museen der stadt nürnberg

Die wichtigsten Ausstellungen und Veranstaltungen des Museum Industriekultur im Jahr 2011.

Museum Industriekultur

Archiv 2011

Zukunftsträume, großformatig in Szene gesetzt, erwarten Sie bei "Ich bin's!".

"Ich bin's!"

Nürnberger Schülerinnen - Träume im Großformat

10. März bis 3. April 2011

Kunstprojekt in Wort und Bild, initiiert von Rene Carstanjen und Armin Roucka, realisiert mit Schülerinnen der Nürnberger Maria-Ward-Schulen.

Am Anfang war die Idee, Schülerinnen eine originelle Geschichte schreiben zu lassen, die etwas mit ihrem Leben, ihren Wünschen und Träumen zu tun hat.

Die Autorinnen wurden in das Studio von René Carstanjen geladen, dort wurden die Texte fotografisch lebensnah inszeniert. So entstanden über siebzig lebensgroße Einzelbilder.

Bildideen und Texte stammen von den Schülerinnen, die Fotos schließlich zeigen sie so, wie sie sich im Studio präsentiert haben. Die dicht gehängten, lebensgroßen Formate versetzen den Betrachter in ein aufregendes "Klassenzimmer", eine Inszenierung deren emotionaler Offenheit und Nähe man sich nur schwer entziehen kann!

Hier zwei Beispiele aus der spannenden Ausstellung junger Nürnberger Fotografen.

Schicht im Schacht

Ausstellung der diesjährigen Abschlussklasse Fotografie der Beruflichen Schule 6

19. März bis 1. Mai 2011

Im Juli 2010 machten sich die angehenden Fotografinnen und Fotografen der Beruflichen Schule 6 im Rahmen einer Projektfahrt auf den Weg in die europäische Kulturhauptstadt Essen, um diese und ihre Umgebung fotografisch zu erkunden. Ziel war es, die bekannte industrielle Prägung der Region mit verschiedenen Aufnahmetechniken festzuhalten.

In fünf Tagen entstanden spannungs- und abwechslungsreiche Aufnahmen zu den Themen "Ruhrpott im besonderen Licht" und "Das Revier" sowie beeindruckende Panoramaaufnahmen von frei wählbaren Motiven.

Mit einer "Victoria" beim Gemüseeinkauf auf dem Nürnberger Hauptmarkt.

"125 Jahre Victoria"

Motorradtreffen anlässlich des 125-jährigen Jubiläums des Nürnberger Motorradherstellers Victoria

Samstag, 21. Mai 2011, 10 bis 18 Uhr

1886 in Nürnberg als Fahrradmanufaktur gegründet, entwickelten sich die Victoria-Werke zu einem der wichtigsten Nürnberger Motorradproduzenten.

Als Pionier des Motorradbaus stellte Victoria bereits ab 1901 motorisierte Zweiräder her. Technisch wenig zuverlässig und sehr teuer, war diesen frühen Vehikeln jedoch kein großer Erfolg beschieden. In den 1920er Jahren begann dann auch für Victoria das Zeitalter des Motorrades.

Mit schweren Sport- und Reisemaschinen hatte man in den Anfangsjahren eher den "Herrenfahrer" im Blick, der sich einen Kleinwagen zwar leisten konnte, aber lieber sportliche Zweiradambitionen pflegte. Später erweiterte man das Produktsortiment über alle Hubraumklassen. Victoria überzeugte mit innovativen und oft auch formschönen Maschinen verbunden mit den Namen legendärer Zweiradkonstrukteure. In den 1950er Jahren reicht die Spanne von Nürnbergs wichtigsten Moped, der Vicky III bis zur formschönen Victoria "Bergmeister".

Beim Treffen werden besondere Maschinen, Prototypen, Rennfahrzeuge vorgestellt und erläutert.

Preis:
Außer dem Museumseintritt fallen keine weiteren Kosten an.

Diese Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Victoria-Interessengemeinschaft statt.
Victoria-Interessengemeinschaft
<http://www.victoria-bike-ig.com>

Das Plakat zur Ausstellung.

