museen der stadt nürnberg

Die wichtigsten vergangenen Ausstellungen und Veranstaltungen des Stadtmuseums Fembohaus im Jahr 2012.

Stadtmuseum Fembohaus

Archiv 2012

Titelbild Schaustück
Schaustück des Monats Februar 2012: "Modell der Reichsstadt Nürnberg". Kopie nach Hans Baier, 1540, von Sigmund Pfreundtner und Alfred Baumann, 1941/42 (Ausschnitt).

Schaustück des Monats Februar 2012
Modell der Reichsstadt Nürnberg

Hans Baier, 1540 (Kopie von Sigmund Pfreundtner und Alfred Baumann, 1941/42)
Lindenholz, farbig gefasst

Auch im Jahr 2012 setzen wir unsere beliebte Sonderreihe "Schaustück des Monats" fort, in der wir Ihnen besondere Exponate aus dem Besitz der Stadt Nürnberg vorstellen. Der Februar ist Hans Baiers "Modell der Reichsstadt Nürnberg" aus dem Jahr 1540 gewidmet, dessen 1941/42 entstandene Kopie von Sigmund Pfreundtner und Alfred Baumann bis zum 29. Februar 2012 als Schaustück im Stadtmuseum Fembohaus präsentiert wird.

Das Holzmodell der Reichsstadt Nürnberg, das der Maler und Schnitzer Hans Baier im Jahr 1540 von seiner Heimatstadt anfertigte, gilt als das älteste erhaltene Stadtmodell im gesamten deutschsprachigen Raum. Im Stadtmuseum ist allerdings nur eine Kopie ausgestellt, das Original befindet sich im Bayerischen Nationalmuseum in München. Das Stadtmodell zeigt auf einer Fläche von gerade einmal 58 x 68 cm ein Gesamtbild Nürnbergs in der Mitte des 16. Jahrhunderts. Der Betrachter erhält einen plastischen Eindruck von der Größe der Stadt und ihrer imposanten Wehranlage mit dem geschlossenen Mauerring und der Vielzahl an Turmbauten. Mit den Stadttoren, der im Norden gelegenen, detailliert herausgearbeiteten Burganlage, den mächtigen Stadtkirchen sowie der von vielen Brücken überspannten Pegnitz, die die Stadt in zwei fast gleich große Teile zerschneidet, zeigt das Modell die wichtigsten Merkmale Nürnbergs und macht die architektonische Bedeutung der Stadt deutlich. Obwohl der Topographie Nürnbergs mit ihren Geländebewegungen keine Rechnung getragen wird und auch die Häuser und Gebäude eher schematisch als individuell dargestellt sind, ist das Modell in seiner Gesamtheit mit einer großen Genauigkeit im Grundriss gefertigt - so exakt, dass es wohl als direkte Vorlage für viele spätere Stadtkarten und -pläne diente.

Für interessierte Museumsbesucher, die mehr über das Werk, den Maler sowie seine Geschichte erfahren möchten, bietet Brigitte Korn, Leiterin des Stadtmuseums Fembohaus, zwei kostenlose Spezialführungen an.

Weitere Informationen zu diesem Schaustück können Sie als PDF-Datei herunterladen.
Schaustück: Modell der Reichsstadt Nürnberg
PDF-Datei (1,9 MB)
<http://www.museen.nuernberg.de/download/download_fembohaus/schaustueck_201202_stadtmodell.pdf>

Kaiser Matthias bei seinem Besuch in Nürnberg im Jahr 1612 unter einem Traghimmel auf dem Weg zur Kaiserburg.
© Staatsarchiv Nürnberg

Neue Führungsreihe 2012

"Fokus Stadtgeschichte"

Das Stadtmuseum Fembohaus startet eine neue Reihe von Sonderführungen, die Brigitte Korn, Leiterin des Stadtmuseums Fembohaus, zukünftig im zweimonatigen Rhythmus zu verschiedenen Themen der Stadthistorie anbieten wird.

"Nürnberg - Kaiser- und Reichsstadt"

Diese Auftaktführung zeigt wichtige Schritte auf dem Weg Nürnbergs zur Reichsstadt auf und thematisiert die schwierige Politik des Lavierens der Stadt zwischen den eigenen Interessen und denen von Kaiser und Reich.

Im Lauf des Hoch- und Spätmittelalters stieg Nürnberg von einer Reichsburg des 11. Jahrhunderts zu einer der mächtigsten Metropolen Europas auf. Durch kaiserliche Privilegien vielfach gefördert, gelang es dem Rat, die Stadt direkt dem Schutz des Kaisers und Reichs zu unterstellen und den Status einer Reichsstadt zu erlangen. Zeichen der kaiserlichen Wertschätzung für Nürnberg waren beispielsweise die Verwahrung des Kron- und Reliquienschatzes an diesem Ort und die Bestimmung der Goldenen Bulle von 1356, in der Kaiser Karl IV. verfügte, dass jeder Herrscher nach seiner Wahl seinen ersten Reichstag in Nürnberg abzuhalten habe. Die kaiserliche Gunst musste allerdings immer wieder teuer erkauft werden - durch Heeres- und Finanzleistungen, prächtig inszenierte und für den Stadthaushalt kostspielige Kaiserbesuche sowie Huldigungszeremonien und Treuebezeugungen.

Termine
März
Donnerstag, 22.03.2012, 16 Uhr
 
Sonntag, 25.03.2012, 14.30 Uhr
Mai
Donnerstag, 03.05.2012, 16 Uhr
 
Sonntag, 13.05.2012, 14 Uhr

Modell der Reichsstadt Nürnberg von Hans Wilhelm Beheim aus dem Jahr 1618.
© museen der stadt nürnberg

Nürnberg in Miniatur. Stadtmodelle erzählen Geschichte

Das älteste erhaltene Stadtmodell im gesamten deutschsprachigen Raum, ein Modell Nürnbergs aus dem Jahr 1540, gibt einen Eindruck von der immensen Größe und dem Aussehen dieser bedeutenden Reichsstadt im Alten Reich zur Zeit ihrer größten politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Blüte. Die zweite Miniaturansicht Nürnbergs, der sich die Führung widmet, wurde im Jahr 1618 angefertigt und zeigt die Stadt am Vorabend des Dreißigjährigen Krieges, während das dritte Modell eindrucksvoll Zeugnis ablegt von der weitgehenden Zerstörung der Altstadt in den Bombennächten des Zweiten Weltkriegs und dem begonnen Wiederaufbau der Innenstadt.

Termine

Donnerstag, 12.07.2012, 16 Uhr
Samstag, 21.07.2012, 14 Uhr

Blick auf die Sternwarte des Georg Christoph Eimmart, Radierung und Kupferstich, 1716.
Museen der Stadt Nürnberg, Graphische Sammlung.

Georg Christoph Eimmart. Kupferstecher, Mathematiker und Astronom

Diesmal nimmt die Führung den vielseitig begabten Künstler und Wissenschaftler Georg Christoph Eimmart d.J. (1638-1705) in den Fokus.

Im Mittelpunkt wird eine seiner herausragenden künstlerischen Arbeiten stehen - eine Radierung von drei Platten - die in der aktuellen Sonderausstellung "1662-1806. Die Frühzeit der Nürnberger Kunstakademie" zu sehen ist. Ursprung dieses Werks ist das Deckengemälde im Stockholmer Ritterhaus, das von David Klöcker von Ehrenstrahl ausgeführt wurde.

Die Museumsleiterin Brigitte Korn wird einen Einblick in das Leben und Werk Georg Christoph Eimmarts geben, der nicht nur die erste deutsche Sternwarte auf der Nürnberger Burg im Jahr 1678 begründete, sondern für fünf Jahre der Nürnberger Kunstakademie als Direktor vorstand und sich darüber hinaus als Künstler und Wissenschaftler einen großen Namen machte.

Termine

Mittwoch, 08.08.2012, 15 Uhr
Mittwoch, 22.08.2012, 15 Uhr

Die Führungsgebühr ist im Museumseintritt von 5 EUR, ermäßigt 3 EUR, enthalten.

 

Johann Gabriel Doppelmayr, Weltkarte der astronomisch bestimmten Orte, zwischen 1718 und 1732, Kolorierter Kupferstich.
© Stadtbibliothek Nürnberg

"Landkarten als Exportschlager: Die Homännische Landkartenoffizin"

Die Museumsleiterin Brigitte Korn widmet sich in der Führungsreihe "Fokus Stadtgeschichte" diesmal dem Homännischen Landkartenverlag, der sich fast ein Jahrhundert lang als Marktführer für Landkarten und Stadtpläne in ganz Europa etablieren konnte. Hier wurde unter anderem auch der erste Schulatlas Deutschlands gedruckt. Der Verlag ist in ganz besonderer Weise nicht nur mit der Stadtgeschichte, sondern ebenso mit dem Stadtmuseum verbunden, da es den Namen des letzten Verlagsbesitzers, Georg Christoph Franz Fembo (1813-1824), trägt.

Der Rundgang gibt einen Einblick in die vielseitige Vergangenheit des Unternehmens, das von Johann Baptist Homann (1702-1724) in Nürnberg gegründet wurde und von 1734 bis 1848 im Fembohaus ansässig war. Aus bescheidenen Anfängen erlangte der Betrieb im Laufe der Zeit Weltgeltung. Mit Hilfe zahlreicher Fachleute konnte die Qualität der kartographischen Erzeugnisse entscheidend verbessert und auf eine wissenschaftliche Basis gestellt werden.

Termine

Donnerstag, 13.09.2012, 16 Uhr
Samstag, 29.09.2012, 14 Uhr

Die Teilnahme an der Führung und der zugehörige Museumseintritt sind am Donnerstag kostenlos. Am Samstag ist die Führungsgebühr im Museumseintritt von 5 EUR, ermäßigt 3 EUR, enthalten.

 

"Der Fuchs und der Storch" nach einer Aesopfabel, Detail einer Holzdecke aus dem Fembohaus von 1617.
© Museen der Stadt Nürnberg

"Die Antike im Fembohaus"

Die Führungsreihe "Fokus Stadtgeschichte", die in zweimonatigem Rhythmus "Schätze" des Stadtmuseums in den Blick nimmt, begibt sich diesmal auf die Suche nach den Spuren der Antike im Fembohaus. Museumsleiterin Brigitte Korn wird in der ca. einstündigen Führung einen Eindruck von der Vielfältigkeit antikisierender baulicher Elemente des Hauses - von der Fassade bis zu innenarchitektonischen Details - vermitteln.

Mit der Renaissance, die in Deutschland erst im frühen 16. Jahrhundert, fast 100 Jahre später als in Italien aufgegriffen wurde, besann man sich, in Abkehr von der mittelalterlichen Kunstauffassung, auf die Tradition der Antike. Sie wurde als Ausdruck höchster künstlerischer Qualität zum Vorbild. Seit Mitte des 16. Jahrhunderts fanden diese neuen Kunstkonzeptionen auch im Bereich bürgerlichen Bauens und Wohnens breitere Anwendung. So im Fembohaus, dem einzig erhaltenen patrizischen Kaufmannshaus Nürnbergs, das 1596, nach fünfjähriger Bauzeit, im Stil der Renaissance fertiggestellt wurde. Einem venezianischen Prachtbau nachempfunden, weist es eine Fülle an baulichen Details auf, die in Formensprache, Mythologie und Bildprogramm auf die Antike verweisen. Spätere innenarchitektonische Veränderungen des Hauses zeigen, dass auch das Zeitalter des Barock sich antiker Traditionen bediente, um das erstarkte bürgerliche Selbstbewusstsein angemessen zu dokumentieren.

Termine

Donnerstag, 1.11.2012, 16 Uhr
Samstag, 24.11.2012, 14 Uhr

Die Teilnahme an der Führung und der zugehörige Museumseintritt sind am Donnerstag kostenlos. Am Samstag ist die Führungsgebühr im Museumseintritt von 5 EUR, ermäßigt 3 EUR, enthalten.

Zusatztermin 8. November 16 Uhr
Auf Grund der großen Nachfrage bietet das Stadtmuseum Fembohaus diesen Zusatztermin an. Die Teilnahme und der zugehörige Museumseintritt sind kostenlos.

 

Die Restauratorin Eva-Charlotte Pridöhl bei der Arbeit.

Live-Restaurierung eines Deckengemäldes

Die Nürnberger Restauratorin Eva-Charlotte Pridöhl lässt sich bei ihrer Arbeit an einem Deckengemälde des 18. Jahrhunderts über die Schultern sehen und beantwortet Fragen zu ihrer Tätigkeit.

Anlässlich des 350jährigen Bestehens der Nürnberger Kunstakademie zeigt die Gemälde- und Skulpturensammlung der Stadt Nürnberg vom 16. Mai bis 2. September 2012 im Stadtmuseum Fembohaus die Sonderausstellung "1662-1806. Die Frühzeit der Nürnberger Kunstakademie". Ausstellung und Katalog werden aktive Bestandserschließung und konservatorische Aufbereitung miteinander verbinden und einige bislang nicht publizierte Kunstwerke aus den Kunstsammlungen der Stadt Nürnberg präsentieren.

Eines dieser Werke ist ein zu restaurierendes Deckengemälde, das durch seine hohe malerische und auch technische Qualität besticht. Das etwa 2,68 x 4,75 Meter große Objekt stammt aus dem Umfeld der Nürnberger Malerfamilie Preissler - von der zwei Mitglieder, Johann Daniel Preissler und Justin Preissler Direktoren der Kunstakademie waren.

Die Gelegenheit, die Restaurierung im Ausstellungsforum des Stadtmuseums Fembohaus live zu verfolgen, besteht an folgenden Terminen:

Mittwoch
28. März 2012
Donnerstag
29. März 2012
jeweils 14 bis 16 Uhr

Dieses Angebot ist im regulären Museumseintritt von 5 EUR, ermäßigt 3 EUR, enthalten.

 

Stefan Grasse und Raphael Kempken.
© Gerd Grimm
 

Blaue Nacht im Stadtmuseum Fembohaus:
Meister, Könner und Experten

Samstag, 19. Mai 2012, 19 bis ca. 1 Uhr

"Meisterliches aus dem Süden": Tango, Bossa, Son, Valse und Flamenco

Das Duo Stefan Grasse (Gitarre) und Raphael Kempken (Vibraphon, Percussion) taucht mit meisterlich gespielter ibero-amerikanischer Musik voll Poesie und Klangreichtum das Barockvestibül im Stadtmuseum Fembohaus in neues Licht. Tango, Bossa Nova, Son cubano, Valse musette und Flamenco - wer kann der Magie dieser grandiosen Musikstile widerstehen?

