
Das Ausstellungsforum dient Wechselausstellungen und befindet sich im Erdgeschoss des Fembohauses. Es nimmt eine Gesamtfläche von etwa 200 m² ein und ist mit moderner Technik ausgestattet.
Das Forum präsentiert Ausstellungen zur Stadtgeschichte und allgemeinen Kulturgeschichte sowie Kunstausstellungen.
Eine Auflistung aller im Fembohaus präsentierten Ausstellungen von 2000 bis 2011 finden Sie hier:
Auflistung der Ausstellungen
PDF-Datei (21 KB)
<http://www.museen.nuernberg.de/download/download_fembohaus/sonderausstellungen_fembohaus_seit_2000.pdf>
Im Jahr 2012 finden im Stadtmuseum Fembohaus folgende Ausstellungen statt:
Hans Baier, 1540 (Kopie von Sigmund Pfreundtner und Alfred Baumann, 1941/42)
Lindenholz, farbig gefasst
Auch im Jahr 2012 setzen wir unsere beliebte Sonderreihe "Schaustück des Monats" fort, in der wir Ihnen besondere Exponate aus dem Besitz der Stadt Nürnberg vorstellen. Der Februar ist Hans Baiers "Modell der Reichsstadt Nürnberg" aus dem Jahr 1540 gewidmet, dessen 1941/42 entstandene Kopie von Sigmund Pfreundtner und Alfred Baumann bis zum 29. Februar 2012 als Schaustück im Stadtmuseum Fembohaus präsentiert wird.
Das Holzmodell der Reichsstadt Nürnberg, das der Maler und Schnitzer Hans Baier im Jahr 1540 von seiner Heimatstadt anfertigte, gilt als das älteste erhaltene Stadtmodell im gesamten deutschsprachigen Raum. Im Stadtmuseum ist allerdings nur eine Kopie ausgestellt, das Original befindet sich im Bayerischen Nationalmuseum in München. Das Stadtmodell zeigt auf einer Fläche von gerade einmal 58 x 68 cm ein Gesamtbild Nürnbergs in der Mitte des 16. Jahrhunderts. Der Betrachter erhält einen plastischen Eindruck von der Größe der Stadt und ihrer imposanten Wehranlage mit dem geschlossenen Mauerring und der Vielzahl an Turmbauten. Mit den Stadttoren, der im Norden gelegenen, detailliert herausgearbeiteten Burganlage, den mächtigen Stadtkirchen sowie der von vielen Brücken überspannten Pegnitz, die die Stadt in zwei fast gleich große Teile zerschneidet, zeigt das Modell die wichtigsten Merkmale Nürnbergs und macht die architektonische Bedeutung der Stadt deutlich. Obwohl der Topographie Nürnbergs mit ihren Geländebewegungen keine Rechnung getragen wird und auch die Häuser und Gebäude eher schematisch als individuell dargestellt sind, ist das Modell in seiner Gesamtheit mit einer großen Genauigkeit im Grundriss gefertigt - so exakt, dass es wohl als direkte Vorlage für viele spätere Stadtkarten und -pläne diente.
Für interessierte Museumsbesucher, die mehr über das Werk, den Maler sowie seine Geschichte erfahren möchten, haben sich die städtischen Museen ein ganz besonderes Serviceangebot einfallen lassen:
Im Rahmen der Präsentation des Februar-Schaustücks bietet Brigitte Korn, Leiterin des Stadtmuseums Fembohaus, zwei kostenlose Spezialführungen an: