
Ausstellung der Graphischen Sammlung im Stadtmuseum Fembohaus
Bis 20. November 2011
Nürnberg war im 19. Jahrhundert der Inbegriff der Romantik und lockte zahlreiche Touristen an. Vor allem die Künstler entdeckten damals die Heimatstadt des großen Dürer mit Blick fürs Pittoreske: Stolze Patrizierhäuser, Wehrbauten, winklige Giebel und Gässchen, gemalt, gezeichnet - und durch Drucke weltweit verbreitet.
weitere Informationen zu dieser Ausstellung
<http://www.museen.nuernberg.de/fembohaus/archiv/2011.html>

Ausstellung der Graphischen Sammlung im Graphischen Kabinett des Albrecht-Dürer-Hauses
31. März bis 3. Juli 2011
Die Ausstellung widmet sich den "gottlosen Malerbrüdern" Sebald und Barthel Beham, deren Arbeiten häufig berühmte Schlüsselwerke aus Renaissance und Antike parodieren. Ihre Art, traditionelle Motive in einen neuen, völlig unpassenden Kontext zu stellen, führte 1525 schließlich zur Anklage wegen Gotteslästerung.
weitere Informationen zu dieser Ausstellung
<http://www.museen.nuernberg.de/duererhaus/archiv/2011.html>

Ausstellung der Graphischen Sammlung im Stadtmuseum Fembohaus
28. Juli bis 26. November 2006
Zu den auch überregional bekanntesten Söhnen Nürnbergs in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts gehört Johann Adam Klein (Nürnberg 1792 - 1875 München), Maler, Zeichner, Kupferstecher.
Die Ausstellung "Ein Künstler unterwegs" schlägt einen Bogen vom heimischen Kunstbetrieb, von dem Klein geprägt wurde, über die inspirierenden Reisen in die Fränkische Schweiz, an Main und Rhein, nach Österreich/Ungarn, schließlich über die Schweiz nach Italien, wo er eine bedeutende deutsche Künstlerkolonie antraf. An Hand dieser Stationen wird die Biografie Kleins in einer Zeit großer politischer und gesellschaftlicher Veränderungen lebendig. Sein umfangreiches Oeuvre - Landschaften, Stadtansichten, Menschen, Tiere und Militaria - hat Zeichen gesetzt in der facettenreichen Kunst der Romantik.

Ausstellung der Graphischen Sammlung im Albrecht-Dürer-Haus
20. Januar bis 30. April 2006
Die Ausstellung gibt einen Einblick in die vielfältige Sammlungstätigkeit der Albrecht-Dürer-Haus-Stiftung e. V. Nürnberg. Die ausgestellten Werke sind eine Auswahl der Neuerwerbungen der Stiftung seit 2001. In den letzten Jahren hat der Verein, der Zeugnisse der Wirkungs- und Verehrungsgeschichte Albrecht Dürers zusammenträgt und dokumentiert, vorrangig Original-Graphiken des Künstlers, aber auch Druckgraphiken einiger bedeutender Zeitgenossen wie Michael Wolgemut, Wilhelm Pleydenwurff und Israel van Meckenem erworben.
Die ausgestellten Arbeiten aus dem 19. Jahrhundert - Zeugnisse der Romantik - sind der Verehrung des Künstlers gewidmet. Eine Lithographie von 1828 zeigt die von Karl Friedrich Schinkel entworfene Dekoration anlässlich der dritten Säkularfeier von Dürers Todestag in der Singakademie in Berlin. Variationen, Paraphrasen und Zitate Dürerscher Themen präsentieren die Gemälde und Zeichnungen von zeitgenössischen Künstlern wie Winand Victor, Brigitta Heyduck, Frank Kortan und Stefan Kübler. Diese stehen stellvertretend für die neuzeitliche Dürer-Rezeption.

Eine Ausstellung aus den Beständen der Graphischen Sammlung im Albrecht-Dürer-Haus
7. August 2004 bis 6. Februar 2005
Anlässlich der alljährlich gefeierten 500. Wiederkehr der Entstehung bedeutender Kunstwerke Albrecht Dürers wird in diesem Sommer sein meisterliche Kupferstich "Adam und Eva" in den Mittelpunkt gerückt. Dazu präsentiert das Albrecht-Dürer-Haus eine Sonderausstellung.
Albrecht Dürers Kupferstich "Adam und Eva" entstand 1504 als Musterblatt mit den idealen Maßen eines Menschenpaares. Dieser Stich hat die Kunst seit Albrecht Dürer bis heute beeinflusst. Die Ausstellung präsentiert Werke von Künstlern, in denen das Motiv Dürers kopiert, zitiert oder paraphrasiert wird. Darstellungen vom Dürer-Zeitgenossen Hans Springinklee und von Johann Wierix Ende des 16. Jahrhunderts werden gezeigt. Schwerpunkt bilden vornehmlich Dürer-Variationen aus der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts, z.B. von Manuel Menan, Paul Wunderlich oder Salvador Dalí.

Eine Ausstellung aus den Beständen der Graphischen Sammlung im Albrecht-Dürer-Haus.
26. November 2004 bis 9. Januar 2005
Anlass für die im Albrecht-Dürer-Haus präsentierte Ausstellung ist der 500jährige Geburtstag von Albrecht Dürers berühmtem Kupferstich der "Geburt Christi" (1504), der im Mittelpunkt der Präsentation steht. Der Künstler selbst hat ihm den Titel "Weihnachten" gegeben.
In der Dürerzeit kannte man noch keinen Weihnachtsbaum. Die Weihnachtszeit begann am 4. Dezember mit dem Barbarafest. Am St. Nikolaus-Tag erhielten die Nürnberger Kinder in Anlehnung an die Darbringung der Gaben durch die drei Könige an das Jesuskind ihre Geschenke. Das änderte sich erst um die Mitte des 16. Jahrhunderts nach Einführung der Reformation: Nun wurden die Kinder vom Christkind beschert, und zwar mit Gaben, die man - wie auch schon lange Zeit zuvor - auf dem Nürnberger "Kindles-Marck" erwerben konnte.
Albrecht Dürer selbst hat sich mit dem Thema Weihnachten auf vielfältige Weise auseinandergesetzt. Die Geburt Christi, die Darstellung der Maria mit Kind, die Anbetung der Könige und die Heilige Familie haben ihn während seines gesamten künstlerischen Schaffens beschäftigt: Sie erscheinen auf großen Bildtafeln für wohlhabende Auftraggeber, in unzähligen flüchtigen Skizzen und ausgereiften Zeichnungen sowie in Druckgrafiken, die als Andachtsbilder und zur Erbauung für Jedermann gedacht waren.
Eine Auswahl (Faksimiles) aus dieser Fülle ist, passend zur Weihnachtszeit, im Galerieraum des Dürer-Hauses ausgestellt. Die Grafiken erzählen von dem innigen Verständnis, das der Künstler der Darstellung der Gottesmutter mit dem Christusknaben entgegen gebracht hat.