19.45, 21.45 und 23.45 Uhr

Sonderausstellung: "1662-1806: Die Frühzeit der Nürnberger Kunstakademie"

Ausstellungsforum im Erdgeschoss

"Nürnberg im Film I und II": Porträt einer deutschen Stadt von 1911 bis 1971

Noricama-Saal (erreichbar über den Innenhof im Erdgeschoss)

19 bis 21 Uhr und 22 bis 24 Uhr

"Könner"
Fünf filmische Künstlerporträts aus Nürnberg und der Region von der Medienwerkstatt Franken

Noricama-Saal (erreichbar über den Innenhof im Erdgeschoss)

21 und 24 Uhr

Kurzführungen zu Meisterwerken

"Das Friedensmahl" von J. von Sandrart
20.45 und 22.45 Uhr

"Das Schöne Zimmer aus dem Pellerhaus"
21.15 und 23.15 Uhr

2. Obergeschoss

Schaustück des Monats Juni 2012: Johann Justin Preißlers Deckengemälde "Die Apotheose des Aeneas". Öl auf Leinwand, 1731/32 (Ausschnitt).

Schaustück des Monats Juni 2012
"Die Apotheose des Aeneas"

Johann Justin Preißler, 1731/32
Öl auf Leinwand

Auch im Jahr 2012 setzen wir unsere beliebte Sonderreihe "Schaustück des Monats" fort, in der wir Ihnen besondere Exponate aus dem Besitz der Stadt Nürnberg vorstellen. Der Juni ist Johann Justin Preißlers Deckengemälde "Die Apotheose des Aeneas" aus dem Jahr 1731/32 gewidmet, das über den Juni hinaus noch bis zum 2. September 2012 in der Ausstellung "1662-1806. Die Frühzeit der Nürnberger Kunstakademie" im Stadtmuseum Fembohaus zu sehen ist.

1730 hatte Graf Christian zu Wied-Runkel das Haus in der Nürnberger Johannisstraße 30 (heute: Nr. 34, Standort des "Orpheum") erworben. Kurz nach Erwerb erfolgte der Aus- und Umbau des Anwesens auf ein standesgemäßes Niveau. Den Auftrag, den Deckenspiegel im "Neuen Saal" mit einem Gemälde zu versehen, erhielt der junge Maler Johann Justin Preißler (1698-1771). Dieser genoss seine erste künstlerische Ausbildung durch seinen Vater Johann Daniel Preißler, den damaligen Direktor der Nürnberger Malerakademie. Nachdem Johann Justin Preißler einige Zeit selbst die Akademie besucht hatte, reiste er 1724 zur Vervollkommnung seiner künstlerischen Fähigkeiten nach Italien, wo er sich zu einem Antikenkenner mit großem Wissen um mythologische Themen entwickelte. Als er 1731 nach Nürnberg zurückkehrte, wurde er schon bald mit der Anfertigung des Deckengemäldes beauftragt. Noch voll von den Eindrücken seiner Zeit in Italien, wählte er als Bildmotiv - nach der literarischen Vorlage aus Ovids "Metamorphosen" - die Apotheose des Aeneas. Er gibt die Szene wieder, in der Venus ihren Vater Jupiter darum bittet, ihren Sohn Aeneas, einen trojanischen Kriegshelden, zur Gottheit zu erheben. Anfang des 19. Jahrhunderts wurden die Gebäude des Wiedischen Gartenanwesens abgerissen. Der Verbleib des Deckengemäldes blieb zunächst unklar, bis es 2007 in einem Depot der Gemälde- und Skulpturensammlung der Stadt Nürnberg wiederentdeckt und 2012 restauriert wurde.

Für interessierte Museumsbesucher, die mehr über den Künstler, das Werk sowie seine Geschichte erfahren möchten, haben sich die städtischen Museen ein ganz besonderes Serviceangebot einfallen lassen:

Im Rahmen der Präsentation des Juni-Schaustücks bietet Ludwig Sichelstiel von der Gemälde- und Skulpturensammlung der Stadt Nürnberg zwei kostenlose Spezialführungen an:

Termine

Dienstag, 12. Juni 2012:
15 Uhr
Donnerstag, 21. Juni 2012:
15 Uhr

Veranstaltungsplakat
 

"Zeitmaschine. Landesgeschichtsforum 2012"

6. und 7. Juli 2012

Im Rahmen des Landesgeschichtsforums finden im Stadtmuseum Fembohaus folgende Veranstaltungen statt:

"1662-1806: Die Frühzeit der Nürnberger Kunstakademie"

Sonderausstellung im Ausstellungsforum
Freitag, 6. Juli und Samstag, 7. Juli
weitere Infos
<http://www.museen.nuernberg.de/fembohaus/ausstellungen.html>

Stadtgeschichte trifft Physik

Schüler präsentieren ihre Nachbauten bedeutender Nürnberger Erfindungen
Freitag, 6. Juli, 14.15 und 16 Uhr
weitere Infos
<http://www.museen.nuernberg.de/fembohaus/ausstellungen.html>

Beste Beziehungen!? Nürnberg und die Kaiser

Führung durch die Museumsleiterin Brigitte Korn
Samstag, 7. Juli, 14 Uhr
weitere Infos
<http://www.museen.nuernberg.de/fembohaus/ausstellungen.html>

Von der Reichsstadt zur bayerischen Landstadt: Bürgerliches Leben in Nürnberg um 1800.

Vortrag mit Lesung
Samstag, 7. Juli, 19 Uhr
weitere Infos
<http://www.museen.nuernberg.de/fembohaus/ausstellungen.html>

Schüler entwerfen ihr Astrolabium auf dem Rechner und schneiden es im Fablab Nürnberg mit dem Laser selbst aus.
© Gymnasium Lauf
Verschiedene Tests am Funktionsmodell einer Sonnenuhr von Hans Tucher.
© Gymnasium Lauf

Stadtgeschichte trifft Physik

Schüler präsentieren ihre Nachbauten bedeutender Nürnberger Erfindungen

Freitag, 6. Juli 2012, 14.15 und 16 Uhr

Nürnberg wurde im Spätmittelalter und der Frühen Neuzeit zu einem "Epizentrum von Erfindungen und Innovationen", vor allem die technischen Entwicklungen genossen besonderen Ruhm. Hier bewies man vor allem bei der Herstellung von mechanischen, astronomischen und nautischen Präzisionsinstrumenten den berühmten "Nürnberger Witz".

Schülerinnen und Schüler eines P-Seminars des Gymnasiums Lauf haben bedeutende technische Erfindungen aus Nürnberg als Hands-on-Exponate nachgebaut, in der Überzeugung, nur wer selbst etwas ausprobieren kann, "begreift" seine Bedeutung. Die Schülerinnen und Schüler werden die traditionell Peter Henlein zugeschriebene Taschenuhr, eine Erfindung Albrecht Dürers zum perspektivischen Zeichnen, Hans Tuchers Sonnenuhr und das Astrolabium von Regiomontanus fachkundig präsentieren und zum Ausprobieren einladen.

Kaiser Matthias unter dem Traghimmel bei seinem Besuch Nürnbergs im Jahr 1612.
© Staatsarchiv Nürnberg

Beste Beziehungen!? Nürnberg und die Kaiser

Führung durch die Museumsleiterin Brigitte Korn

Samstag, 7. Juli 2012, 14 Uhr

Im Lauf des Hoch- und Spätmittelalters stieg Nürnberg von einer Reichsburg des 11. Jahrhunderts zu einer der mächtigsten Metropolen Europas auf. Durch kaiserliche Privilegien vielfach gefördert, gelang es dem Rat, die Stadt direkt dem Schutz des Kaisers und Reichs zu unterstellen, d. h. den Status einer Reichsstadt zu erlangen. Zeichen der kaiserlichen Wertschätzung für Nürnberg waren beispielsweise die Verwahrung des Kron- und Reliquienschatzes des Reiches an diesem Ort oder die Bestimmung der Goldenen Bulle von 1356, in der verfügt wurde, dass jeder Herrscher nach seiner Wahl seinen ersten Reichstag in Nürnberg abzuhalten habe. Die kaiserliche Gunst musste allerdings immer wieder teuer erkauft werden, durch Heeres- und Finanzleistungen, durch von der Stadt auszurichtende, kostspielige Kaiserbesuche, in Huldigungszeremonien und Treuebezeugungen. Die Führung zeigt wichtige Schritte auf dem Weg Nürnbergs zur Reichstadt nach und thematisiert die schwierige Politik des Lavierens zwischen den eigenen, städtischen Interessen und denen von Kaiser und Reich.

