Save the Date(s) – die nächsten Schritte

Ab November 2018 starten das Spielzeugmuseum und Spielearchiv die große Nürnberger Spieloffensive im Zeichen des "Haus des Spiels":

Von 15. November 2018 bis 30. Juni 2019 ist im Spielzeugmuseum die Ausstellung "Nürnberg hat das Zeug zum Spielen!" nicht nur zu sehen, sondern vor allem auch zu spielen. Ausgehend von der Frage "Warum spielt der Mensch?" stellt die Ausstellung neun zentrale Spielmotivationen vor, die an den neun Themeninseln selbst erforscht werden können. Die BesucherInnen können so spielerisch auf die Suche nach Antworten auf die Fragen "Warum spiele ich? und Warum spielst Du?" gehen. Die Zusammenstellung von historischen Spielobjekten aus der Sammlung und bespielbaren digitalen wie analogen Spielsachen lässt die Bedeutung des Spiels und Spielens für unser Menschsein aufscheinen und zeigt es als gerade heute wichtige Kulturpraxis.

Ausstellung "Nürnberg hat das Zeug zum Spielen!"

Ab dem 14. Dezember 2018 läuft dann zu dieser inhaltlichen Beschäftigung mit dem Thema Spiel das Programm "Testspiele" im Pellerhaus an. Das Angebot bewegt sich von offenen Spielangeboten mit Brett- und auch Computerspielen über spielerische und kreative Workshops bis hin zu Großveranstaltungen wie Turnieren und einem Bar Camp. Mit alten und neuen Partnern wie dem Ali Baba Spieleclub, dem Medienzentrum Parabol, dem Verein Project HIVE Gaming, dem Deutschen Bridge-Verband u.v.a. Institutionen gestaltet sich ein breites Programm, das möglichst viele Spielformate testen und anbieten soll.

Während der Laufzeit der "Testspiele" werden die einzelnen Veranstaltungen
ausgewertet und für ein inhaltliches Konzept des zukünftigen Haus des Spiels geprüft. Die Organisatoren freuen sich über konstruktives Feedback von TeilnehmerInnen wie PartnerInnen, sowie über weitere MitspielerInnen und Sponsoren, um dieses ambitionierte Projekt auch über die Testspiel-Phase hinaus zu tragen und mit oder ohne Kulturhauptstadtzuschlag Realität werden zu lassen.

Ab 2020/2021 steht dem Pellerhaus dann eine Generalsanierung bevor, während der die Bespielung des Hauses zunächst ruhen muss. In dieser Zeit wird das räumliche wie inhaltliche Konzept des Hauses weiterverfolgt und im besten Fall ein fulminantes Eröffnungsprogramm für das Kulturhauptstadtjahr 2025 geplant. Dann heißt es: Nürnberg – the plays to be!