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Veranstaltung

Peter Flötner: Adam, um 1525. Buchsbaum, Lasur aus Öl und Wachs, Reste schwarzer Fassung an den Augen. 34,5 x 11,9 cm (ohne Postament). Wien, Kunsthistorisches Museum, Schatzkammer, Inv.-Nr. KK_3896. Bildnachweis: KHM
Donnerstag, 18. Dezember 2014, 18 Uhr

Die Adam-Statuette – ein "welsches Bildwerk"?

Renaissance in Nürnberg? Zweifelsohne kündet Peter Flötners Œuvre von seinem mühelosen Umgang mit dem Formenschatz der Renaissance; dies beweisen sowohl die Vielzahl seiner Zeichnungen und Druckgraphiken als auch der sogenannte Kamin des Hirsvogelsaals als bildhauerische Arbeit in "welscher" Manier. Lediglich seine Adam-Statuette von etwa 1525 im Kunsthistorischen Museum Wien – das einzige noch erhaltene vollplastische Bildwerk des gelernten "Pildschnitzers" der Nürnberger Nachdürerzeit – scheint sich davon gänzlich auszunehmen. Der Vortrag wird sich keineswegs in einer reinen Stilstudie erschöpfen. Vielmehr werden auf Basis einer stilistischen Einordnung mögliche Vorbilder und Einflussfaktoren untersucht, um sich dieser eigenwilligen Figur anzunähern.

Dorothée Antos M.A., ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Lerninnovation und arbeitet an der Universität Erlangen-Nürnberg derzeit an einer über "Das ehemalige Hochaltarretabel von Zwettl (1516-1525) als Hauptwerk der expressiven Skulptur der Spätgotik".

Ort der Veranstaltung
Dürer-Saal des Albrecht-Dürer-Hauses

Kosten
Eintritt frei