Paul Wolfgang Merkel, Gemälde von Jakob Wilhelm Christian Roux, 1814.
© Germanisches Nationalmuseum/ Paul Wolfgang Merkel'sche Familienstiftung

Von der Reichsstadt zur bayerischen Landstadt: Bürgerliches Leben in Nürnberg um 1800.

Vortrag von Prof. Dr. Georg Seiderer mit Lesung (Hannes Seebauer) aus den Tagebüchern des Nürnberger Kaufmanns Paul Wolfgang Merkel (1756-1820)

Samstag, 7. Juli 2012, 19 Uhr

Die Jahrzehnte um 1800 waren eine der großen Umbruchsepochen der europäischen Geschichte. Während die Französische Revolution, die Kriege von 1792 bis 1815 und Napoleon den Kontinent tiefgreifend veränderten, gewann das Bürgertum in dieser Epoche an Gewicht. Der Nürnberger Kaufmann Paul Wolfgang Merkel steht exemplarisch für das Bürgertum Nürnbergs am Übergang vom Ancien Régime zur Moderne. Als führender Vertreter der bürgerlichen Opposition gegen den patrizischen Rat, als Marktvorsteher und erster Abgeordneter Nürnbergs im bayerischen Landtag nahm er mitgestaltend an den öffentlichen Angelegenheiten teil. Zugleich reflektieren seine von 1794 bis 1819 beinahe lückenlos geführten Tagebücher den gesellschaftlichen und politischen Wandel und gewähren als eine kulturgeschichtliche Quelle ersten Ranges Einblicke in das Alltagsleben einer Nürnberger Kaufmannsfamilie. In Verbindung mit Lesungen aus den Tagebüchern erschließt der Vortrag Facetten bürgerlichen Lebens um 1800.

 

Der Cembalist Leon Berben.

Barockmusik aus Nürnberg. Cembalovariationen von Komponist Hans Leo Hassler

Sonntag, 15. Juli 2012, 15 Uhr
Barockvestibül

Anlässlich des 400. Todestages des Nürnberger Komponisten Hans Leo Hassler (1564-1612) findet die Konzertreihe "Fränkischer Sommer - Musica Franconia" dieses Jahr ihren Weg in die barocken Hallen des Vestibüls im Fembohaus.

Der mehrfach für seine Tonaufnahmen ausgezeichnete Cembalist Leon Berben gibt dort mit den Variationen "Ich gieng einmal spatieren" das bekannteste Instrumentalwerk des frühbarocken Nürnberger Tonkünstlers zu Gehör.

Eintrittspreis: 24 EUR

Die Karten sind erhältlich in der NN Ticket-Corner in der Mauthalle unter Telefon (0911) 216 22 98 oder unter
www.fraenkischer-sommer.de

 

Titelbild der Veranststaltung
 

Päpste, Huren, Königskinder.
Der Gegenwartserfolg des historischen Romans

Podiumsdiskussion

Samstag, 11. August 2012, 20 Uhr

Der Boom ist ungebrochen. Historische Romane haben seit vielen Jahren einen Stammplatz auf den Bestsellerlisten Deutschlands. Eingebettet in das Kolorit der jeweiligen Zeit werden historisch verbürgte Geschehen mit meist fiktionalen privaten Geschichten verwoben. Gefallen an individuellen Schicksalen, Sehnsucht nach Abenteuer, Lust auf exotisches Flair und vielfach echtes Interesse an Historie scheinen den Erfolg dieser Romangattung auszumachen.

Das Literaturfest "wortwärts" wird am 11. August mit einer Podiumsdiskussion zu Gast im Stadtmuseum Fembohaus sein und die Erfolgsgeschichte des historischen Romans genauer unter die Lupe nehmen. Es diskutiert Dirk Kruse vom Bayerischen Rundfunk mit den bekannten Autoren Sabine Weigand und Wolfram Fleischhauer sowie der Germanistin Anna Redlich-Gaida.

Eintritt: 5,00 EUR

 

Joachim von Sandrart: Die Erziehung des Jupiter, vor 1679. Gemälde Öl auf Leinwand. Dieses Gemälde bestimmte Joachim von Sandrart für die Stadt Nürnberg als er Präsident der Kunstakademie wurde.
© Germanisches Nationalmuseum
Corneli(u)s Biltius: Quodlibet, nach 1686. Öl auf Leinwand.
© Germanisches Nationalmuseum

1662 - 1806. Die Frühzeit der Nürnberger Kunstakademie

16. Mai bis 2. September 2012

Eine Ausstellung der Gemälde- und Skulpturensammlung der Stadt Nürnberg.

1662 wurde in Nürnberg die erste deutsche Kunstakademie gegründet, die somit in diesem Jahr ihr 350-jähriges Bestehen feiert. Dieses Jubiläum nimmt die Gemälde- und Skulpturensammlung der Stadt Nürnberg zum Anlass, die Geschichte der Akademie zwischen der Mitte des 17. und dem Anfang des 19. Jahrhunderts zu beleuchten. Gegründet als private Initiative, wurde die Akademie ab 1671 von der Reichsstadt Nürnberg übernommen, bis sie 1806 königlich-bayerisch wurde.

Nürnberg und die Kunstakademie

Wichtige Impulse gewinnt das künstlerische Leben in Nürnberg durch die vielen Künstler die zu Kongressen und Kaiserbesuchen in die Stadt kommen. Die Ereignisse in Zusammenhang mit dem Friedensverhandlungen zum Ende des Dreißigjährigen Krieg, die 1649 bis 1650 in Nürnberg stattfinden, werden anhand des imposanten Gemäldes "Das Friedensmahl" von Joachim von Sandrart (1606-1688) erläutert. Derartige (kultur-)historisch bedeutende Ereignisse sowie der hohe Bildungshorizont des weltoffenen Patriziats ebnen den Weg zur Gründung der Kunstakademie. Programmatische Kunstwerke von den in Frankfurt am Main geborenen Gründern der Akademie - Joachim von Sandrart und seinem Neffen Jakob -, deren Familie ursprünglich aus dem belgischen Hennegau stammte, sowie Mitgliedern der ebenfalls zugewanderten Malerfamilie Preissler stehen daher im Mittelpunkt der Ausstellung.

Das Ende der Frühzeitakademie markieren die Arbeiten des letzten reichsstädtischen Akademiedirektors und Porträtmalers Johann Eberhard Ihle (1727-1814), der sein Amt von 1771 - 1811 ausübte. Als Nürnberg 1806 königlich-bayrisch wurde, wurde die Kunstakademie zur "Provinzialkunstschule" degradiert. Für lange Zeit verlor sie damit ihren akademischen Status.

Ausführlichere Informationen zu dieser Ausstellung finden Sie unter
Gemälde- und Skulpturensammlung
<http://www.museen.nuernberg.de/skulpturen/ausstellungen.html>

 

Johann Justin Preißler (1698-1771): Die Apotheose des Aeneas, Deckengemälde, 1732.

