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Ausstellung

Detailansicht der ZUSE Z23 von 1962. Bildnachweis: FAU, Georg Pöhlein

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3. März bis 1. Mai 2016

Vom Abakus zu Exascale
50 Jahre Informatik aus Franken

Ein Projekt der Informatiksammlung Erlangen

2016 jährt sich die Gründung der Erlanger Informatik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) zum fünfzigsten Mal. Wenigen ist bekannt, dass in Franken Informatikpioniere Geschichte geschrieben haben. Prof. Wolfgang Händler, einer der Wegbereiter der deutschen Informatik, gründete 1966 das Institut für Mathematische Maschinen und Datenverarbeitung, eines der ersten Institute für Informatik in Deutschland und Europa überhaupt.

Die Informatik der FAU forschte schon frühzeitig an der Parallelrechentechnik, die wir heute in vielen alltäglichen Geräten wiederfinden, wie z.B. dem Smartphone, dem PC und dem Automobil. Mit Objekten aus der Informatik-Sammlung Erlangen (ISER), mit Themeninseln und didaktischen Mitmachstationen stellt die Ausstellung "Vom Abakus zu Exascale" Meilensteine der Informatik vor. Auch die Hintergründe und die Personen, die hinter den Rechnern stehen, werden beleuchtet und damit auch ein wichtiges Stück deutsche Wirtschafts- und Wissenschaftsgeschichte an dem die Informatik aus Franken mitwirkte.

Auch die hiesige Wirtschaft hat frühzeitig durch Pionierleistungen Informatikgeschichte geschrieben. So wurden hier weltweit Maßstäbe für Medizintechnik  und Messtechnik gesetzt. Dies gilt selbst für die "Cloud", als noch niemand dieses Wort kannte. Innovationen wie diese veranschaulicht die ISER zusammen mit Partnern aus der heimischen Industrie in der aktuellen Ausstellung im Museum Industriekultur.

Wichtiger Hinweis:
Am letzten Tag der Ausstellung, Sonntag, 1. Mai 2016, wird ein Experte der ISER (Informatik-Sammlung Erlangen) vor Ort sein und für Fragen und Erläuterungen aller Art zur Verfügung stehen. Letztmalig wird es auch Vorführungen am Zuse-Rechner geben.

Die Informatik-Sammlung Erlangen hat zu dieser Ausstellung einen kurzen Film gedreht
Videoportal der FAU

Kosten
Außer dem Museumseintritt fallen keine weiteren Kosten an.

Begleitprogramm zur Ausstellung