Wiederaufbau und Wirtschaftswunder

15. April bis 29. Mai 2011

Die Wanderausstellung "Wiederaufbau und Wirtschaftswunder", initiiert vom Haus der Bayerischen Geschichte, macht in diesem Jahr auch in Nürnberg Station. Wir freuen uns, die interessante Schau in unserem Haus zu präsentieren, und darüber hinaus durch zahlreiche Objekte aus eigenen Sammlungsbeständen zu ergänzen.

Wenn Sie sich vorab näher informieren wollen, besuchen Sie die Website des Hauses für Bayerische Geschichte:
http://www.hdbg.de
<http://www.hdbg.de/wanderausstellung-wiederaufbau/>

Das Kunst- und Kulturpädagogische Zentrum der Museen in Nürnberg (KPZ) bietet Führungen durch die Ausstellung "Wiederaufbau und Wirtschaftswunder" an.

Öffentliche Führungen

Termine

An den folgenden Sonntagen, jeweils um 14 Uhr:

17.04., 24.04., 01.05., 08.05., 15.05., 22.05. und 29.05.2011

Buchung von individuellen Gruppenführungen

KPZ - Abteilung Schulen und Jugendliche

Tel.
(0911) 13 31 - 241
Fax
(0911) 13 31 - 318
E-Mail
schulen-Spamschutz, alles zwischen diesen Gedankenstrichen bitte löschen-@kpz-nuernberg.de

KPZ - Abteilung Erwachsene und Familien

Tel.
(0911) 13 31 - 238
Fax
(0911) 13 31 - 318
E-Mail
erwachsene-Spamschutz, alles zwischen diesen Gedankenstrichen bitte löschen-@kpz-nuernberg.de

Titelbild Schaustück
Schaustück des Monats Mai 2011: Konzeptstudie "Basic & Race" (Ausschnitt). Nürnberg, 1994.

Schaustück des Monats Mai 2011
Konzeptstudie "Basic & Race"

Nürnberg, 1994

Auch im Jahr 2011 setzen wir unsere beliebte Sonderreihe "Schaustück des Monats" fort, in der wir Ihnen herausragende Exponate aus dem Besitz der Stadt Nürnberg vorstellen. Der Mai ist der Konzeptstudie "Basic & Race" aus dem Jahr 1994 gewidmet, die als Vorlage für die letzte Nürnberger Motorradentwicklung im Jahr 2000 diente und nun vom 1. bis zum 31. Mai 2011 im Museum Industriekultur präsentiert wird.

Nürnberg war lange Zeit Hochburg der deutschen Zweiradindustrie. Das älteste Nürnberger Zweiradunternehmen Hercules stellte zunächst Fahrräder, ab 1903 dann Motorräder her. Die Konzeptstudie "Basic & Race", 1994 von Design-Studenten entwickelt, basiert auf der Beobachtung, dass südeuropäische Jugendliche ihre Mofas oft massiv umbauen, wie es in Deutschland verkehrsrechtlich nicht möglich ist. Die Lösung von Hercules: Ein Rahmen mit integriertem Tank benötigt nur ein Minimum an Anbauteilen, um ein fahrfertiges und zugleich kostengünstiges Fahrzeug auf die Straße zu bringen. Sowohl die Basisversion "Basic" als auch die Sportversion "Race" können so im Nachhinein durch verschiedenste Anbauteile leicht aufgerüstet und individualisiert werden, da nicht in die technische Grundfiguration eingegriffen werden muss. Nach der erfolgreichen Präsentation der Prototypen 1994 wurde die Produktion beschlossen, aufgrund des Verkaufs des Unternehmens jedoch nicht mehr umgesetzt. Im Jahr 2000 griff die wiedergegründete Firma Sachs auf die Idee von 1994 zurück und entwickelte das Mokick "MadAss", welches dem "Basic & Race"-Konzept stark ähnelt.

