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Führung

Auch der Krakauer Marienaltar war, als Raubkunst der Nationalsozialisten, während des 2. Wltkrieges im Kunstbunker eingeladen. Bildnachweis: Stadtarchiv Nürnberg (A38 K 47 10)
Samstag, 1. Juli 2017, 11, 13 und 16 Uhr

Auf Befehl des Führers ...!
Die Jagd nach den europäischen Kulturgütern

Am 19. Juli 1937 wurde in München die nationalsozialistische Propagandaausstellung "Entartete Kunst" eröffnet, die nicht-konforme, freie Kunst systematisch an den Pranger stellte und diffamierte. Schon in den Jahren zuvor hatten ähnliche Aktionen in Form von sog. "Schreckenskammern" in etlichen Städten des Reichs ideologisch den Weg bereitet.

Parallel dazu schufen die Nationalsozialisten gesetzliche Grundlagen, die den rigorosen Raub von Kunst-und Kulturgütern, vor allem auch von jüdischem Eigentum, legitimierten.

Ein bis dato nie dagewesener Plünderungszug durch die europäische Kulturlandschaft begann. Unzählige Kulturgüter wurden vernichtet, in ganz Europa gestohlen oder zu erzwungenen Spottpreisen erworben und "heim ins Reich" verschleppt.

Die Sonderführung verschafft einen Überblick über den Umgang mit Kunst- und Kulturgütern in der Zeit des Nationalsozialismus, beschreibt Ziele, Durchführung und Hauptakteure dieses größten Kunstraubs aller Zeiten, dessen Folgen uns noch heute beschäftigen.

Weitere Termine
Sonntag, 2. Juli 2017
Samstag, 8. Juli 2017
Sonntag, 9. Juli 2017
Samstag, 15. Juli 2017
Sonntag, 16. Juli 2017
Samstag, 22. Juli 2017
Sonntag, 23. Juli 2017
Samstag, 29. Juli 2017
Sonntag, 30. Juli 2017
jeweils 11, 13 und 16 Uhr

Von 5. August bis 16. Dezember 2017: Jeden Samstag, 13 Uhr

Kartenvorverkauf
Brauereiladen der Hausbrauerei Altstadthof, Bergstraße 19 oder in den Tourist- in der Königsstraße oder am Hauptmarkt.

Treffpunkt
Vor dem Kunstbunker, Obere Schmiedgasse 52

Wichtiger Hinweis
Die Zahl der Teilnehmer ist auf 25 Personen begrenzt.

Kosten
7 EUR/ 6 EUR ermäßigt