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Führermythos und Führerkult

Ausstellungsvitrine zum Thema "Führer"-Mythos.

Seit den Anfängen der NSDAP war Adolf Hitler vom "Trommler" des Nationalsozialismus zum unumschränkten "Führer" aufgestiegen, der von Millionen geradezu inbrünstig verehrt wurde.

Ein von einer geschickten Regie erzeugter Mythos, hinter dem sich der Mensch Hitler zunehmend verflüchtigt, macht dabei aus einem  im bürgerlichen Leben gescheiterten Mann  den von der Vorsehung auserwählten Retter von Volk und Nation. Hitler gilt als größter Deutscher, größter Staatsmann, als der erste Künstler und Bauherr der Nation, nach Kriegsbeginn als größter Feldherr aller Zeiten. Der Mythos zeichnet Hitler als einzigartiges Genie und zugleich auch als einfachen Mann aus dem Volk, als Menschen ohne persönliche Bedürfnisse, der sich im Dienst am Volk "aufreibt".

So entsteht das Trugbild eines Supermanns, der jeder Aufgabe gewachsen und unfehlbar ist. Messiasähnlicher Heilsbringer und guter Nachbar – das bezeichnet die Spannbreite an Begabungen, mit denen der Mythos ausgestattet wurde, um die Menschen für Hitler zu gewinnen.

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