Für interessierte Museumsbesucher, die mehr über die Firma Hercules, die Konzeptstudie und ihre Entstehungsgeschichte erfahren möchten, haben sich die städtischen Museen ein ganz besonderes Serviceangebot einfallen lassen:

Im Rahmen der Präsentation des Mai-Schaustücks bietet Dr. Matthias Henkel, Direktor der museen der stadt nürnberg, zwei kostenlose Spezialführungen an.

Weitere Informationen zu diesem Schaustück können Sie als PDF-Datei herunterladen.
Schaustück: Konzeptstudie "Basic & Race"
PDF-Datei (1,2 MB)
<http://www.museen.nuernberg.de/download/download_industriekultur/schaustueck_201105_konzeptstudie.pdf>

Herbert Liedel: Farbe in Dialog
Sieger Kategorie Kultur
Daniel Karmann: Energie-Brise
Sieger Kategorie Umwelt & Energie

Pressefoto Bayern 2010

1. Juni bis 19. Juni 2011

Der Bayerische Journalisten-Verband richtet bereits zum elften Mal den Wettbewerb Pressefoto Bayern aus. Der Wettbewerb lenkt die Aufmerksamkeit auf die hervorragende Arbeit professioneller Pressefotografen. Pressefoto Bayern legt Zeugnis ab nicht nur von der Vielfalt der Ereignisse eines Jahres, sondern auch von der Qualität der Arbeiten, die oft genug von den Fotografen selbst initiiert worden sind. Wobei die "menschelnden" Geschichten oft die größeren Chancen einer Publizierung in ländlichen Regionen haben als in den Blättern der städtischen Metropolen. In einer Wanderausstellung werden prämierte Werke unterschiedlicher Kategorien der Öffentlichkeit präsentiert.

Moped Hercules Cup - sehr beliebt bei der Jugend.
Mit Hercules Mopeds und Gitarre am Tiergärtner Tor, 1973.

Hercules-Sachs-Jubiläum im Museum Industriekultur

Vom 24. bis 26. Juni wird der 125. Geburtstag von Hercules, dem ältesten Nürnberger Zweiradhersteller, im Museum Industriekultur gefeiert. Zusammen mit der über 600 Mitglieder starken Hercules-Interessengemeinschaft treffen sich auch die Fahrer historischer Sachs-, Wankel- und Express-Motorräder im Museum Industriekultur.

Zahlreiche historische Fahrzeuge werden zu bestaunen sein. Außerdem gibt es Vorträge ehemaliger Mitarbeiter, Konstrukteure und Werksfahrer. Eine kleine Präsentation beleuchtet die Geschichte der Marken Hercules und SFM.

Eine Fotosuchfahrt "Tour de Hercules" führt zu historischen Hercules Produktionsstätten. Und natürlich wird es Gelegenheit zu Benzingesprächen und fachlichem Austausch mit Gleichgesinnten geben.

Termine

Freitag, 24. Juni 2011, 12 - 17 Uhr
Samstag, 25. Juni 2011, 10 - 18 Uhr
Sonntag, 26. Juni 2011, 10 - 18 Uhr

Auch in schwarz gab es die KS 601 von Zündapp.

60 Jahre Grüner Elefant!

12. Juni bis 17. Juli 2011

Der "Grüne Elefant" wird 60! 1951 brachte Zündapp mit der KS 601 ein Modell heraus, das Geschichte schreiben sollte. Das Motorrad war die erste Neuentwicklung nach dem Krieg, sein Motor eine Weiterentwicklung des KS 600 Vorkriegsmotors, der wie dieser 28 PS leistete. Aufgrund ihrer bulligen Durchzugskraft und ihrer oft lindgrünen Lackierung bekam die KS 601 bald den Namen "Grüner Elefant".

