



Ausstellung der ExtraMax GmbH im Museum Industriekultur
17. März bis 24. Juni 2007
Leonardo da Vinci (1452-1519) gilt vielen als größter Künstler der Renaissance. Mit seinen Bildfindungen in der Kunst und seinem Einfallsreichtum auf anderen Gebieten hat das Genie nicht nur seine Epoche verändert, sondern maßgeblichen Einfluss auf die Zukunft gehabt. Leonardo war Maler, Bildhauer, Kunsttheoretiker, Naturforscher, Architekt, Mechaniker sowie Erfinder - und seiner Zeit weit voraus.
Vor allem durch sein Porträt der "Mona Lisa" ("La Gioconda", 1502-03, heute im Pariser Louvre) und das Secco-Wandgemälde "Das letzte Abendmahl" für die Kirche Santa Maria delle Grazie in Mailand (1494-98) ist Leonardo heute weltberühmt. Die Malerei sah er nicht nur als schöne Kunst, sondern gleichwohl als Forschungsgebiet zu Bildneuerungen. Neben seinen bei Sezierungen direkt am menschlichen Körper vollzogenen, verblüffend genauen anatomischen Studien gelten heute auch die technischen Skizzen, die Leonardo Zeit seines Lebens in zahlreichen Notizbüchern niederlegte, als mindestens gleichbedeutend mit seinen Gemälden und Skulpturenentwürfen.
Die meisten der Erfindungen, die Leonardo in seinen so genannten Codices festhielt, mussten zu seinen Lebzeiten Utopien bleiben: Sie waren so fortschrittlich, dass die Realisierung moderne Materialien und Technologien erfordert hätte.
Erst im 20. Jahrhundert gelang es anhand von Computersimulationen und den heutigen Werkstoffen viele seiner Entwürfe nach den Originalskizzen maßstabsgetreu nachzubauen. Ein Großteil der Modelle ist interaktiv gestaltet. Das ermöglicht dem Betrachter das Verständnis für die Funktionsweise von Leonardos Erfindungen und lässt ihn die Gedankengänge des Genies nachvollziehen. Die Ausstellung präsentiert zahlreiche Modelle diverser Themenbereiche und gibt einen umfassenden Einblick in die Erfindungen und die Schaffenskraft Leonardos.
Einige der Modelle dürfen natürlich auch angefasst und ausprobiert werden.
Die Ausstellung wird präsentiert von den Nürnberger Nachrichten.
Nürnberger Nachrichten
<http://www.nn-online.de>

