Vom Nürnberger Prozess zum Internationalen Strafgerichtshof
Völkerstrafrecht in der Praxis

Vom Nürnberger Prozess zum Internationalen Strafgerichtshof

Der Nürnberger "Hauptkriegsverbrecherprozess" schuf neue Richtlinien für eine internationale Strafgerichtsbarkeit. Dennoch dauerte es mehr als ein halbes Jahrhundert, ehe am 1. Juli 2002 tatsächlich ein permanenter Internationaler Strafgerichtshof für Kriegs- und Menschenrechtsverbrechen in Den Haag geschaffen wurde. In der Dauerausstellung werden die juristischen, politischen und moralischen Gemeinsamkeiten und Unterschiede des Nürnberger Prozesses und des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag herausgearbeitet.

Im gemeinsamen Gespräch wird der Bogen vom Nürnberger "Jahrhundertprozess" bis heute gespannt und diskutiert, warum der Internationale Strafgerichtshof notwendig ist, was er leisten kann und was nicht von ihm erwartet werden darf. Im dreistündigen Programm werden die Ad-Hoc-Gerichtshöfe (Jugoslawien und Ruanda) und die Hybrid-Gerichte (Kambodscha u.a.) behandelt. In der vierstündigen Version beschäftigt sich die Gruppe vertieft mit aktuellen Fragen zu Kriegsverbrechen und Völkermord.

Zielgruppen:

ab 10. Klasse, Erwachsene, Bundeswehr, Polizei

Partner:

Menschenrechtsbüro der Stadt Nürnberg (MRB)
Nürnberger Menschenrechtszentrum e.V. (NMRZ)

FormatDauerPreisgruppeSpracheTeilnehmer (max.)Kosten * 
Moderierte Programme 120 MinutenA de 25 40,00 €Anfrage
Moderierte Programme 180 MinutenA de 25 60,00 €Anfrage
Moderierte Programme 240 MinutenA de 25 80,00 €Anfrage
Moderierte Programme 120 MinutenA en 25 50,00 €Anfrage
Moderierte Programme 180 MinutenA en 25 70,00 €Anfrage
Moderierte Programme 240 MinutenA en 25 90,00 €Anfrage
Moderierte Programme 120 MinutenB de 25 60,00 €Anfrage
Moderierte Programme 180 MinutenB de 25 90,00 €Anfrage
Moderierte Programme 240 MinutenB de 25 120,00 €Anfrage
Moderierte Programme 120 MinutenB en 25 80,00 €Anfrage
Moderierte Programme 180 MinutenB en 25 110,00 €Anfrage
Moderierte Programme 240 MinutenB en 25 140,00 €Anfrage
  • A = Jugendliche, Schüler, Studenten, Auszubildende, Polizei und Bundeswehr
  • B = Erwachsene und Touristen

* Alle Preise verstehen sich zzgl. Eintrittspreis in die Ausstellung