Von 1951 bis 1958 verließen 5.680 Elefanten die Zündapp-Werke. Mit einer für den US-Markt entwickelten Schwingenversion, der KS 601 Elastic, stemmte man sich jedoch zu spät und damit vergeblich gegen das Ende der glorreichen Nürnberger Motorradepoche. Heute, 60 Jahre später, sind die überlebenden Exemplare der "Grünen Elefanten" zu gesuchten, seltenen und sehr beliebten Oldtimern geworden. Ein Platz im Museum ist ihnen auf jeden Fall sicher.

Aus Anlass dieses runden Geburtstags des wohl wichtigsten Nürnberger Motorrads der Fünfziger Jahre präsentiert das Museum Industriekultur einige besondere Exemplare auf seiner Museumsstraße. Zu sehen sind unter anderem ein ADAC-Gespann, ein Sportgespann für den Geländesport und ein "Grüner Elefant", mit dem 1952/53 ein Motorjournalist und sein Sohn unter teils extremen Bedingungen einmal um die Welt gefahren sind.

Zwei Experten-Führungen zum Thema Zündapp durch das Motorradmuseum des Museums Industriekultur finden an folgenden beiden Terminen statt:

Sonntag, 5. Juni 2011, 15 Uhr (mit Jochen Zarnkow)
Sonntag, 19. Juni 2011, 15 Uhr (mit Günter Sengfelder)

Gemeinsam mit dem "KS 601 Club" organisierte das Museum Industriekultur am 12. Juni 2011 ein großes Treffen zum Jubiläum:

Matthias Murko repräsentiert die Industriekultur auf einer schwarzen KS 601.

60. Jubiläum Zündapp KS 601

Sonntag, 12. Juni 2011, 13 bis 18 Uhr

1951 brachte Zündapp mit der KS 601 ein Modell heraus, das Geschichte schreiben sollte. Das Motorrad war die erste Neuentwicklung nach dem Krieg, sein Motor eine Weiterentwicklung des KS 600 Vorkriegsmotors, der wie dieser 28 PS leistete. Später kam eine Sportausführung mit 34 PS dazu. Aufgrund ihrer bulligen Durchzugskraft und ihrer oft lindgrünen Lackierung bekam die KS 601 bald den Namen "Grüner Elefant".

Die Maschinen waren als Behördengespanne weit verbreitet und im Motorsport sehr beliebt. Besonders die damals populären Zuverlässigkeitswettbewerbe dominierten nicht selten Zündapp-Fahrer wie Weiß, Keitel, Kritter/Kreuzer, Käser/Maurer oder Schach/Roth.

Von 1951 bis 1958 verließen 5.680 Elefanten die Zündapp-Werke. Mit einer für den US-Markt entwickelten Schwingenversion, der KS 601 Elastic, stemmte man sich jedoch zu spät und damit vergeblich gegen das Ende der glorreichen Nürnberger Motorradepoche. Heute, 60 Jahre später, sind die überlebenden Exemplare der "Grünen Elefanten" zu gesuchten, seltenen und sehr beliebten Oldtimern geworden. Ein Platz im Museum ist ihnen auf jeden Fall sicher.

1956 begründete ein erstes "Elefantentreffen" eine bis heute bestehende Tradition, bei der sich die ganz harten Biker bei winterlichen Bedingungen und teils extremen Anfahrtswegen ein Stelldichein geben. Gemeinsam mit dem "KS 601 Club" organisiert das Museum Industriekultur nun ein großes Treffen zum 60. Jubiläum des "Grünen Elefanten", zu dem Zündapp-Fahrer aus ganz Deutschland erwartet werden. Neben Gesprächen und einer Ausstellung mit ganz besonderen "Grünen Elefanten" findet um 14 Uhr ein Festvortrag von Günter Sengfelder, siebenfacher deutscher Trialmeister und ausgewiesener Zündapp-Experte, statt.

Schaustück des Monats Juli 2011: Das Zündapp KS 601-Gespann auf der "Museumsstraße" im Museum Industriekultur. Zündapp-Werke GmbH Nürnberg, 1953 (Ausschnitt).