Eine fotografische Entdeckungsreise von Herbert und Hannelore Liedel
19. Juli bis 23. September 2007
Im Jahr 1494 brach Albrecht Dürer zu seiner ersten Reise nach Venedig auf. Nürnberg entwickelte sich damals zum Zentrum der beginnenden Renaissance nördlich der Alpen. Im Süden hatten die italienischen Maler den "Neuen Stil" bereits zu großer Vollkommenheit ausgebildet. Dürer war sich dessen bewusst und nutzte die Gelegenheit, um sich in der "Serenissima" an den Originalen des Vittore Carpaccio, der Brüder Giovanni und Gentile Bellini oder des jungen Tizian weiterzubilden. Während dieser Reise nach Italien schuf Dürer die ersten eigenständigen Landschaftsaquarelle der Kunstgeschichte überhaupt.
Herbert und Hannelore Liedel folgten nach 500 Jahren den Spuren Albrecht Dürers auf seinem Weg nach Italien, um seine Standpunkte in der Landschaft zu erkunden und seine Motive in er heutigen Ansicht mit der Kamera festzuhalten. Dabei entstanden verblüffende Gegenüberstellungen, die nun in der Ausstellung "Auf den Spuren von Albrecht Dürer nach Italien" gezeigt werden.
Vortrag von Dr. Thomas Eser, Germanisches Nationalmuseum, zur Eröffnung der Ausstellung
Donnerstag, 19. Juli 2007
Sonntag, 22.07.2007, 15 Uhr:
Dr. Anna Scherbaum, Kunst- und Kulturpädagogisches Zentrum der Museen in Nürnberg (KPZ)
Sonntag, 19.08.2007, 15 Uhr:
Dr. Thomas Eser, Germanisches Nationalmuseum
Sonntag, 02.09.2007, 15 Uhr:
Dr. Jutta Tschoeke, museen der stadt nürnberg
Praxisworkshop für Fotofreunde mit Hannelore und Herbert Liedel
Sonntag, 16.09.2007, 10 - 15 Uhr
Die überregional bekannten Fotografen Herbert und Hannelore Liedel haben mit heutiger Technik fotografisch Orte und Gebäude eingefangen, die Albrecht Dürer auf seiner Reise nach Italien bereits vor 500 Jahren in Skizzen und Aquarellen festgehalten hat.
Die Teilnehmer des Workshops werden gemeinsam mit den Fotografen diese Arbeiten unter fotospezifischen Gesichtspunkten betrachten. Danach nehmen sie selbst unter deren fachkundiger Anleitung den hiesigen "Dürer-Weg" vom Albrecht-Dürer-Haus bis ins Germanische Nationalmuseum ins Foto-Visier. Ausgestattet mit eigener Kamera und dem audiovisuellen Mini-Computer werden sie viele Stationen der Heimatstadt Dürers neu erleben.
Kosten
Teilnahme am Workshop: 60,00 EUR (inkl. Eintritte in das Museum Industriekultur, Albrecht-Dürer-Haus, Germanische Nationalmuseum sowie PDA-Führung)
Teilnehmerzahl:
mindestens 5 Personen, maximal 10 Personen
Die Anmeldung erfolgt direkt über das Kunst- und Kulturpädagogische Zentrum (KPZ):
Tel. (0911) 13 31 - 238
E-Mail: erwachsene.familien@kpz-nuernberg.de

Eine Veranstaltung der Sparkasse Nürnberg im Museum Industriekultur
Donnerstag, 8. November 2007, Beginn: 19 Uhr
Im plüschigen Lesesessel nehmen an diesem Abend vier fränkische Krimiautoren Platz: Friederike Schmöe aus Bamberg wird aus ihrem Serienerfolg "Januskopf" lesen. Veit Bronnenmeyer stellt Passagen aus seinem zweiten Nürnberg-Krimi "Zerfall" vor. Der Bamberger Autor Thomas Kastura liest aus seinem Bestseller "Der vierte Mörder". Und Jan Beinßen präsentiert seinen neusten Franken-Krimi "Hausers Bruder". Alle Bücher der Autoren sind an diesem Abend auch zu erwerben - die Verfasser signieren ihre Werke natürlich gern.
Das Hildegard Pohl-Trio sorgt mit bekannten Titelmelodien aus Fernsehkrimis und Kinothrillern für einen beschwingten Abend. Im nostalgischen Museumskino laufen spannende Krimiklassiker.
Durch das mörderische Programm führt der bekannte BR-Moderator Roland Zimmermann, der den Autoren mit oder ohne vorgehaltene Pistole auf den Zahn fühlen wird.
Und wer in der Kriminacht selbst auf den Geschmack kommt: Ein Kurzkrimiwettbewerb gibt mutigen Nachwuchstalenten die große Chance auf eine Veröffentlichung.
Karten:
Erhalten Sie in allen Geschäftsstellen der Sparkasse Nürnberg.
Preis:
15 EUR (inkl. Getränke und Imbiss)
Der Besuch der Sonderausstellung "Top Secret - Die Welt der Spionagetechnik" ist für die Besucher der Veranstaltung an diesem Abend ohne zusätzlichen Eintritt möglich.




