
Donnerstag, 28. Januar 2010 von 14 - 16 Uhr
Für Kinder von 9 - 12 Jahren
Wir machen einen olympischen Spiele-Parcours mit sportlichen Games: Von Mario Kart & Racer-Games zum Wii Fit Balance-Board. Virtuelles Skispringen, Tennis, Bowling, Baseball und Hula-Hoop sind ebenso angesagt. Wer knackt den Highscores? Am Ende warten Belohnungen auf unsere Video-Fighter.
Teilnehmerbeitrag 4,00 EUR
Mittwoch, 24. Februar 2010 von 14 - 16 Uhr
Für Kinder von 6 - 12 Jahren
Spiele für geschickte Finger und flinke Hände. Geschicklichkeit wird groß geschrieben: Wer baut den höchsten Wackelturm?
Ihr könnt Bamboleo-Balance im Großformat, Flip-Flop-Fliegerspiel und vieles mehr ausprobieren. Bei Spielen zum Greifen und Begreifen erlebt ihr Bewegungsenergie einmal anders. Hier spielt ihr richtig, mit Tipps und Tricks unter Anleitung von unserem Spieletrainer.
Teilnehmerbeitrag 4,00 EUR

Sonderausstelung im Rahmen des Projektes
"da sein - Nürnbergs Wandel durch Migration"
16. Dezember 2009 bis 28. Februar 2010
Kennen Sie die Loreley? Wie viele Vereine gibt es in Deutschland? Wie gehen wir mit Ausländern um? Welche Feiertage werden begangen, welche Feste gefeiert? Welche Umgangsformen pflegen wir?
Solche Fragen über Deutschland beantwortet diese Wanderausstellung der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB). Anhand von Stichworten entsprechend den Buchstaben des Alphabetes wie A für Arbeit, C für Currywurst, G für Gemütlichkeit usw. wird eine Reihe von Begriffen aus deutscher Lebenswelt angesprochen - in drei Sprachen: deutsch, englisch und türkisch. Die Ausstellung richtet sich an alle, die sich für Deutschland interessieren oder schon immer mehr über dieses Land und seine Bewohner erfahren wollten. Sie will aufklären, unterhalten und zum Nachdenken anregen.


Die Siegerfotos des Wettbewerbs "Pressefoto Bayern 2009"
Sonderausstellung vom 4. März bis 5. April 2010
Mit insgesamt 1065 Fotos beteiligten sich 116 Fotografen und Fotografinnen. Die vom Bayerischen Journalistenverband einberufene Jury hat in sechs verschiedenen Kategorien die Siegerfotos ermittelt. In den professionellen Fotoarbeiten spiegeln sich politische, sportliche oder kulturelle Ereignisse eindrucksvoll wieder und schaffen ein anschauliches Dokument bayerischer Zeitgeschichte. Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des Regionalwettbewerbs "Pressefoto Bayern" werden die Gewinner des Jahres 2009 mit einer Ausstellung und einem Katalog gewürdigt.
Die Wanderausstellung besteht aus mehr als 100 Fotografien unter anderem der Nürnberger Fotografen Daniel Karmann, Herbert Liedel, Jim Albright und Stefan Hippel.


Samstag, 15. Mai 2010, 0.00 bis ca. 3.30 Uhr
Das Museum Industriekultur präsentiert sich als ein Ort des Hörens und wer den ganzen Abend schon unterwegs war, kann sich hier ausruhen und Swing, Jazz, Gypsy genießen.
Zur Würdigung des 100. Geburtstag von Django Reinhardt bietet der "Hot Club d'Allemagne" ein mitreißendes Sinti-Swing-Programm, das die unvergessenen Klassiker des 1934 von Django Reinhardt und Stéphane Grappelli gegründete "Quintette du Hot Club de France" in beeindruckender Frische aufleben lässt.
Mehr zu Hot Club d'Allemagne unter
www.hot-club-swing.de
<http://www.hot-club-swing.de>