Schaustück des Monats Juli 2011
Der "Grüne Elefant": Die Zündapp KS 601 (Gespann)

Zündapp-Werke GmbH
Nürnberg, 1953

Auch im Jahr 2011 setzen wir unsere beliebte Sonderreihe "Schaustück des Monats" fort, in der wir Ihnen herausragende Exponate aus dem Besitz der Stadt Nürnberg vorstellen. Der Juli ist dem KS 601-Gespann, dem "Grünen Elefanten" der Nürnberger Zündapp-Werke GmbH aus dem Jahr 1953 gewidmet, das vom 1. bis zum 31. Juli 2011 im Museum Industriekultur präsentiert wird.

1951 brachte Zündapp mit der KS 601 ein Modell heraus, das Geschichte schrieb. Das von Ernst Schmidt konstruierte Motorrad war die erste Neuentwicklung nach dem Krieg, sein 28 PS starker Motor eine Weiterentwicklung des KS 600 Vorkriegsmotors. Aufgrund ihrer bulligen Durchzugskraft und ihrer oft lindgrünen Lackierung bekam die KS 601 bald den Namen "Grüner Elefant". Die Maschinen waren als Behördengespanne weit verbreitet und im Motorsport sehr beliebt. Besonders die damals populären Zuverlässigkeitswettbewerbe dominierten nicht selten Zündapp-Fahrer. Von 1951 bis 1958 verließen 5.680 "Elefanten" die Zündapp-Werke, die bis 1958 die Szene beherrschten und noch heute das Zündapp-Symbol schlechthin sind. Mit einer für den US-Markt entwickelten Schwingenversion, der KS 601 Elastic, stemmte man sich allerdings vergeblich gegen das Ende der glorreichen Nürnberger Motorradepoche. Heute sind die überlebenden Exemplare der "Grünen Elefanten" zu seltenen und sehr beliebten Oldtimern geworden.

Für interessierte Museumsbesucher, die mehr über die "Grünen Elefanten", ihre Geschichte und die Herstellerfirma erfahren möchten, haben sich die städtischen Museen ein ganz besonderes Serviceangebot einfallen lassen:

Im Rahmen der Präsentation des Juli-Schaustücks bietet Matthias Murko, Leiter des Museums Industriekultur, zwei kostenlose Spezialführungen an.

Weitere Informationen zu diesem Schaustück können Sie als PDF-Datei herunterladen.
Schaustück: Der "Grüne Elefant": Die Zündapp KS 601 (Gespann)
PDF-Datei (911 KB)
<http://www.museen.nuernberg.de/download/download_industriekultur/schaustueck_201107_gruener_elefant.pdf>

Auf spielerische Art und Weise können Kinder mathematische Gesetze ...
... und geometrische Figuren entdecken.

Matheland. Ausprobieren, knobeln, rechnen - Lernwerkstatt für Kinder von 4 bis 8 Jahren

Eine Ausstellung des Schulmuseums Nürnberg in Kooperation mit dem Museum Industriekultur

28. Juni bis 2. Oktober 2011

Die Mathematik-Lernwerkstatt ermöglicht Kindern von der Vorschule bis zur 2. Klasse der Grundschule die Welt der Mathematik auf spielerische Weise selbst zu entdecken. An unterschiedlichen Stationen können die Kinder mathematische Phänomene selbst untersuchen und erforschen - angeleitet und unterstützt durch pädagogische Betreuung.

Die Spielobjekte orientieren sich am Lebensalltag der Kinder. Sie sind selbsterklärend und ermöglichen die Reflexion, ob die Station verstanden bzw. richtig bedient wurde. Kinder können alleine oder in Gruppen arbeiten, spielen und ausprobieren. Die Stationen mit ihren Bodenmatten, Knietischen und Tischen ermöglichen eine Konzentration auf die verschiedenen Versuche. Gelernt wird mit überdimensionalen Würfeln, Spielen und Parketten. Es gibt einen Fühltisch zu erkunden, eine binäre Uhr, Wikingerschiffe, ägyptische Pyramiden, die Bremer Stadtmusikanten und einen Zahlengarten. Selbst die Arche Noah und die Nürnberger Burg kommen vor.

