Konzept der Ausstellung

Blick auf eines der wenigen Objekte in der Dauerausstellung: zwei Teile der originalen Anklagebank der Nürnberger Prozesse.

Die Ausstellungskonzeption verzichtet zugunsten eines dokumentarischen Charakters bewusst auf Objekte. Eine sachliche Darstellung soll dem Besucher die Möglichkeit geben, sich selbst ein "Urteil" über die Auseinandersetzung mit NS-Verbrechen zu bilden.

Ausnahmen bilden zwei Teile der originalen Anklagebank, eine Kiste zum Transport von Dokumenten und der elektronische Schaltschrank, mit dem die Stromversorgung im Saal gesteuert wurde. Darüber hinaus sind an verschiedenen Stellen der Ausstellung originale Film- und Tonaufnahmen eingebunden, die einen lebhaften Eindruck vom Prozessgeschehen vermitteln. Zusätzlich bieten Medienterminals ein umfassendes Informationsangebot. Auf diese Weise ist eine Vertiefung der Ausstellungsinhalte individuell möglich.

Das wichtigste Exponat jedoch ist der Schwurgerichtssaal selbst. An verhandlungsfreien Tagen kann er im Rahmen des Ausstellungsbesuches besichtigt werden.