verarbeiten beispielsweise Puppenteile, Plastik- und Holzspielzeug, Playmobil, Lego, Spielkarten und -figuren. Ihr könnt aber auch Knöpfe, Glasperlen, Stoffreste usw. mitbringen, die wir dann mit Draht, Faden und anderen "Fundsachen" zu Schmuck werden lassen.
Der Kurs wendet sich an hauptsächlich an Kinder.
Bitte beachten Sie:
Die Teilnehmerzahl für alle Kurse ist auf 10 Personen
pro Nachmittag begrenzt. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich
unter: (0911) 231 - 31 64 oder an der Museumskasse.