Podiumsgespräch

Schriftzug "Nie wieder NSU" an der Wand der Zeppelintribüne.
Die Aufklärung der NSU-Morde wirft einige Fragen auf. Foto: Brigitte List
Dienstag, 5. November 2019, 18.30 Uhr

Der Rechtsstaat in Gefahr

Die Aufklärung der NSU-Morde wirft Fragen auf

Feridun Zaimoglu, Autor
Annette Ramelsberger, Gerichtsreporterin
Regina Schmeken, Fotokünstlerin
Moderation: Martina Mittenhuber, Menschenrechtsbüro der Stadt Nürnberg

Die Morde der Terrorgruppe Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) veränderten das Leben der betroffenen Familien und verunsicherten Bürgerinnen und Bürger in ihren vermeintlich "sicheren Lebensbedingungen" in Deutschland. Das durch die Ermittlungspannen sehr späte Aufdecken der Terrorgruppe beschädigte das Vertrauen in den deutschen Rechtsstaat. Das hohe Ansehen, das der deutsche Staat in den Augen vieler Bürgerinnen und Bürger bislang genossen hatte, geriet ins Wanken. Der langsame Prozess der Spurensuche hinterließ Narben.

Feridun Zaimolgu, Annette Ramelsberger und Regina Schmeken diskutieren mit Martina Mittenhuber, wie groß die Beschädigung des Vertrauens in den Rechtsstaat ist und welche Maßnahmen notwendig sind, um es zurückzugewinnen.

Diese Veranstaltung wird auch in deutsche Gebärdensprache übersetzt.

Eine Anmeldung wird empfohlen, nur so können wir Ihnen einen Sitzplatz garantieren. Unter (0911) 231 - 75 38 oder
dokumentationszentrum@stadt.nuernberg.de

Ausstellung "Regina Schmeken. BLUTIGER BODEN."

Kosten
Eintritt frei
Partner
Menschenrechtsbüro der Stadt Nürnberg