


Sonntag, 20. Februar 2011, von 14 bis 18 Uhr
Buntes Fastnachtstreiben herrscht im Stadtmuseum Fembohaus. Bei dem Familientag dreht sich alles um die närrischen Traditionen in Nürnberg, das im Spätmittelalter als Fastnachts-Hochburg galt. Das Programm garantiert hochwertige Unterhaltung für alle Altersgruppen: Der Nürnberger Büttenredner Heinz Hafki gibt Einblicke in die fränkische Büttenrede und erläutert dabei auch, wie eine solche Rede entsteht.
An die engen Beziehungen zwischen Nürnberg und Venedig erinnert eine geheimnisvolle Maskendame, die im prachtvollen Kostüm umherwandelt. Bei Kurzführungen geht es um den Karneval in Venedig und die Nürnberger Fastnachtsgeschichte: Die Besucher erfahren die Hintergründe des berühmten Schembartlaufs, des Umzugs der Metzger und des Tanzes der Messerschmiede. Kinder können in der Maskenwerkstatt wilde Masken, Rasseln und Trommeln herstellen.
Bei einem lustigen Quiz gehen sie den Nürnberger Fastnachtsbräuchen auf den Grund. Mit viel Gaudi und Spaß werden außerdem die alten Umzüge und Tänze nachgespielt und Turniere veranstaltet.
Die Familien-Fastnacht ist eine Veranstaltung des Stadtmuseums Fembohaus und des Kunst- und Kulturpädagogischen Zentrums der Museen in Nürnberg (KPZ). Der Eintritt für Erwachsene beträgt 2 EUR zusätzlich zum normalen Museumseintritt. Kinder bis 16 Jahre zahlen keinen Aufpreis.


Museumsfest im Stadtmuseum Fembohaus
Samstag, 25. Juni 2011, 17 bis 22 Uhr
Kaiserempfang, Friedensmahl oder Patriziertanz: In der Reichsstadt Nürnberg fanden viele prunkvolle Feste statt. Zum Abschied des langjährigen Museumsleiters Rudolf Käs steht bei einem Museumsfest die alte Nürnberger Festkultur im Mittelpunkt. In historischem Ambiente erwartet die Besucher stimmungsvolle Renaissance-Musik und historische Tänze. Bei Kurzführungen geht's nicht nur um die prächtigen Feiern sondern auch um prunkvolle Festsäle. Wer möchte, kann Sagen und Geschichten aus der alten Reichsstadt anhören oder mit einem Quiz den damaligen genussvollen Tafelfreuden nachspüren. Die Kinder schlüpfen in die Rolle mittelalterlicher Patrizier oder Handwerker, um einen feierlichen Kaiserempfang wie in früheren Zeiten nachzuspielen. In der Kreativwerkstatt gestalten sie festliche Girlanden, mit denen sie das Fembohaus dekorieren, und feierlichen Schmuck, den sie zur Erinnerung mitnehmen können.
Das Museumsfest findet in Zusammenarbeit mit dem Kunst- und Kulturpädagogischen Zentrum der Museen in Nürnberg (KPZ) statt und wird von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen der museen der stadt nürnberg unterstützt.
Das Programm des Museumsfests können Sie als PDF-Datei herunterladen.
Programm "Feiern wie früher"
PDF-Datei (89 KB)
<http://www.museen.nuernberg.de/download/download_fembohaus/programm_museumsfest.pdf>

3. März bis 24. Juli 2011
Eine Ausstellung der Gemälde- und Skulpturensammlung
Dr. Pablo de la Riestra zeichnet, fotografiert und forscht. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Architektur seiner Wahlheimat Nürnberg. Die Ausstellung umfasst etwa sechzig handkolorierte Tuschezeichnungen und gibt einen Einblick in seine Zeichentechnik und Arbeitsweise.
Weitere Informationen zur Ausstellungen finden Sie im Archiv der Gemälde- und Skulpturensammlung.
Archiv 2011
<http://www.museen.nuernberg.de/skulpturen/archiv/2011.html>

Vortrag von Dr. Pablo de la Riestra
Donnerstag, 24. März 2011, 19 Uhr
Das Stadtmuseum Fembohaus präsentiert derzeit Zeichnungen von Dr. Pablo de la Riestra und gibt Einblick in seine Zeichentechnik und Arbeitsweise. Der Wahlnürnberger bevorzugt streng frontale Ansichten sowie Isometrien, die durch detailgetreue Genauigkeit und Farbgebung bestechen. Die Ausstellung widmet sich vorwiegend Bauwerken in der Nürnberger Altstadt, aber auch Gebäuden außerhalb der Stadtmauer. In seinem Vortrag stellt Pablo de la Riestra die ausgestellten Werke vor und geht dabei ein auf die vergangene, aktuelle und zukünftige Stadtarchitektur Nürnbergs.
Carl Alexander Heideloff
Nürnberg, 1839
Aquarell und Deckfarben auf Papier
Auch im Jahr 2011 setzen wir unsere beliebte Sonderreihe "Schaustück des Monats" fort, in der wir Ihnen besondere Exponate aus dem Besitz der Stadt Nürnberg vorstellen. Der Oktober ist Carl Alexander Heideloffs Illustration zu dem Gedicht "An Nürnberg" von König Ludwig I. von Bayern aus dem Jahr 1839 gewidmet, das bis zum 30. Oktober 2011 im Stadtmuseum Fembohaus als Schaustück in der aktuellen Sonderausstellung "Sehnsucht Nürnberg. Die Entdeckung der Stadt als Reiseziel in der Frühromantik" präsentiert wird.
Während König Ludwig I. von Bayern bei der Neugestaltung seiner Hauptstadt München höchst modern auftrat und für die Kunst Italiens und der Antike schwärmte, entdeckte er in Nürnberg seine Leidenschaft für das deutsche Mittelalter. In fünfzehn Strophen hat der leidenschaftliche Dichter Ludwig seinen tiefen Gefühlen für die alte Kaiserstadt Ausdruck verliehen. Entsprechend beauftragte der Rat der Stadt den in hohen königlichen Gnaden stehenden Architekten und Maler Carl Alexander Heideloff, eine Reinschrift des Textes mit einer prunkvollen Bilderbordüre nach Art alter Stundenbücher zu verzieren - die heute wohl bedeutender ist als die schlichten Reime des Monarchen. Im Bogenscheitel halten ein Nürnbergischer Landsknecht und ein bayerischer Infanterist das Königswappen. Die fromme Bilderwelt des Rahmens zeigt Trachten aus Nürnbergs Blütezeit in der Epoche Albrecht Dürers und der Reformation, während bei den Architekturmotiven die damals äußerst beliebte Gotik dominiert.
Für interessierte Museumsbesucher, die mehr über das Werk, den Maler sowie seine Geschichte erfahren möchten, bietet Dr. Thomas Schauerte, Leiter des Albrecht-Dürer-Hauses und der Graphischen Sammlung der Stadt Nürnberg, zwei kostenlose Spezialführungen an.
Weitere Informationen zu diesem Schaustück können Sie als PDF-Datei herunterladen.
Schaustück: Carl Alexander Heideloff: Illustration zu dem Gedicht "An Nürnberg"
PDF-Datei (848 KB)
<http://www.museen.nuernberg.de/download/download_fembohaus/schaustueck_201110_ludwiggedicht.pdf>

Die Entdeckung der Stadt als Reiseziel in der Frühromantik
Ausstellung der Graphischen Sammlung im Stadtmuseum Fembohaus
25. August bis 20. November 2011
"Die Nürnberger haben mehr Cultur, die Berliner mehr Aufklärung" - das stellt Moses Mendelssohn schon 1784 fest. Diese "Cultur" wird im 19. Jahrhundert zum Inbegriff dessen, was Nürnberg für die Romantiker - nicht nur in Deutschland - bedeutet: Zeuge einer großen "altdeutschen" Vergangenheit, Museum seiner selbst und eine Art "mentale Universalheimat". Gleichzeitig wird auch der Touristenstrom breiter: Es kommen Menschen zum Schauen, Lernen und Genießen - Menschen, an denen sich aber auch verdienen lässt.
Vor allem die Künstler entdecken nun die Heimatstadt des großen Dürer mit Blick fürs Pittoreske: Stolze Patrizierhäuser, Wehrbauten, winklige Giebel und Gässchen, gemalt, gezeichnet - und durch den Druck weltweit verbreitet. Doch mit dem Nebeneinander von Mittelalter-Schwärmerei und Frühindustrialisierung, Denkmalbewußtsein und Kirchenabrissen klingt auch Paradoxes an.
Ausstellung und Katalog lassen Nürnberg zwischen Mittelalter, Romantik, Tourismus und Frühindustrialisierung in allen Facetten lebendig werden.
Führungen des Kunst- und Kulturpädagogischen Zentrums der Museen in Nürnberg (KPZ):
Kosten
2,00 EUR zzgl. zum Ausstellungseintritt
Leiter des Albrecht-Dürer-Hauses und der Graphischen Sammlung der museen der stadt nürnberg.

Gesprächskonzert mit Kirchenmusikdirektor Bernhard Buttmann, Orgel
Dienstag, 11. Oktober 2011, 19.30 Uhr
Veranstaltungsort: Kirche St. Sebald
Mindestens so wichtig wie für die Bildende Kunst und die Literatur ist die Epoche der Romantik für die Musikgeschichte. Robert Schumann und Felix Mendelssohn-Bartholdy sind zwei ihrer bedeutendsten Komponisten. Sie haben nicht nur für die Orgel komponiert, sondern gelten als die Wiederentdecker des wohl größten Orgelmeisters Johann Sebastian Bachs. Mit einführenden Erläuterungen lässt der Romantik-Spezialist Bernhard Buttmann Werke von allen dreien erklingen.
Eintritt frei

Ausstellungsbesuch mit Stadtführung
Wohin zog es die Nürnberg-Reisenden der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts? Wo waren sie während ihres Aufenthalts untergebracht? Welchen Freizeitaktivitäten gingen sie nach? Ausgehend von zeitgenössischen Stadtführern und Reisebeschreibungen wird erkundet, wie sich damals ein Nürnberg-Besuch gestaltete.
Der Gang durch die Ausstellung und die Altstadt führt zu Sehenswürdigkeiten und Sehnsuchtsorten, zu Galerien und Gasthäusern und zeichnet ein facettenreiches Bild Nürnbergs im Zeitalter der Romantik.
Sonntag, jeweils 15 Uhr
Dauer: 2 Stunden
Kosten
2,00 EUR zzgl. zum Ausstellungseintritt
Buchung und Information unter
Tel. 0911/ 13 31 - 238
E-Mail: erwachsene@kpz-nuernberg.de

Foto-Workshop mit Pirko Julia Schröder (KPZ)
Samstag, 15. Oktober 2011, 10 bis 16.30 Uhr
Nürnbergs romantisches Image lockt bis heute viele Einheimische und Gäste in die Altstadt. Dabei darf die Kamera nicht fehlen. Die Fotojagd nach begehrten Motiven gehört dazu: Wo sieht Nürnberg denn nun am "romantischsten" aus?
Was macht eigentlich ein "romantisches" Bild aus? Wie wird ein Foto interessant? Ausgehend von der Ausstellung bietet der Workshop Tricks und Tipps rund um die Ausschnittsuche, den Bildaufbau und die Aufnahmeperspektive, lädt aber auch ein, einen ganz anderen Blick zu wagen. Finden Sie Ihr liebstes Nürnberg-Bild!
Bitte eine Digitalkamera mitbringen.
Kosten
20,00 EUR/ 15,00 EUR inkl. Eintritt
max. 12 Teilnehmer
Anmeldung bis 10. Oktober 2011 unter
Tel. 0911/ 13 31 - 238
E-Mail: erwachsene@kpz-nuernberg.de