Begleitprogramm zur Ausstellung

Führungen durch die Ausstellung

Führungen des Kunst- und Kulturpädagogischen Zentrums der Museen in Nürnberg (KPZ):

Mai
27.05.2012
Juni
10.06./ 24.06.2012
Juli
08.07./ 22.07.2012
August
05.08./ 19.08.2012
September
02.09.2012
14 Uhr

Kosten
2,00 EUR zzgl. zum Ausstellungseintritt

Kuratorenführung mit Dr. Ursula Kubach-Reutter

Leiterin der Gemälde- und Skulpturensammlung der Stadt Nürnberg.

Dienstag, 19. Juni 2012:
15 Uhr
Mittwoch, 29. August 2012:
15 Uhr
Schaustück des Monats Juni

Johann Justin Preißler: Die Apotheose des Aeneas (Deckengemälde), 1732

Projektgruppe "Muse[e]n-Lesung" mit Christoph Kujawa, Susanne Rudloff, Günter Körner, Michael Lösel, Vincent E. Noel, Wolfgang Dahms, Elke Janoff, Madeleine Weishaupt, Holger Trautmann.
© Bob Radek

"Musenküsse und andere Genüsse"

Eine festliche Rückschau auf die literarischen Führungen der Projektgruppe "Mus[e]en-Lesung"

Sonntag, 9. September 2012, 14.30 Uhr

Mit der Veranstaltung "Musenküsse und andere Genüsse" sind die Muse[e]n Lesungen erstmals zu Gast im Stadtmuseum Fembohaus, diesmal zu einem festlichen Rückblick auf die vergangenen literarischen Rundgänge, die im Albrecht-Dürer-Haus, im Spielzeugmuseum, im Museum Industriekultur und im Museum Tucherschloss stattfanden.

Inspiriert durch das jeweilige Museumsambiente und interessante Ausstellungsobjekte entstanden zahlreiche poetische Texte, die Sprachspiel, Kunst und Geschichte Nürnbergs auf neuartige Weise miteinander verbinden. Die Veranstaltungsreihe, die eine Gruppe von freien Autoren um Michael Lösel seit Herbst 2010 in Zusammenarbeit mit den Museen der Stadt Nürnberg anbietet, erfreut sich inzwischen eines stetig wachsenden Publikums.

Die Veranstaltung "Musenküsse und andere Genüsse" ist gleichzeitig Auftakt für die neuen "Literatouren", die im Stadtmuseum Fembohaus ab September 2012 gastieren werden.

Preis:
Der Besuch der "Mus[e]en-Lesung" ist im regulären Eintrittspreis von 5,00 EUR/ ermäßigt 3,00 EUR enthalten.

 

Die "kritische Deutschlandkarte", auf der Tobias Mayer die Ungenauigkeiten der damaligen Landkarten aufzeigt, 1750.
© Museen der Stadt Nürnberg, Graphische Sammlung

Tobias Mayer und die Lösung des Längengradproblems

Vortrag von Prof. Dr. Armin Hüttermann
Auftaktveranstaltung der Reihe "Die Vermessung der Welt. Leitfossilien der Kartographie"

Montag, 1. Oktober 2012, 19 Uhr

Der Vortrag widmet sich dem Mathematikgenie, dessen Todestag sich in diesem Jahr zum 250. Mal jährt. In ganz besonderer Weise ist er mit der Geschichte des Stadtmuseums und der Nürnberger Stadtgeschichte verbunden. Tobias Mayer (1723-1762) arbeitete ab 1746 für fünf Jahre für den Homännischen Landkartenverlag, der bis 1848 seinen Sitz im Stadtmuseum Fembohaus hatte. Seine astronomischen Beobachtungen verbesserten die Genauigkeit der kartographischen Erzeugnisse des Verlags entscheidend, die dem Unternehmen zu seiner einzigartigen Weltgeltung verhalfen.

Im Jahr 1751 wurde er als Professor und Leiter der Universitätssternwarte nach Göttingen berufen, wo er sich intensiv mit der Längengradmessung, einem bis dahin ungelösten Problem, beschäftigte. In diesem Zusammenhang begann er auch einen Mondglobus zu entwerfen, den er jedoch, verursacht durch seinen frühen Tod, nicht mehr vollenden konnte. Für seine außerordentlichen Leistungen auf dem Gebiet der Längengradbestimmung wurde er posthum ausgezeichnet.

Professor Dr. Armin Hüttermann, Vorsitzender des Tobias-Mayer-Vereins und ausgewiesener Kenner der Tobias-Mayer-Forschung, gibt mit seinem Vortrag Einblick in die neuesten Forschungsergebnisse.

Die Vortragsreihe ist ein Projekt des Bildungszentrums im Bildungscampus Nürnberg/ Fachteam Planetarium in Kooperation mit den Museen der Stadt Nürnberg/ Stadtmuseum Fembohaus, dem Bayerischen Philologenverband (Fachgruppe Physik), der Willibald-Pirckheimer-Gesellschaft und dem Cauchy-Forum-Nürnberg e.V. (Konzeption).
Programm der Vortragsreihe
PDF-Datei (140 KB)
<http://www.museen.nuernberg.de/download/download_fembohaus/programm_vermessung_der_welt.pdf>

Der Preis für die gesamte Vortragsreihe beträgt 39,00 EUR. Buchung über das Bildungszentrum der Stadt Nürnberg, Kurs Nr. 00910
Online-Buchung

 

Plakat des Films
"Der gute Kopf", ein Film von Sabine Willmann über ein faszinierendes Wissenschaftlerleben, das auch nach Nürnberg führte...
© do-q media Film- und Musikproduktion

"Der gute Kopf"

Filmische Dokumentation über Tobias Mayer von Sabine Willmann

Samstag, 6. Oktober 2012, 19 Uhr

Anlässlich des 250. Todestags zeigt das Stadtmuseum Fembohaus den Film "Der gute Kopf", der die verschiedenen Lebensstationen des Mathematikers und Astronomen Tobias Mayer, der internationale Kartographiegeschichte geschrieben hat, nachzeichnet. Die Dokumentation nimmt seine herausragenden wissenschaftlichen Leistungen in den Fokus bis hin zur Lösung des sog. Längengradproblems, zu der er maßgeblich beitrug. In Interviews beleuchten Astrophysiker, Mayerfans, Geocacher, Archivare und Historiker die Ausgangssituation Mayers im 18. Jahrhundert, welche Methode er herausfand, worin seine Leistungen im Einzelnen bestanden und wo man ihm heute noch nachspüren kann.

Auch für die Nürnberger Stadtgeschichte und die des Stadtmuseums ist Tobias Mayer von großer Bedeutung. Er fertigte während seiner Tätigkeit bei der berühmten Homännischen Landkartenoffizin, die ihren Sitz im Stadtmuseum Fembohaus hatte, eine Vielzahl von Landkarten an, die aufgrund seiner astronomischen Messungen von so hoher Qualität waren, dass sie dem Verlag zur Weltgeltung verhalfen.

Die Regisseurin Sabine Willmann gibt Einblick in die Entstehung der filmischen Dokumentation und steht zu einem weiterführenden Gespräch zur Verfügung.

Der Film wird als Rahmenprogramm des Stadtmuseums Fembohaus zur Vortragsreihe "Die Vermessung der Welt" gezeigt. Er ist eine do-q media-Produktion, nähere Informationen unter
www.do-q.de

 

Zeichnung des Pelzmärtels
Der Pelzmärtel kommt!

Der Pelzmärtel kommt!

Ein Aktionstag für die ganze Familie
Sonntag, 11. November 2012, 14 bis 17.30 Uhr

Wer ist eigentlich der Pelzmärtel? Was hat er mit Sankt Martin zu tun? Warum werden am Martinstag Gänse gegessen?

