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Die Philosophie hinter den Spielen

"Good Knight", der Prototyp zu "Geister".

"Wissen Sie, ich hasse Arbeit. Überhaupt: Der Begriff von Arbeit ist mir widerlich. Aber das hat nichts mit Tätigkeit zu tun. Wenn einer etwas tut, was er liebt, kann das nicht Arbeit genannt werden."

"Spieleerfinder, das ist der Titel, den ich mir gegeben habe. Er ist eigentlich ein bisschen lächerlich, ein bisschen geschwollen, aber er gefällt mir. Leute lächeln, wenn Sie ihn hören. Im Leben muss man ein Etikett haben, sonst ist man niemand. Aber tatsächlich würde man ja auch nicht von einem Dichter sagen, dass er ein Erfinder von Gedichten ist."

"Ich glaube, dass alle Leute ein Spiel in sich haben. Sie müssen sich nur stimulieren, damit etwas herauskommt."

"Alle Leute könnten erfinden – davon bin ich überzeugt – wenn sie es wollten und davor nicht Angst hätten. Wir wissen ja, dass alle Kinder erfinden. Wenn sie kein fertiges Spiel zur Hand haben, nehmen sie irgendetwas und machen etwas anderes, brauchbares daraus. Eine Dose wird ein Ball. Eine Schachtel wird ein Auto. Aber es kommt ein Punkt, wo dieser kreative Drang nachlässt. Sie hören auf zu erfinden. Während ich nicht aufgehört habe. Vielleicht erklärt das alles."

"Beim Spielen und auch beim Spieleentwickeln bin ich gerne geleitet von Vergnügen und Spaß, ähnlich einem Künstler oder Dichter. Es gibt kaum eindeutige Ziele, außer diesen beiden eben."

"Schach und Poker gibt es schon. Wir brauchen keine neuen Spiele mehr. Ich weiß gar nicht, warum es Spieleerfinder gibt, sie machen etwas vollkommen Nutzloses. Aber das kann man auch von Komponisten sagen, von Dichtern, Malern. Gibt es nicht genug Bilder auf der Welt? Aber es wird immer neue Bilder geben. Und aus demselben Grund wird es immer neue Spiele geben."

"Eines, das mich überhaupt beim Spielen so entzückt, ist, dass sie so wunderbar nutzlos sind. Sie haben überhaupt keinen Zweck außer sich selbst."

"Jedes wirklich gute Spiel hat das ,gewisse Etwas´, das sich nicht genau definieren lässt, weil es zu viele Wörter dafür gibt, wie z.B. Liebe, Freude, Begeisterungsfähigkeit, Leidenschaft, Hingabe, Menschlichkeit."

Weiterlesen: "Filmporträt"

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