Eine Ausstellung der Gemälde- und Skulpturensammlung der Stadt Nürnberg im Museum Industriekultur
28. September bis 2. Dezember 2007
Am 27. November 2007 jährt sich zum 100. Mal der Todestag von Paul Ritter (geb. 1829), dem wichtigsten Vertreter der bedeutenden Nürnberger Künstlerfamilie Ritter. Ihre Mitglieder - neben dem gehörlosen Paul auch dessen jüngerer Bruder Lorenz (geb. 1832) sowie dessen Söhne Paul d.J., Fritz und Wilhelm - gelten in der Malerei und Grafik als Bewahrer des romantischen Nürnberger Stadtbildes. Mit dokumentarischer Akribie hielten sie viele Winkel der Nürnberger Altstadt fest, ebenso wie die rasante industrielle Entwicklung der Stadt. Besonders beeindruckend sind Paul Ritters monumentale Gemälde mit idealisierten Darstellungen historischer Großereignisse vor grandioser Nürnberger Architekturkulisse.
Zum ersten Mal ist das in einer ehemaligen Schraubenfabrik beheimatete Museum Industriekultur Gastgeber einer opulenten Kunstausstellung: An diesem authentischen Ort werden die verklärenden Arbeiten der Künstlerfamilie nicht vor weißen Wänden, im sterilen "White Cube", gezeigt, sondern gezielt in den gesellschaftlichen Kontext der Entstehungszeit eingebunden. Dadurch macht dieses Nebeneinander ein faszinierendes Phänomen des so genannten Historismus, des Kunst- und Lebensstils der Gründerzeit, erlebbar: Während die Technisierung voran schritt, und sich Nürnberg zur bayerischen Industriemetropole ersten Ranges entwickelte, entzogen sich Künstler ganz bewusst ihrer eigenen Zeit. So präsentiert das Museum Industriekultur malerischen Rückzug in die Vergangenheit neben technischem Aufbruch in die Moderne, kurz die "Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen".
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.
Vortrag von Dr. Andrea Meier, München
Sonntag, 14.10.2007, 11 Uhr
Vortrag von Regina Landherr M.A., Erlangen
Sonntag, 11.11.2007, 11 Uhr:
Kranzniederlegung am Grab von Paul Ritter
Dienstag, 27.11.2007, 11 Uhr, Johannisfriedhof Nürnberg
"Wenn die Sprache verstummt, beginnt man, zu sehen" - Zum Leben und Werk Paul Ritters
Vortrag von Silke Colditz-Heusl M.A., Nürnberg
Dienstag, 27.11.2007, 19.30 Uhr
Alle Vorträge finden im historischen Museums-Kino "Noris Theater" des Museums Industriekultur statt.
Nur über das Kunst- und Kulturpädagogische Zentrum der Museen in Nürnberg (KPZ)
Tel. (0911) 13 31 - 241
Fax (0911) 13 31 - 318
Tel. (0911) 37 96 37
E-Mail: info@gl-nuernberg.de
Donnerstag, 11. und 25. Oktober 2007, jeweils 15 Uhr
Donnerstag, 8. und 22. November 2007, jeweils 15 Uhr
Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie auf den Seiten der Gemälde- und Skulpturensammlung
Gemälde- und Skulpturensammlung
<http://www.museen.nuernberg.de/skulpturen/archiv/2007.html>

Auch 2007 fand die Weihnachtsverkaufsausstellung Nürnberger Fotokünstler wieder an einem externen Spielort statt. Unter dem Thema "Überleben" stellte die Fotoszene Nürnberg ihre Arbeiten im Hochbunker in der Landgrabenstraße (Landgrabenstraße/Ecke Gugelstraße) aus.
Weitere Informationen finden Sie unter
Fotoszene Nürnberg
<http://www.fotoszene-nuernberg.de>


Fotoausstellung von Erich Guttenberger
5. Juli bis 31. Dezember 2007
Mit einem verschmitzten Augenzwinkern stellt der ehemalige Fotograf der "Nürnberger Zeitung", Erich Guttenberger, eine spannende Auswahl bisher unveröffentlichter Fotografien vor und blickt damit auf sein langes Berufsleben zurück.
Der mittlerweile 70-jährige Fotograf präsentiert schwarz-weiß Fotografien, die zwischen 1970 und 1999 zu unterschiedlichen Themen entstanden. Seine Motive zeigen unter anderem Prominente und skurrile Alltagssituationen, die durch ihre kontrastreiche Anordnung und Gegenüberstellung Überraschendes hervorbringen und immer wieder seinen Humor aufblitzen lassen.
Erich Guttenberger war von Beginn an in der Nürnberger "Fotoszene" - einem Zusammenschluss renommierter Nürnberger Fotokünstler - aktiv und stellte seine Arbeiten bei den jährlichen Gruppenausstellungen regelmäßig aus.