Jeden Sonntag im Juni, von 14 bis 16.30 Uhr
Das Fußballfieber hat das Museum Industriekultur erreicht: Klein und Groß dürfen hier wie die WM-Profis mit schnellen und spaßigen Geschicklichkeitsspielen ihr fußballerisches Können trainieren und unter dem Motto "Zielen, Schießen, Treffen" ihre Ballfertigkeit unter Beweis stellen. Ob Kinder-Kicker, Tischkicker-Arenen oder "Powerramp", ob Zielwurf-Wand oder Wurf-Teppich, ob mit Metallkugeln oder mit Bohnensäckchen: Die zahlreich gebotenen Tisch-, Brett- und Aktionsspiele rund um das Thema Fußball bieten Spielspaß für die ganze Familie. Ein Spieletrainer erklärt dabei die Regeln, verrät Tipps und Tricks zu Technik und Taktik und animiert zu rasanten Wettbewerben. Also auf die Bälle, fertig, los!
Die Aktion ist im Museumseintritt enthalten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Maßstab 1:5
Hamburg, um 1960
Auch im Jahr 2010 setzen wir unsere beliebte Sonderreihe "Schaustück des Monats" fort, in der wir Ihnen herausragende Exponate in den museen der stadt nürnberg vorstellen. Der Juli ist dem Modell des "Adlers" gewidmet, das als Leihgabe des DB Museums Nürnberg vom 1. bis zum 31. Juli 2010 in der Ausstellung "Die Strecke des Adlers" im Museum Industriekultur zu sehen ist. Gefertigt wurde es vermutlich von Mitarbeitern des Bahnbetriebswerkes Hamburg anlässlich des 125jährigen Bahnjubiläums im Jahr 1960.
Nachdem Anfang des 19. Jahrhunderts die "Strecke des Adlers" zwischen Nürnberg und Fürth fertiggestellt war, fehlte noch eine entsprechende Lokomotive. Da sich in Deutschland niemand fand, der zur Herstellung eines solchen technischen Wunderwerkes in der Lage war, wandten sich die Nürnberger Bahnpioniere an das damals technisch-industriell führende England. Dort beauftragte man die berühmten Lokomotivbauer George und Robert Stephenson, die innerhalb von nur vier Monaten den benötigten Dampfwagen entwickelten. Nach der neunwöchigen Anlieferung über 1500 Kilometer fügte der "Mühlarzt und Mechanikus" Wilhelm Spaeth das Gefährt in seiner Werkstätte am Dutzendteich zusammen. Am 7. Dezember 1835 erfolgte die erste offizielle Fahrt des "Adlers", zu der sich tausende Menschen und Vertreter der Presse am Plärrer einfanden. Innerhalb des folgenden Jahres benutzten bereits 475.000 Passagiere das neue Verkehrsmittel, das in ganz Deutschland ein regelrechtes Eisenbahnfieber auslöste.
Für interessierte Museumsbesucher, die mehr über das Modell, seine Schöpfer und seine Geschichte erfahren möchten, haben sich die städtischen Museen ein ganz besonderes Serviceangebot einfallen lassen:
Im Rahmen der Präsentation des Juli-Schaustücks bietet Matthias Murko, Leiter des Museums Industriekultur, zwei kostenlose Spezialführungen an.
Weitere Informationen zu diesem Schaustück können Sie als PDF-Datei herunterladen.
Schaustück: Das Modell des "Adlers" und die Fürther Straße
PDF-Datei (1,2 MB)
<http://www.museen.nuernberg.de/download/download_industriekultur/schaustueck_201007_adler_modell.pdf>