Das Stadtmuseum Fembohaus und das Kunst- und Kulturpädagogische Zentrum der Museen in Nürnberg laden ein zum fröhlichen Familientag rund um den Pelzmärtel und die Martinsgans.

Wo hat sich die Gans versteckt? Die kleineren Kinder begeben sich auf eine spannende Gänsesuche im Museum, während die älteren bei einem unterhaltsamen Erkundungsspiel dem Speisen und Genießen in der Alten Reichsstadt auf den Grund gehen. Im Werkstattbereich gestalten wir bunte Laternen und unser ganz persönliches Gänsespiel. Während die Kleinen kreativ sind, hören die Großen Interessantes und Wissenswertes über den fränkischen Pelzmärtel und die Martinsgans. Blitzlichtführungen gibt es zum Gänsemännchen, zu einem Gemälde vom Hauptmarkt und zum Schönen Zimmer.

Außerdem studieren wir bekannte Martinslieder ein - denn in der Dämmerung führt ein stimmungsvoller Laternenzug durch das ganze Museum. Schließlich kommt noch der Pelzmärtel persönlich ins Fembohaus und belohnt die Kinder mit einer kleinen Überraschung.

Eintrittspreis
2,00 EUR für die Pelzmärtel-Karte, zusätzlich zum regulären Museumseintritt
Kinder bis 16 Jahren zahlen keinen Aufschlag.

 

Die Fassade der neu eröffneten Stadtbibliothek Zentrum Nürnberg.
© Jutta Missbach

Schreiben, lesen und vermitteln:
Literarische Akteure in der Stadt

Stadtgespräch im Fembohaus
Freitag, 23. November 2012, 18 Uhr

Literatur findet nicht im luftleeren Raum statt. Sie reagiert auf ihre soziokulturelle Umgebung und gestaltet sie gleichzeitig. Lese- und Literaturfähigkeit gehören zu den Bildungszielen ersten Ranges. Wie sehen die Bedingungen für die Entstehung von Literatur in unserer Region aus? Welche Motivationen und Leidenschaften treiben die literarischen Akteure an, seien sie Produzenten, Vermittler oder Rezipienten? Wie prägen die außerschulischen Institutionen das literarische Leben in der Stadt?

Im zeitlichen Umfeld der Neueröffnung der Stadtbibliothek gehen wir diesen und anderen Fragen nach und werfen dabei auch einen Blick auf die Situation in den Museen: Hier soll es vor allem um die Überlegung gehen, welches Potential historische Ausstellungen als Forum oder Bühne für Aktionen wie literarische Führungen, Lesungen oder Theateraufführungen haben.

Das Format "Stadtgespräch" bietet in regelmäßigen Abständen ein Diskussionsforum zu aktuellen Fragestellungen in Nürnberg. Eine Veranstaltungsreihe in Kooperation mit dem Kunst- und Kulturpädagogischen Zentrum der Museen in Nürnberg (KPZ).

Es diskutieren:

Susanne Schneehorst, Stadtbibliothek im Bildungscampus Nürnberg

Ewald Arenz, Schriftsteller

Siegfried Strassner, Fachleitung Literatur im Literaturzentrum Nord, KUNO

Moderation:

Brigitte Korn, Leiterin Stadtmuseum Fembohaus

Dr. Ingmar Reither, Kunst und Kulturpädagogisches Zentrum der Museen in Nürnberg (KPZ)

 

Titelbild der Veranstaltung
Der sprichwörtliche Erfindergeist wird, inspiriert durch Exponate, genauer unter die "Sprach-Lupe" genommen.

"Erfindergeist und andre große Würfe"

Literarische Führung der Projektgruppe "Mus[e]en-Lesung"

Ab Mitte September gastieren die Mus[e]en-Lesungen im zweiwöchigen Rhythmus im Stadtmuseum Fembohaus, dem einzig erhaltenen patrizischen Kaufmannshaus Nürnbergs. Die Schriftsteller lassen sich von Exponaten, wie etwa den europaweit vermarkteten Landkarten des Homännischen Verlags, der Sonnenuhr auf der Hausfassade oder der prächtigen Ausstattung des Schönen Zimmers inspirieren.

Bei ihren literarischen Wanderungen durch das Museum werfen die Autoren an etwa einem Dutzend Lesestationen Schlaglichter auf Nürnberg und die Geschichte des Fembohauses. Dabei wird der "Nürnberger Witz", der sprichwörtliche Erfindergeist, genauer unter die "Sprach-Lupe" genommen.

Termine

Sonntags, 14.30 Uhr

Oktober
28.10.2012
November
18./ 25.11.2012

Preis:
Der Besuch der "Mus[e]en-Lesung" ist im regulären Eintrittspreis von 5,00 EUR/ ermäßigt 3,00 EUR enthalten.

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.michael-loesel.de/pages/musefembo.html

 

Große Wappenschüssel, im Fond Allianzwappen der Familien Grundherr von Altenthann und Fürer von Haimendorf, Nürnberg 1723
© Gemälde- und Skulpturensammlung der Museen der Stadt Nürnberg
Pomeranzenkübel, Nürnberg um 1720
© Gemälde- und Skulpturensammlung der Museen der Stadt Nürnberg

Nürnberg weiß-blau

300 Jahre Nürnberger Fayence-Manufaktur und die Sammlung Helmut Neuner.

22. September bis 25. November 2012

Eine Ausstellung der Gemälde- und Skulpturensammlung der Museen der Stadt Nürnberg mit Unterstützung des Germanischen Nationalmuseums und der Sammlung Helmut Neuner.

300 Jahre Nürnberger Fayence - Manufaktur

Es gibt verschiedene Materialien aus denen Keramiken hergestellt und mehrere Techniken mit denen diese bemalt werden können. Die Technik der "Fayencen" wurde durch die Mauren in Spanien eingeführt. Über Mallorca kamen diese bunten Keramiken nach Italien, wo man diese Keramikart "Majolika" nannte. In Frankreich gab man den aus dem italienischen Faenza eingeführten Keramiken den Namen "Faience". In den deutschsprachigen Gebieten hat sich vor allem die zweite Bezeichnung durchgesetzt.

Bis Anfang des 18. Jahrhunderts machten sogenannte "Hausmaler" - hauptsächlich Goldschmiede und Glasmaler - Nürnberg für besonders fein bemalte Fayencen weit über Süddeutschland hinaus berühmt. Namentlich kann hier Georg Friedrich Grebner genannt werden. Die dafür notwendigen Gefäße führten die Hausmaler als sogenannte "Weißware" vorwiegend aus den großen Fayenceproduktionsstätten Hanau und Delft nach Nürnberg ein. In Nürnberg selbst wurde bis dahin so gut wie keine Fayencen hergestellt.

Eine Spezialität der Hausmaler waren Wappenteller, die das Nürnberger Patriziat gerne in Auftrag gab, um diese in ihren Repräsentationsräumen auf Borden und Kaminen und in speziellen Schränken zu präsentieren. Aus der Tucherschen Sammlung des Museums Tucherschloss können in der Ausstellung mehrere dieser sehr schönen Teller mit Allianzwappen gezeigt werden, die anläßlich von Eheschließungen in Auftrag gegeben wurden.