Sonntag, 20. November 2011, 16 Uhr
Es dikutieren:
Yvonne Coulin, Leiterin der Congress- und Tourismus-Zentrale Nürnberg
Karl-Heinz Enderle, Vorsitzender der Altstadtfreunde Nürnberg e. V.
Johann Casimir Eule, Stellvertreter des Staatsintendanten in künstlerischen Fragen am Staatstheater Nürnberg
Dr. Thomas Schauerte, Leiter des Albrecht-Dürer-Hauses und der Graphischen Sammlung der museen der stadt nürnberg
Rund 35 Millionen Gäste kommen jährlich nach Nürnberg, ein guter Teil davon aufgrund des vielfältigen kulturellen Angebots. Spielt dabei die Sehnsucht nach dem "romantischen Mittelalter" noch eine Rolle? Wird Nürnberg heute als "Dürer-Stadt" wahrgenommen? Welche Bedeutung hat die jüngste Vergangenheit für Nürnberg-Besucher?
Das Stadtgespräch im Stadtmuseum Fembohaus spürt dem Nürnberg-Mythos nach, lotet die Bedeutung der Kunsttradition für Nürnberg-Besucher aus und diskutiert die Wahrnehmung Nürnbergs durch Gäste und Einheimische. Dabei kommen Fragen nach der Bedeutung des Erhalts historischer Bauten ebenso zur Sprache wie das Profil Nürnbergs als Musikstadt und die touristische Vermarktung der Stadt als Kulturstandort.
Der Eintritt ohne Ausstellungsbesuch ist frei.
Eine Veranstaltung der museen der stadt nürnberg in Kooperation mit dem Kunst- und Kulturpädagogischen Zentrum der Museen in Nürnberg (KPZ).

Welche Rolle spielte Nürnberg im Zeitalter des Biedermeier? Warum entsprach die verschlafene Stadt dem Idealbild der Romantiker? Wie passt die Mittelaltersehnsucht ins Maschinenzeitalter?
Beim Gang durch die Ausstellung erkunden die Schüler, wie sich Nürnberg in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts im Spannungsfeld zwischen Revolution und Restauration zu einem Sehnsuchtsort entwickelte. Idyllische Gemälde und Graphiken der mittelalterlichen Stadt, verklärende Texte sowie historische Nürnberg-Beschreibungen geben Einblick in die Epoche der Romantik.
Abschließend werden die Schüler selbst aktiv: Je nach Unterrichtsfach schreiben sie einen romantisierenden Text, verfassen eine historische Beschreibung oder skizzieren ein Biedermeier-Motiv.
Buchung und Information unter
Tel. 0911/ 13 31 - 241
E-Mail: schulen@kpz-nuernberg.de
Ein Angebot des Kunst- und Kulturpädagogischen Zentrums der Museen in Nürnberg (KPZ).


Weihnachtsverkaufsausstellung
1. bis 11. Dezember 2011
"Galanteriewaren" (frz. Liebenswürdigkeiten) wurden in Nürnberg bereits Anfang des 19. Jahrhunderts im Bestelmeier'schen Magazin angeboten. Dieses "Warenhaus" entstand anstelle der Barfüßer- bzw. Franziskanerkirche, heute Königstraße 3, Ecke Findelgasse, und war weit über die Grenzen Nürnbergs hinaus bekannt. Das Angebot reichte von Spielzeug über Mode- und Haushaltsartikel bis hin zu Tapeten und Möbel.
In der Weihnachtsverkaufsausstellung "Kunst und Handwerk", die alljährlich zur Weihnachtzeit im Stadtmuseum Fembohaus stattfindet, kann man sich ein wenig in diese Zeit zurückversetzt fühlen. Wie vor über 200 Jahren werden hier ebenfalls "Galanteriewaren" - liebevoll ausgeführte handwerkliche Arbeiten für den persönlichen Gebrauch - angeboten.
Die Verkaufsausstellung will gerade in der konsumfreudigen Vorweihnachtszeit den Blick auf das individuell gestaltete Einzelstück lenken und zum Gespräch mit den Künstlern, die sich der Qualität verpflichtet haben, einladen.
Die Bandbreite der präsentierten Kunstrichtungen ist wie immer groß und deckt die ganze Palette kunsthandwerklichen Schaffens ab. In diesem Jahr beteiligen sich nahezu 40 Künstler, die Exklusives aus den klassischen Werkstoffen Holz, Papier, Glas, Keramik, Porzellan sowie dem Bereich der Textil- und Goldschmiedekunst anbieten - modernes, handwerklich fundiertes Design verbunden mit alter Tradition.
Den Besucher erwartet in der unvergleichbaren Atmosphäre des einzigen in Nürnberg erhaltenen Renaissance-Bürgerhauses ein umfangreiches Sortiment.







Während der Weihnachtsverkaufsausstellung ist der Eintritt ins Stadtmuseum Fembohaus auf 3 EUR reduziert. Der Besuch der Multivision NORICAMA ist in diesem Preis nicht enthalten.