Premiere des Films von Herbert Liedel mit historischen Passagen aus dem BR-Archiv, Studio Franken.
Sonntag, 19. September 2010, 11 Uhr
Der Film beleuchtet in 45 Minuten die Geschichte der Fürther Straße - von der Landchaussee zur pulsierenden Verkehrsader zwischen Nürnberg und Fürth. Hier fuhr die erste Eisenbahn in Deutschland, hier war die Wiege der Zweiradindustrie, und hier war mit Schuco der wichtigste Nürnberger Spielwarenproduzent ansässig. Hier saßen die alliierten Siegermächte zu Gericht über das nationalsozialistische Deutschland.
Im 19. Jahrhundert lagen hier die Villen der Nürnberger Hopfenhändler, dann machten Fabriken wie Hercules, Triumph, AEG u.a. die Fürther Straße zu einer Achse der Industrialisierung. In den letzten Jahrzehnten veränderte ein tiefgreifender Strukturwandel das Bild erneut - die genannten Fabriken verschwanden oder wurden verlagert. Wo einst Schrauben und Spielzeug produziert wurden, werden heute Daten verarbeitet. Die Straße, die Läden, die Cafés sind heute multikulturell geprägt. Eine Brezelbäckerei, ein Zauberer, viele interessante Läden machen einen Spaziergang entlang der Fürther Straße zum abwechslungsreichen Erlebnis. Und die Welt schaut wieder in die Fürther Straße, wo am 21. November 2010 als neue städtische Museumsinstitution am authentischen Ort, im Justizpalast, das Memorium Nürnberger Prozesse eröffnet wird. Dieses und mehr zeigt der Film "Die Fürther Straße - Schauplatz steten Wandels", der ab 19.09.2010 bis auf weiteres jeden Sonntag um 11 Uhr im Museumskino Industriekultur zu sehen sein wird.
Anwesend sind der Filmemacher Herbert Liedel sowie die Kuratoren der Ausstellung "Die Strecke des Adlers", Regine Franzke und Matthias Murko.



Sonderausstellung zur Historie von Schreibgeräten anhand des Schreib- und Zeichengeräteherstellers STAEDTLER im Rahmen des 175jährigen Firmenjubiläums
6. Mai bis 3. Oktober 2010
Was macht man als Erstes, wenn einem eine Idee oder ein Gedankenblitz durch den Kopf geht? Man greift zu einem Stift, um seine Gedanken aufzuschreiben, aufzuzeichnen oder aufzumalen und somit für alle sichtbar zu machen. Egal ob im Jahr 1662, 1835 oder 2010 zu Papier gebracht, am Anfang einer Idee steht immer ein Stift.
Schreibgeräte unterschiedlichster Art von anno dazumal bis heute stehen im Mittelpunkt der Ausstellung und so heißt es dann für Kinder und Erwachsene: Anfassen und ausprobieren, Neues entdecken, experimentieren und Wissenswertes erfahren. Historie, Entwicklung und Technologie von Schreibgeräten der Firma STAEDTLER seit 1835 zum Anfassen, Erfahren und Lernen.
Die Ausstellung ist interaktiv und edukativ angelegt. Während des Ausstellungszeitraums werden neben vielen aktiven Test-Stationen sowie Multimedia-Stationen in regelmäßigen Abständen auch interessante Vorträge und Workshops angeboten, zu denen sich Schulklassen, Kindergärten und Familien anmelden können. So werden zum Beispiel Themen wie Tintenmischen, Fasermaler selbst basteln, Schreibkraft-Messung, Nachhaltigkeit, FIMO und vieles mehr behandelt.
Schreibgeräte und Ideen, spielend und mit Spaß lernen sowie mit allen Sinnen erfahren - das steht im Vordergrund bei "Faszination Schreiben. 175 Jahre STAEDTLER".
Zu dieser Ausstellung gibt es ein umfangreiches Begleitprogramm.
Begleitprogramm
<http://www.museen.nuernberg.de/industriekultur/veranstaltungen/staedler_begleitprogramm.html>
Eine Broschüre mit ausführlichen Informationen zu allen Veranstaltungen können Sie als PDF-Datei herunterladen.
Veranstaltungsbroschüre zur Ausstellung "Faszination Schreiben. 175 Jahre STAEDTLER"
PDF-Datei (1,92 MB)
<http://www.museen.nuernberg.de/download/download_industriekultur/staedler_begleitprogramm.pdf>