Die Gründung der Manufaktur

Am 26. Mai 1712 gründeten die "Venediger Glas- und Krughändler" Christoph Marx, Heinrich Gottfried Hemmon und Johann Conrad Romedi die Nürnberger Fayence-Manufaktur. Die Gründer waren nicht nur Kaufleute, ersterer entstammte zudem einer alten Nürnberger Zinngießerfamilie, die sich durch die für die Krüge notwendige Zinnmontage ein zusätzliches Produktionsfeld erhoffte. Für die Produktionsstätte wurden keine neuen Gebäude errichtet sondern innerhalb der Nürnberger Stadtmauern vorhandene Häuser zusammengelegt. Sie befand sich in der heutigen Kartäusergasse 18-20, also auf dem Gelände des Neubaus des Germanischen Nationalmuseums. Zeitweise beschäftigte die Fayence-Manufaktur bis etwa 20 Dreher. Zu den namentlich bekannten Malern zählten Georg Michael Tauber und Mitglieder der Familie Kordenbusch. Weiß-blaue Dekore wurden typisch für die Nürnberger Manufaktur.

Dekorvielfalt und ein breites Formenspektrum ließen das Nürnberger Unternehmen rasch zu einer der bedeutendsten Fayence-Manufakturen im süddeutschen Raum werden. Die anfänglich durch die hohe künstlerische Qualität der Malerei begründeten guten Absatzzahlen erlitten einen deutlichen Einbruch, als 1769 die Einfuhrbeschränkungen für fremde Waren in Nürnberg wegfielen. Dennoch verstand es die immer noch im Familienbesitz befindliche Nürnberger Fayence-Manufaktur, durch Erschließung neuer Absatzmärkte die Produktion bis etwa 1840 aufrecht zu halten. In den letzten Jahren produzierte sie vor allem die in bäuerlichen Kreisen des Nürnberger Umlandes sehr beliebten "Spruchteller", vorwiegend in gelblichen Farbtönen. Noch um 1800 zahlte die Fayence-Manufaktur die meisten Steuern eines Nürnberger Betriebes und war damit kein unbedeutendes Gewerbe. Die Nürnberger Fayence-Manufaktur bestand länger als die meisten anderen Manufakturen in Deutschland.

Um 1910 wurden bei einem Erweiterungsbau des Germanischen Nationalmuseums die historische Fayence-Manufaktur freigelegt. Die damals gemachten Funde befinden sich heute im Germanischen Nationalmuseum. Einige Beispiele dieser stadtarchäologisch interessanten Zeugnisse können in der Ausstellung präsentiert werden.

"Fayencen" ein Thema für institutionelle und private Sammler

"Fayencen" sind ein klassisches kunsthandwerkliches Sammelgebiet sowohl von Museen als auch von Privatsammlern. Mit dem teilweise Erwerb 1933 der qualitativ besten Sammlung von Nürnberger Fayencen, die jemals zusammengetragen wurde, nämlich der Sammlung des Potsdamers Paul Heiland, konnte die Stadt Nürnberg eine ungewöhnlich geschlossene und vollständige Sammlung aller von der Nürnberger Fayence-Manufaktur hergestellter Formen und Muster erwerben. 1995 wurde dieses Konvolut als Leihgabe an das Germanische Nationalmuseum gegeben.

Das Germanische Nationalmuseum sammelte ebenfalls Nürnberger Fayencen, die in den 1980er Jahren durch die Übernahme der Bestände des Gewerbemuseums der Landesgewerbeanstalt ergänzt wurden. Damit befinden sich im Germanischen Nationalmuseum wesentliche Bestände der Nürnberger Fayencen, die erhalten geblieben sind.

Der Nürnberger Sammler Hemut Neuner (geb. 1942) sammelt seit vielen Jahren Keramik. Er konzentrierte sich in den letzten Jahren in auf Krüge, die vornämlich aus Nürnberg stammen. Seine Sammlung enthält zudem wichtige Einzelstücke der Produktion der Nürnberger Hausmaler.

Ergänzt wird die Präsentation durch moderne Fayencen der Keramikerin Sigrid Frey im Innenhofe des Stadtmuseums Fembohaus.

Mit dieser Ausstellung wird nicht nur die Geschichte der Nürnberger Fayence-Manufaktur erstmals in einer Ausstellung thematisiert, sondern durch die Zusammenführung von institutionellen und privaten Sammlungen wird ein Blick auf ein bisher wenig beachtetes Feld des Nürnberger Kunsthandwerkes möglich.

Weitere Informationen zur Ausstellungen finden Sie unter
Gemälde- und Skulpturensammlung
<http://www.museen.nuernberg.de/skulpturen/ausstellungen.html>

Eröffnung der Ausstellung

Freitag, 21. September 2012 um 18 Uhr
Stadtmuseum Fembohaus, Burgstraße 15

Begleitausstellung

Ergänzt wird die Ausstellung durch eine Präsentation moderner Fayencen der Keramikerin Sigrid Frey im Innenhof des Stadtmuseums Fembohaus.

Führung

Mittwoch, 10. Oktober 2012, 15 Uhr
Dr. Silvia Glaser, Leiterin der Sammlung Gewerbemuseum und Design im Germanischen Nationalmuseum

Vermittlungsprogramm in Kooperation mit dem Kunst- und kulturpädagogischen Zentrum der Museen in Nürnberg (KPZ):

Öffentliche Führungen durch die Ausstellung

Ab dem 30.9. jeweils sonntags um 14.00 Uhr
Teilnahmegebühr: 2 EUR zzgl. Eintritt

Individuell buchbare Gruppenführungen

Kunst- und Kulturpädagogisches Zentrum der Museen in Nürnberg (KPZ)
Tel.: (0911) 13 31 - 238
E-Mail: erwachsene@kpz-nuernberg.de

 

Titelbild des Schaustücks
Schaustück des Monats November 2012: Johann Leonhard Hirschmann: Porträt der Susanna Maria von Sandrart.
© Museen der Stadt Nürnberg, Gemälde- und Skulpturensammlung

Schaustück des Monats November 2012
Porträt der Susanna Maria von Sandrart

Johann Leonhard Hirschmann

Auch im Jahr 2012 setzen wir unsere beliebte Sonderreihe "Schaustück des Monats" fort, in der wir Ihnen besondere Exponate aus dem Besitz der Stadt Nürnberg vorstellen.
Der November 2012 ist einem herausragenden Nürnberger Bildwerk aus dem Jahr 1700 gewidmet: dem Porträt der Künstlerin Susanna Maria von Sandrart im Stadtmuseum Fembohaus.

Im Jahre 1700 beauftragte der Nürnberger Verleger Wolfgang Moritz Endter (1653-1723) den Maler Johann Leonhard Hirschmann (1672-1750), ein Porträt seiner Frau zu malen. Die Dargestellte stammt aus einer der renommiertesten deutschen Künstlerfamilien des 17. Jahrhunderts. Ihr Großonkel, Joachim von Sandrart (1606-1688), war der einzige international anerkannte deutsche Künstler seiner Zeit. Auch Susannas Vater, Jacob von Sandrart (1630-1708) war berühmt: Als Kupferstecher ließ er sich in Regensburg nieder, wo er 1654 Regina Christina Eimmart (1636-1708) heiratete, die Schwester des bedeutenden Kupferstechers und Mathematikers Georg Christoph Eimmart. Jacob von Sandrart lebte ab 1656 dauerhaft in Nürnberg und gründete hier 1662 die erste Malerakademie auf deutschem Boden.

Die künstlerische Begabung seiner Großnichte Susanna Maria hat Joachim von Sandrart so sehr beeindruckt, dass er schon der Zwanzigjährigen in seiner "Teutschen Academie" eine Vita widmete. Im Jahre 1683 wurde die Künstlerin mit dem 20 Jahre älteren Maler Johann Paul Auer (1638-1687) verheiratet, der nach nur vierjähriger Ehe starb. Als Witwe schuf Susanna Maria Reproduktionsstiche für den Verlag ihres Vaters. 1695 heiratete sie den Nürnberger Verleger und Buchhändler Wolfgang Moritz Endter, den Auftraggeber des später als Epitaph gerahmten Bildnisses.