Die Kinder sind eingeladen, Größen und Farben zu differenzieren, herauszufinden, was oben und was unten ist, zu klassifizieren und zu ordnen, strategisch zu planen, ihr räumliches Vorstellungsvermögen zu trainieren und geometrische Figuren zu untersuchen, zu kombinieren, resultatives Zählen zu lernen, Muster zu erkennen und mit dem binären Zahlensystem zu experimentieren.


Der Lebkuchenbäcker macht es vor...

Süße Museumsweihnacht

Honiglebkuchenbacken im Museum Industriekultur

Ungewohnte Düfte von Honig, Kardamom und Zimt liegen in der Luft. In einer historischen Lebküchnerei fertigt ein Bäcker der Traditionsfirma Schmidt leckere Honiglebkuchen. Die noch warmen Köstlichkeiten verteilt er dann an die Museumsbesucher - Probieren ist ausdrücklich erwünscht!

Back-Termine:
27.11./ 04.12./ 11.12./ 18.12.2011,
jeweils von 14 - 18 Uhr

29.11./ 01.12./ 06.12./ 08.12./ 13.12./ 15.12./ 20.12./ 22.12.2011
jeweils von 9 - 13 Uhr

Führung "Honig, Nuss und Mandelkern - Die Entstehung des Nürnberger Lebkuchens"

Kinder und Eltern können hier allerlei Wissenswertes rund um die Geschichte und Herstellung des Nürnberger Traditionsgebäcks erfahren.

Führungen an folgenden Sonntagen:
27.11./ 04.12./ 11.12./ 18.12., jeweils um 14 Uhr

Märchenstunde

Märchenstunde für große und kleine Besucher mit "Geschichten rund um den Lebkuchen und andere Märchen" gibt es an den zwei Adventssonntagen:

04.12./ 18.12., 16 Uhr

Diese Angebote sind im Museumseintritt enthalten.

Angebot für Schulklassen

Ein museumspädagogisches Angebot des Kunst- und Kulturpädagogischen Zentrums der Museen in Nürnberg "Der Nürnberger Lebkuchen - ein gar köstlich' Backwerk" richtet sich an die 1.-4. Klassen.

Anmeldung ist erforderlich. Buchung und Beratung über das Kunst- und Kulturpädagogische Zentrum der Museen in Nürnberg (KPZ)

Kunst- und Kulturpädagogisches Zentrum der Museen in Nürnberg
Tel. (0911) - 13 31 - 241
Fax (0911) - 13 31 - 318
E-Mail: schulen@kpz-nuernberg.de

 

Funktionsmodell einer stehenden Dampfmaschine.
Geschafft! Bau einer selbsttragenden Brücke mit Holzklötzen.
Zwei Expertinnen an der Pralinen-Sortiermaschine.

Technikland. Staunen @ Lernen

Lernlabor für Schülerinnen und Schüler der 5. - 8. Jahrgangsstufe
Eine Kooperation von Schulmuseum Nürnberg und Museum Industriekultur

21. Oktober 2011 bis 8. Januar 2012

Nach dem erfolgreichen Auftritt des "Mathelandes" folgt nun im großen Wechselausstellungsraum bis Ende des Jahres das "Technikland".

Gemeinsam entwickelt vom Schulmuseum, dem Museum Industriekultur und dem Förderkreis Ingenieurstudium e.V. bietet das Lernlabor Technikland Schülerinnen und Schülern der 5. - 8. Jahrgangsstufe (Hauptschule, Realschule und Gymnasium) an rund 30 Stationen auf 300 Quadratmetern die Möglichkeit, Technik und Naturwissenschaft für sich zu entdecken. Ziel ist, den unbefangenen Umgang mit der Materie, Offenheit und Begeisterung dafür zu wecken. Denn hier kann nach Herzenslust experimentiert, analysiert und erforscht werden. Die fachkundige Vermittlung und Betreuung übernehmen Studentinnen und Studenten der technischen und der pädagogischen Fakultät.

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