21. Oktober bis 21. November 2010
Der Grafiker und Fotograf Hellmut Baensch betreibt noch die alte Fotokunst von Öl-, Bromöl- und Gummidruck, durch die er seine fotografischen Unikate veredelt. Alles, was er für seine Arbeit benötigt, hängt, steht, liegt stets an seinem Platz, griffbereit. Geduld und Besessenheit macht die Persönlichkeit von Hellmut Baensch aus und unermüdlich erklärt er auch Laien diese hochangesehene Technik. Er hat sich das Sehen nicht nur zum Beruf erwählt, es stellt auch ein Prinzip seiner Lebensweise dar. "Wir sehen immer schnell die Schattenseiten der Dinge und Menschen, das Negative", kommentiert Baensch seine Drucke. "Mich jedoch interessiert der Blick, der den Menschen aufrichtet und das Würdige zum Ausdruck bringt."
Entsprechend "verschönern" seine Motive, die er mit der Kamera auswählt, nicht, sondern lenken das Augenmerk auf denk- und anschauungswürdige Bewegungen, Situationen, Stilleben. Der Druck in den alten, kaum noch praktizierten Verfahren von Gummi- oder Bromöltechnik hebt diesen eingefangenen Augenblick besonders hervor und macht ihn, wie die alten Fotos unserer Urgroßeltern bezeugen, zu einem bedeutenden, beinahe geschichtlichen Moment. Der Faktor Zeit, den die Ästhetik des Drucks bewusst werden lässt, stellt dabei eine Spannung zur Momentaufnahme des Augenblicks her. Nicht zufällig sind oft Frauenkörper Motive der Fotokunst von Hellmut Baensch: Der Akt der schwangeren Frau, die das Kätzchen schützend in den Händen hält, drückt ebenso Achtung vor dem Leben aus wie das zerfurchte dunkelhäutige Gesicht des Südländers.

Der Grafiker und Fotokünstler Hellmut Baensch führt den Besuchern seiner Ausstellung die für den Öldruck notwendigen Vorarbeiten, das so genannte Gelatinieren und das anschließende Einfärben des Papiers vor. Dabei erläutert er die verschiedenen Mittel und Arbeitsgänge, die unerlässlich sind um jene hochästhetische, geradezu altmeisterliche Wirkung der Fotografie zu erzielen.
Dauer der Vorführung: ca. 90 Min.
Sonntag, 07.11. und 21.11.2010, jeweils um 16.00 Uhr

Lebkuchen backen im Museum Industriekultur
Ungewohnte Düfte von Honig, Kardamom und Zimt liegen in der Luft. In einer historischen Lebküchnerei fertigt ein Bäcker der Traditionsfirma Schmidt leckere Honiglebkuchen. Die noch warmen Köstlichkeiten verteilt er an kleine und große Naschkatzen - Probieren ist ausdrücklich erwünscht!
28.11./ 05.12./ 12.12./ 19.12., jeweils von 14 - 18 Uhr
30.11./ 02.12./ 07.12./ 09.12./ 14.12./ 16.12./ 21.12.
jeweils von 9 - 13 Uhr
Kinder und Eltern können in der Führung "Honig, Nuss und Mandelkern - Die Entstehung des Nürnberger Lebkuchens" allerlei Wissenswertes rund um die Geschichte und Herstellung des Nürnberger Traditionsgebäcks erfahren.
28.11./ 05.12./ 12.12./ 19.12., jeweils um 14 Uhr
Märchenstunde für große und kleine Besucher mit "Geschichten rund um den Lebkuchen" gibt es an den Sonntagen:
05.12./ 19.12., 16 Uhr
Dieses Angebot ist im Museumseintritt enthalten.
Ein museumspädagogisches Angebot des Kunst- und Kulturpädagogischen Zentrums der Museen in Nürnberg "Der Nürnberger Lebkuchen - ein gar köstlich' Backwerk" richtet sich an die 1.-4. Klassen.
Anmeldung ist erforderlich. Buchung und Beratung über das Kunst- und Kulturpädagogische Zentrum der Museen in Nürnberg (KPZ)
Kunst- und Kulturpädagogisches Zentrum der Museen in Nürnberg
Tel. (0911) - 13 31 - 241
Fax (0911) - 13 31 - 318
E-Mail: schulen@kpz-nuernberg.de
Kosten:
Führung 25 EUR pro Schulklasse zuzüglich Museumseintritt.