Für interessierte Museumsbesucher, die mehr über die Künstlerin Susanna Maria von Sandrart, ihre berühmte Familie und die Nürnberger Porträtkunst um 1700 erfahren möchten, bietet Dr. Andreas Curtius, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Gemälde- und Skulpturensammlung der Museen der Stadt Nürnberg, zwei kostenlose Spezialführungen an.

Termine

Mittwoch, 7. November:
16 Uhr
Mittwoch, 14. November:
16 Uhr

Die beliebte Verkaufsausstellung in den Räumen Fembohauses.
© Erich Malter
Kinderkleider von Gerti Howorka.

Kunst und Handwerk.
Der Markt für schöne Dinge

Weihnachtsverkaufsausstellung
6. bis 16. Dezember 2012

Handgemacht. Liebevoll gefertigte Einzelstücke. Qualitätsvolles in zeitgemäßem Design. In Zeiten von Massenproduktion und Schnelllebigkeit ist das Besondere rar geworden. Doch in der Weihnachtsausstellung "Kunst und Handwerk" im Stadtmuseum Fembohaus finden all diejenigen, die Freude am individuell gefertigten Einzelstück haben, eine große Auswahl.

Elf Tage lang lädt "Der Markt für schöne Dinge" zum Bummel durch die stimmungsvollen Räume des einstigen Patrizierpalais aus der Renaissancezeit ein. Das Angebot reicht von kleinen Gold- und Silberpretiosen über Witziges, Ausgefallenes, Stimmungsvolles bis hin zu Praktischem in kreativem Gewand.

Auch in diesem Jahr wurden wieder über 40 Künstler aus einer Vielzahl von Bewerbungen ausgewählt. Ihre Produktpalette reicht von den klassischen Werkstoffen Holz, Papier, Glas, Keramik und Porzellan bis hin zur Textil- und Goldschmiedekunst.

Die Kunsthandwerker präsentieren persönlich ihre liebevoll ausgeführten handwerklichen Arbeiten, so dass die Besucher alles über die jeweiligen "Kunst-Stücke" und deren Herstellung erfahren können.

Auf halbem Weg zwischen Christkindlesmarkt und Burg gelegen, macht das Stadtmuseum mit seiner einmaligen Atmosphäre den Besuch zu einem wunderbaren vorweihnachtlichen Erlebnis!

Die Aussteller:

Rauschgoldengel mit Porzellanköpfchen von Otto Ziegler.
Buchbinde- und Papierarbeiten
Charlotte Grunow
Stempel, Siegel, Geschenkpapier, Siebdruckwaren und andere Papierartikel
Simone Lorenz
Traditionelle und innovative Außergewöhnlichkeiten aus Papier
Otto Ziegler
Nürnberger Rauschgoldengel handgefertigt nach altem Vorbild

Glasobjekte von Aida Glamocak.
Glas
Aida Glamocak
Experimentelle Glasobjekte

Carlo Zanoni - Individueller Schmuck aus Kaffeebohnen.
Goldschmiedearbeiten und Schmuck
Silke Erdtmann
Schmuckunikate aus edle Materialien, klare Formen, starke Farben
Hans Hertel & Ingrid Dublenycz
handgearbeiteter Unikatschmuck - Silber, Gold & Edelsteine
Annett Langer
Unikatschmuck
Java Mazurek
Schmuck-Unikate - Edles Gold, elegantes Silber, ausgesuchte Steine und Perlen
Andrea Niemietz
Unikatschmuck
Regine Radina
Schmuckstücke aus Porzellan - von Hand gefertigte Unikate
Yvonne Waldhäuser
Ketten, Colliers , Armbänder - transparente Leichtigkeit aus echten Steinen und Perlen
Susanne Wenzel
Handgearbeitete, kraftvoll massive Unikate aus Edelmetallen und Steinen
Carlo Zanoni
Schmuckobjekte aus Kaffeebohnen und anderen außergewöhnlichen Materialen

Katharina Haebler: Handgeschnitzte Figur.
Holz
Jörg Degenhardt
Feine Schatullen
Frank Grottenthaler
Schalen und Gedrechseltes aus heimischen Hölzern
Katharina Haebler
Geschnitzte und bemalte Figuren aus Lindenholz
Rudi Seitz
Gedrechseltes aus edlen Hölzern
Martin Turner
Geometrische Objekte, platonische und archimedische Körper, Polyeder
Guido von Thun
handgefertigte Unikate aus heimischen Hölzern - Geschenke, Wohnaccessoires

Kreisel und Kreiseldosen von Harry Kramer.
Keramik und Porzellan
Anna Ebenbeck
Gebrauchskeramik in schwarz-weiß, Skulpturen und Gefäße in klassischer Rakutechnik
Evelyn Hesselmann
Kapselgebrannte Unikate - Gefäße, Skulpturen, Bilder, Brunnen, Schmuck
Roswitha - Madlon Hölle
Schmuck aus Rakukeramik und Porzellan, Raku-Gefäße
Harry Kramer
Kreisel - Kreiseldosen - Kreiselobjekte aus Keramik und edlem Holz
Susanne Möhle
Holzdeckelgefäße und grünes Steinzeug
Erika Pfeiffer-Paulus
Gefäßkeramik (Einzelstücke), freie Objekte
Susanne Reuter
Steinzeuggefäße und Objekte

Taschen, Seesäcke und Accessoires von Doris Geißler.
Textil
Renate Aurnhammer
Taschen aus Fell und Filz
Anneliese Baumann
Gewand - Getier - Gefäß - Gefilzt
Doris Geißler
Taschen, Seesäcke, Accessoires und mehr, aus gebrauchten Segeln, Planen und Naturstoffen
Ingrid Göß
Tragbare, ausgefallene Unikate aus bemalter Seide, Leinen, Wolle und Strick
Martha-Ria Günther
Schals, Schmuck, Accessoires - aus Organza, Seidenjersey, Wolle
Sarah Heike
Fashion für freche Früchtchen,individuelle Baby- und Kinderbekleidung
Uschi Hetzelein
Galanteriewaren aus Wolle und Seide
Gerti Howorka
Phantastische Bilder - kleine Szenen gestickt und genäht
Gabriele Jofer
Handgefertigte Unikate - Warmes für die Ohren, Dekoratives für die Handgelenke
Alrun Müller-Breunig
Filzkunst - handgefilzter Schmuck, Objekte, Bücher, Accessoires
Birgit Roßdeutscher
Hüte, Mützen, Kappen
Anke Staubach
Hochwertige Strickkollektion, Wärmflaschen, Mützen, Schals, Stulpen und mehr
Sandra Zeller
Hochwertige Taschen aus Leder und Filz

Pinselobjekte von Katrin Lütjohann.
Varia
Waltraut Kaufmann-Schmider
Handgefertigte Seifenkreationen mit passenden handgebundenen Etuis
Katrin Lütjohann
Originelle Miniaturwelten auf Pinseln und Spachteln
Alexandra Mahr
Kunstfertige, besondere Bio-Schokoladenvariationen

Öffnungszeiten

Sonntag bis Freitag
10 - 18 Uhr
Samstags
10 - 19 Uhr

Während der Weihnachtsverkaufsausstellung ist der Eintritt ins Stadtmuseum Fembohaus auf 3 EUR reduziert. Der Besuch der Multivision NORICAMA ist in diesem Preis nicht enthalten.

Eine Übersicht der ausstellenden Künstler mit Kontaktadressen ist als PDF-Datei verfügbar:
Flyer zur Weihnachtsverkaufsausstellung "Kunst und Handwerk. Der Markt für schöne Dinge"
PDF-Datei (364 KB)

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