museen der stadt nürnberg

Bombensicher im Burgberg eingelagert, überstanden die Kunstwerke unbeschadet den Krieg: Auf der Grundlage der bei Einlieferung geschlossenen Bergungsverträge wurden sie nach Kriegsende ihren Eigentümern zurückgegeben.

Historischer Kunstbunker

Themen - Kriegsende

Blick über die Pegnitz zur Frauenkirche, 1945.
Die Kunstuhr an der Frauenkirche - das so genannte Männleinlaufen -, heute.

Wiederaufbau der zerstörten Stadt

Im Kunstbunker gezeigte originale Bild- und Tonaufnahmen erinnern an die Bombenangriffe des Zweiten Weltkrieges, in denen Nürnberg unterging. 90% aller Gebäude der Altstadt waren zerstört. Doch keines der eingelagerten Kunstwerke hat in der sicheren Anlage im Burgberg Schaden genommen.

Auf der Grundlage der bei Einlieferung geschlossenen Bergungsverträge wurden die Kunstwerke nach Kriegsende ihren Eigentümern zurückgegeben. Es sollte jedoch noch gut 20 Jahre dauern, bis nach dem Wiederaufbau der zerstörten Kirchen, Museen und Archive auch die letzten Exponate an ihren ursprünglichen Standort zurückkamen.

Der einstige unterirdische Schutzraum ist seit 1996 bei Führungen des Fördervereins der Nürnberger Felsengänge e.V. zugänglich. 1997 wurde die Ausstellung ergänzt.

Heute ist die Klimaanlage nicht mehr in Betrieb. Deshalb herrscht hier eine niedrige Temperatur (ca. 8° C). Auch im Sommer ist es daher ratsam, sich für den ca. 60-minütigen Besuch des Kunstbunkers etwas wärmer anzuziehen.

 

 

 

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