Sonderausstellung zum Bahnjahr 2010: 175 Jahre deutsche Eisenbahn.
17. Juni bis 9. Januar 2011
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die Ludwigs-Eisenbahn, der berühmte Adler und die Geschichte der Fürther Straße, einstmals die Strecke des Adlers. Der dampfbetriebene Bahnverkehr, zunächst als "Attraktion" betrachtet, erwies sich rasch als Impulsgeber für die Ansiedelung von Industrie, Handel und Wohnen.
Nürnbergs Entwicklung zur Industriemetropole steht in klarem Zusammenhang mit der Fürther Straße. Deren Beispiel wiederum gilt als prototypisch für die Industrialisierung deutscher Städte in Anbindung an die nach 1835 entstehenden Eisenbahnstrecken.
Der zügige Wandel von der einstigen Landstraße hin zur lebendigen Verkehrsader, wirtschaftlicher Aufschwung und Niedergang, kulturelle und soziale Veränderungen, dies und vieles mehr kann am Beispiel der Fürther Straße, veranschaulicht werden. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft urbaner Strukturen begegnen dem Besucher auf der "Ausstellungsstraße", Erinnerungen an "Da gewesenes" aber auch Überraschendes, Neues, das man hier nicht vermutet hätte.


Das Museum Industriekultur zeigt mit seiner vielseitigen Ausstellung "Die Strecke des Adlers" vom 17. Juni bis 12. Dezember 2010, wie sich der Verkehrsweg der ersten deutschen Eisenbahn zwischen Nürnberg und Fürth in den vergangenen 175 Jahren entwickelt und verändert hat.
Bis 12. Dezember 2010
jeden Sonntag, 15 Uhr
Museum Industriekultur
Äußere Sulzbacher Straße 60-62
90491 Nürnberg
Führung 2,00 EUR zuzüglich zum Museumseintritt
(Für Kinder und Jugendliche bis 16. Jahre ist die Führung frei.)

zu den Originalschauplätzen an der Fürther Straße.
Unter fachkundiger Führung erkunden Sie die "Strecke des Adlers" - eine ideale Ergänzung zur Sonderausstellung.
04.07./ 08.08./ 21.08./ 05.09./ 03.10./ 07.11.2010
jeweils 15.30 Uhr ab Museum Industriekultur

Lesung zur Sonderausstellung "Die Strecke des Adlers" mit aktuellen Texten der Projektgruppe "Mus[e]en-Lesung"
Samstag, 2., 16. und 30. Oktober
4. und 18. Dezember 2010
jeweils 15.30 Uhr
Begeben Sie sich mit den Autoren Michael Lösel, Günter Körner, Holger Trautmann, Dieter Diehnelt, Petra Schneider und Paul S. Wolff auf eine literarische Reise: Entlang der Fürther Straße machen sie Halt an geschichtlich bedeutsamen Stätten wie der AEG, dem Rio-Kino oder dem bunten Viertel Gostenhof. Mit ihren Erzählungen, die ihre persönliche Erfahrung mit Objekten und Orten auf dieser Strecke widerspiegeln, erschließen die Autoren die Fürther Straße in mehreren Etappen als aktuell erlebbaren und erinnerungswürdigen Ort. Dabei öffnet die literarische Annäherung auch einen emotionalen Zugang zur Ausstellung.
Eine der Geschichten thematisiert beispielsweise Erinnerungen, die sich im Keller eines Schraubensammlers vergegenständlichen, eine erzählt von einem Autorennen zwischen Silberpfeil und Mercedes 300 SLR im Hinterhof, eine andere etwas von Bewegungen und Beweggründen ehemaliger AEG-Mitarbeiter. Und über den Justizpalast fliegt lyrisch der "Adler".
Der "Musentempel" wird nicht als Kulisse genutzt. Vielmehr wird der etymologischen Verwandtschaft beider Begriffe, Muse und Museum, bewusst Rechnung getragen. Das Museum wird einerseits durch die Texte, die eigens zu diesem Zweck erstellt wurden, als Inspirationsquelle vorgestellt. Andererseits öffnen die Geschichten der Autoren alternative Perspektiven auf historische Objekte und Ausstellungsgegenstände und verwandeln Alltagsgeschichte in lebendige Biografie. Der Vortrag der Texte ist auf Stimmung und Räumlichkeit des jeweiligen Ambientes ausgerichtet. Die Texte verbinden sich auf diese Weise zu einer Führung durch die Ausstellung.
Die Teilnahme an der Lesung ist im Museumseintritt enthalten.
Weitere Informationen finden Sie unter:
www.michael-loesel.de/pages/museindustrie.html
<http://www.michael-loesel.de/pages/museindustrie.html>