
Fotoausstellung
26. Januar bis 26. Februar 2012
Im Rampenlicht stehen - oder doch lieber den Schutz des Schattens suchen? Was wollen wir von uns preisgeben? Was lieber für uns behalten? Die digitale Vernetzung stellt immer öfter die Frage nach der Präsentation der eigenen Person in der Öffentlichkeit.
Diesem Spannungsfeld nähert sich Jürgen Hinterleithner, indem er einzelne Aspekte des Sich-Darstellens mit den Mitteln der Fotografie erkundet. Welche Rolle spielt Kleidung? Wie wird eine gebotene Bühne angenommen? Welche Wünsche stecken hinter dem äußerlich Wahrnehmbaren? Hinterleithner entwickelt seine fotografischen Statements im Dialog mit seinen Modellen. Er stellt es ihnen frei, wie weit sie sich für seine Aufnahmen öffnen wollen. Das Ergebnis sind authentische und doch inszenierte Bilder, die die Ambivalenz des Themas widerspiegeln.
Fast alle der hier gezeigten Arbeiten entstanden in Südafrika. Dort unterrichtet Jürgen Hinterleithner einmal im Jahr junge Menschen aus den Townships Kapstadts.

Fotoausstellung
14. Februar bis 18. März 2012
1903 setzten die Schulfreunde William S. Harley und Arthur Davidson ihren ersten selbst gebauten Einzylinder-Motor in einen Fahrradrahmen: Der Mythos Harley Davidson war geboren. Bald folgten großvolumige Zweizylinder-Motoren, deren charakteristischer Sound nicht nur auf amerikanischen Landstraßen, sondern rasch weltweit für Gänsehaut sorgte.
Es war bald ein cooles Lebensgefühl, als "Easy Rider" auf der Harley zu "cruisen". Die Liebe zu dieser Marke erfasst dabei alle sozialen Schichten und zeichnet sich durch ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl aus bei gleichzeitiger Abgrenzung gegenüber anderen Marken: Harley zahlte einst Prämien an Händler, die ein Konkurrenzmodell von Indian verschrotteten, statt es zu verkaufen.
Der Nürnberger Fotograf Rene Carstanjen macht den Mythos Harley mit der Ausstellung "Harleys in Town!" sichtbar.



30. März bis 30. September 2012
Gehen Sie auf Zeitreise - zurück bis in die 1920er Jahre, als der junge Gustav Schickedanz erste Erfolge mit "Kurzwaren en gros" verbuchen konnte und begleiten Sie den Werdegang seines aufstrebenden Unternehmens hin zum Weltkonzern.
Erzählt wird die legendäre Erfolgsstory eines fränkischen Unternehmers der mit Zielstrebigkeit, brillanten Geschäftsideen und der richtigen Frau an seiner Seite ein Versandhandelsimperium schuf, das über Jahrzehnte hinweg, bis zu seinem Niedergang vor wenigen Jahren, eine feste Größe in der deutschen Wirtschaft war.
Am Beispiel vieler historischer Objekte und jener Kataloge, aus denen sie zu bestellen waren sowie zahlreichen schriftlichen, zeichnerischen und fotografischen Dokumenten wirft die Ausstellung einen Blick hinter die Klinkerfassade des Versandzentrums an der Fürther Straße.
Aber auch viele ehemalige Mitarbeiter erscheinen in Wort und Bild. Der Besucher erfährt ihre Geschichte(n), von der großen "Quelle-Familie" zu der sie gehörten, den Veränderungen im Konzern und wie sie seinen Niedergang miterlebten.
Das gleichnamige Fotoprojekt "Meine Quelle" von Stefan Koch rundet die Sonderausstellung ab mit eindrucksvollen Aufnahmen verlassener Lagerräume, Verkaufsflächen, Büros und anderer Räumlichkeiten des einstigen Versandhausriesen.

4. April bis 3. Mai 2012
Bereits zum zwölften Mal hat ein Wettbewerb des Bayerischen Journalisten-Verbandes Arbeiten professioneller Pressefotografen ausgezeichnet. Die Wanderausstellung "Pressefoto Bayern 2011" mit prämierten Werken unterschiedlicher Kategorien macht auch dieses Jahr wieder im Galerieraum des Museums Industriekultur Station.
Eine Fachjury wählte unter 780 Bildern von Profi-Fotografen. Prämiert wurde das Pressefoto des Jahres 2011 sowie Siegerfotos in sechs thematischen Kategorien.
Wettbewerb und Ausstellung lenken die Aufmerksamkeit auf die hervorragende Arbeit professioneller Pressefotografen und legen Zeugnis ab nicht nur von der Vielfalt der Ereignisse eines Jahres, sondern auch von der Qualität der Arbeiten, die oft von den Fotografen selbst initiiert wurden.