Schule und Wirtschaft

Klasse eines Gymnasiums Vermutlich "Neues Gymnasium", Nürnberg 1914. Bildnachweis: Schulgeschichtliche Sammlung Nürnberg

Ausbildung und Wissen - ein Motor für die Arbeitswelt

Heute gilt schulische Bildung als wichtiger Faktor für die wirtschaftliche Entwicklung, sie wird geradezu als "Rohstoff" gehandelt. Für die Stadt Nürnberg ist dies eine historische Tatsache. Nürnberg war zwischen Hochmittelalter und Früher Neuzeit nicht nur in Kunst und Handel, sondern auch im Bildungsbereich führend in Deutschland. Die Schuldichte und -qualität war eine wesentliche Basis für die besondere Entwicklung der Stadt. Daran ließ sich im 19. Jahrhundert wieder anknüpfen. Nicht ohne Grund stützte sich das erste deutsche Eisenbahnprojekt 1835 auf eine Nürnberger Initiative. Für das Projekt spielte auch eine Nürnberger Schule eine wichtige Rolle.

Das Museum zeigt die Bedeutung von Bildung für die wirtschaftliche Entwicklung einer Region an verschiedenen Beispielen auf. Dazu gehört die Rolle eines Lehrers für den rasanten Aufstieg eines Nürnberger Firmengründers des 19. Jahrhunderts oder auch die erfolgreiche Beteiligung von Schülern an der Roboter-Weltmeisterschaft in den USA im Jahre 2006. Die Präsentation nimmt auch Bezug auf neueste Forschungsergebnisse sowie auf die PISA-Debatte.