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Veranstaltung

Roman A. Rudenko, der sowjetische Hauptankläger. Bildnachweis: National Archives, College Park, MD, USA
Donnerstag, 4. Februar 2016, 18.30 Uhr

"Die wahrhaft räuberischen Pläne der hitlerischen Angreifer gegen die Sowjetunion."

Strategien des sowjetischen Hauptanklägers Roman Rudenko

Ausstellungsgespräch mit Lilia Antipow M.A.

Der sowjetische Hauptankläger Roman Rudenko bezog sich in seiner Eröffnungsrede auf die Punkte 2, 3 und 4 der Anklage – auf nationalsozialistische Verbrechen gegen den Frieden, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die in der Sowjetunion und in Osteuropa begangen wurden. Dabei verfolgte er Interpretationslinien, die sowohl der allgemeinen Prozesskonzeption der vier Siegermächte entsprachen als auch die sowjetischen Vorstellung des Verfahrens und ihre beim Prozess verfolgten politischen Interessen spiegelten. Deutlich zu erkennen sind die damals international diskutierten Völkerstrafrechtsfragen sowie das stalinistisch geprägte Herrschaftsdenken.

Lilia Antipow befasst sich mit der nach wie vor umstrittenen Figur des sowjetischen Hauptanklägers sowie mit politischen, prozessstrategischen und historiographischen Aspekten seiner Eröffnungsrede.

Kostenlose Platzkarten sind frühestens vier Wochen vor Veranstaltungstermin an der Kasse des Memoriums erhältlich oder können unter Telefon (0911) 321 - 79 372 reserviert werden.
Reservierte Karten müssen spätestens 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn abgeholt werden. Einlass ist jeweils 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn.

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Kosten
Eintritt frei