
Bombensicher in diesem "Schwarzbau für die Kunst" eingelagert, befanden sich in teilweise 24 Meter Tiefe unter dem Burgberg - neben einigen sehr wertvollen Objekten anderer Städte - so weltberühmte Nürnberger Kunstschätze wie z.B.:

Auch wertvollste, in Museen und Archiven aufbewahrte Kunstschätze wurden aus Sicherheitsgründen rechtzeitig in den Kunstbunker überführt, darunter:

Im Jahr 1424 erhielt die Stadt Nürnberg auf Geheiß Kaiser Sigismunds das Privileg, die wertvollen Reichskleinodien - Reichsapfel, Zepter, Reichs- oder Mauritiusschwert, Zeremonienschwert sowie die Heiltümer und Krönungsgewänder "auf ewige Zeiten, unwiderruflich und unanfechtbar" aufzubewahren. Um die Reichskleinodien dem Zugriff der erobernden französischen Truppen Napleons zu entziehen, wurden die Schätze 1796 erst nach Regensburg und von dort aus in einer geheimen Aktion nach Wien gebracht.

Auf Anordnung Adolf Hitlers wurden die Reichskleinodien im Jahre 1938, also noch vor Kriegsbeginn, von Wien nach Nürnberg - der "Stadt der Reichsparteitage" - transferiert, wo sie in der Katharinenkirche ausgestellt wurden. 1945 wurden die Reichskleinodien von US-Soldaten im Kunstbunker gefunden und am 4./5. Januar 1946 zurück nach Wien in die Hofburg zurück geführt.
Kopien der wichtigsten Reichsinsignien - Krone, Zepter und Reichsapfel - sind heute im Wolffschen Bau des Nürnberger Rathauses zu besichtigen.