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Veranstaltung

Der Zimmermann (Vincent E. Noel) mit der von der Heimat träumenden Kokotte (Susanne Rudloff). Bildnachweis: Roland Merbig

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Sonntag, 27. November 2016, 16 Uhr

Heimat & andere Déjà-vus

Poetisches Theater im Fembohaus

Das neue Stück der Bühnenpoeten um Michael Lösel, die in diesem Jahr von der Stadt Nürnberg mit einem Kulturpreis ausgezeichnet wurden, beschäftigt sich mit dem Begriff "Heimat". Dabei muss dieser zurzeit kontrovers diskutierte Topos gar nicht neu definiert werden. Zeigt sich doch im poetischen Theater sehr früh, welch unterschiedliche Vorstellungen seit jeher damit verbunden sind.

Sechs heimatlose Personen unterschiedlicher Herkunft tragen sich mit dem Gedanken, im Fembo-Haus eine Wohngemeinschaft zu gründen. Die Schikanen des Hausverwalters und die unterschiedliche historische und kulturelle Herkunft der Figuren führen sehr bald zu Reibereien aber auch zu dem einen oder anderen Déjà-vu-Erlebnis. Werden sie am Ende doch ein Zuhause finden oder nur eine vorübergehende Bleibe?

Wenn die Bühnenpoeten in einem Musentempel spielen, steigen die Porträtierten aus dem Rahmen ihrer Bilder, spricht der Soldat mit der Lehrerin, streiten sich Hausfrau und Künstler, necken sich Kokotte und Zimmermann, während der Hausverwalter mit umwölkter Stirn ihre Auseinandersetzungen aus der Distanz belauscht.

"Mit großem Gespür bringen sie die für diesen Ort notwendigen Zuordnungen aus Geschichte, Gewohnheiten, Ereignissen feinmaschig in sichere literarische Pose." (Hermann Willanzheimer, Publikumsstimme)

Mitglieder des Autorentheaters sind: Michael Lösel, Susanne Rudloff, Holger Trautmann, Bettina von Minnigerode, Vincent E. Noel, Djamila Nour, Günter Körner; Regie Elisabeth Trautmann.

Die Teilnehmerzahl ist auf max. 35 Personen begrenzt. Voranmeldung für Platzreservierung empfohlen unter:
Tel. (0911) 8 91 70 89
poetischesTheater@michael-loesel.de

Weitere Informationen zum Poetischen Theater des Projekts Mus[e]en-Lesungen unter www.poetischestheater.de
Facebook-Seite "Poetisches Theater"

Kosten
Außer dem Museumseintritt fallen keine weiteren Kosten an.