zurück

Sonne, Mond & Sterne

Ein Spiel von Ferdinand Hein

Um Himmels willen! - steht auf der Rückseite der Holzschachtel von "Sonne, Mond & Sterne". Alle Himmelskörper auf den 36 Bildkarten sollen zu einem Quadrat zusammengefügt werden. Aber wie geht das? Tatsächlich gibt es hunderte von Möglichkeiten, die 36 Bildtäfelchen zu einem kompletten Gestirn zu formen. Aber meist ist keine davon auf Anhieb gefunden. Denn Sonne und Mond sind schnell gelegt, aber die restlichen 30 Sternkarten dann passend zu den beiden Himmelskörpern zu drapieren ist eine wirklich knifflige Aufgabe für wahre Knobelfreunde.Erdacht hat dieses himmlische Puzzle Dr. Ferdinand Hein, ein promovierter Physiker. Seine Spiele stechen aus der Masse der großen Pappkartons hervor, da sie alle von ihm selbst gestaltet und auch produziert sind. Jede Karte wird eigens von ihm gezeichnet. Und jede Faltschachtel ist von ihm angepasst. Ein echtes Markenzeichen.

Viele seiner Spiele haben einen Puzzle- oder Memory-Charakter, einige davon sind Solitärspiele. Und obwohl Spiele für nur eine Person keine große Lobby haben, hat er großen Erfolg mit eben diesen liebevoll gestalteten Karten. "Meine Solitärspiele sind schneller zu legen als die gängigen Bilderpuzzles und haben ihren eigenen Reiz, da es viele Lösungen gibt." (Zitat Spielbox, 2005) Er sagt, er versucht sich in seine Kunden hinein zu versetzen und überlegt, woran sie Spaß haben und wann ihnen langweilig werden könnte. Dabei fand er schließlich sein persönliches Spielrezept: einfache Regel, schneller Einstieg, kurze Spieldauer, gefälliges Design. "Alles, was ein Spiel braucht: Außenkarton, Innenkarton, Spielkarten, Anleitung. - Jeder weitere Bestandteil ist ein Problemteil."(Observer, 2000) Dieses vermeintlich einfache Rezept brachte ihm dann auch zweimal einen Platz auf der Auswahl- bzw. Empfehlungsliste von der Jury "Spiel des Jahres" ein: 1997 mit dem Spiel "Dimenticato" und 2004 mit "Im Wassergarten".

Bleibt die Frage, warum ist dieses Spiel nun nicht in der berühmten F-Hein-Faltschachtel? Die Antwort ist so einfach wie logisch: Sein Verlag F-Hein, den Ferdinand Hein mit seinen 70 Jahren an seinen Nachfolger übergeben hat, entschied sich für die stabilere Holzschachtel aufgrund der großen Beliebtheit dieser Spiele in Kitas. Und das seit vielen Jahren. "Sonne, Mond & Sterne" ist schon gute 20 Jahre alt und wird immer noch gerne gespielt.

Weitere Spiele des f-hein-Verlages finden Sie unter
www.f-hein-spiele.de