Otto Magnus von Stackelberg: Portrait des Carl Haller von Hallerstein, 2. Mai 1814. Bleistift auf Papier. Bildnachweis: München, Staatliche Antikensammlungen, Inv.-Nr. 15016,2
Donnerstag, 8. März 2018, 18.30 Uhr

Ambelakia – der Sterbeort von Haller, der Geburtsort der Genossenschaften

Kurzvortrag von Sotirios Xognos

Diese Ausstellung über Haller von Hallerstein wurde anlässlich seines 200sten Todestages gestaltet. Seine letzten Lebensjahre hatte er in Griechenland verbracht und verstarb auch dort, und zwar in dem Dorf Ambelakia.

Ambelakia ist ein traditionelles Dorf in der Präfektur Larissa, gebaut in einer Panorama-Lage auf den Hängen des Berges Ossa über dem Tempital.

Ambelakia schuf am Ende des 18. und Anfang des 19. Jhs. eine bewundernswerte autarke Gesellschaft. Dieses thessalische Dorf schaffte durch die Gründung einer Genossenschaft alles, was die Aufklärung des 18. Jhs. erträumte.

Den Wohlstand konnte man an den Bürgerhäusern und den reich geschmückten Kirchen sehen. Alle Einrichtungen z.B. für Erziehung, Bildung, Versorgung war kostenfrei.

Carl Haller erhielt auf Empfehlung seines Freundes Gropius einen Auftrag von Veli Pascha in Larissa, eine steinerne Bogenbrücke über den Peneios-Fluss im Tempital zwischen dem Olymp und Ossa zu bauen. Trotz hohem Fieber arbeitete Haller ohne Unterbrechung an der Planung dieser Brücke. Sein Diener Michalis brachte ihn nach Ambelakia, wo auch ein Deutsch sprechender Arzt war. Jedoch starb Haller dort unmittelbar nach seiner Ankunft.

Um 18 Uhr findet ein Kurzvortrag von Dr. Evthymios Papachristos statt
Vom Xeineion zu den Philomusen

Begleitend zu den Vorträgen gibt es eine Darbietung klassischer griechischer Musik.

Informationen zur Ausstellung "Von Nürnberg nach Hellas"

Kosten
Eintritt frei